2.45.13 (k1968k): G. Gesetz zur Änderung der Bundesärzteordnung

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 21. 1968Erste Tagung des FinanzplanungsratsKabinettsaussprache zu den StudentendemonstrationenSitzung des Kabinetts in BerlinTod von Entwicklungshelfern aus der Bundesrepublik in Südvietnam

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[G.] Gesetz zur Änderung der Bundesärzteordnung

Staatssekretär Dr. von Manger-Koenig berichtet, daß berufsständische Vereinigungen Bedenken gegen den Entwurf vorgebracht haben und das Bundesministerium für Gesundheitswesen diese nicht für begründet hält. Das Kabinett nimmt davon Kenntnis; das Umlaufverfahren soll durchgeführt werden. 30

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Vorlage des BMGes vom 15. Nov. 1968 in B 189/11319 und B 136/5222. - Die von der BMGes vorgeschlagenen Änderungen der Bundesärzteordnung vom 2. Okt. 1961 (BGBl. I 1857) betrafen die Neuordnung der ärztlichen Ausbildung, die Ersetzung des Begriffs „Bestallung" durch „Approbation" und die formelle Anpassung an die Bundes-Apothekerordnung vom 6. Juni 1968 (BGBl. I 601). An die Stelle der bisherigen Aufgliederung in ein Medizinstudium und eine anschließende praktische Ausbildung als Medizinalassistent sollte ein Studium von mindestens sechs Jahren treten, von denen ein Jahr auf eine zusammenhängende praktische Ausbildung in einer Krankenanstalt entfallen musste. - Vertreter der Ärzteschaft hatten insbesondere die Verwendung des Begriffs „Ausbildung" anstelle von „Weiterbildung" für die Qualifizierung zum Facharzt beanstandet. Sie befürchteten eine Abwertung der Tätigkeit und damit verbunden eine Beeinträchtigung der Rechtsstellung des ärztlichen Nachwuchses. Vgl. die Schreiben des Ersten Vorsitzenden des Marburger Bundes Dr. Paul Erwin Odenbach und des Präsidenten der Bundesärztekammer Dr. Ernst Fromm an Kiesinger vom 19. Nov. 1968 in B 136/5222. - BR-Drs. 626/68, BT-Drs. V/3838. - Gesetz vom 28. Aug. 1969 (BGBl. I 1509).

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