2.8.11 (k1968k): G. Tarbela-Damm

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 21. 1968Erste Tagung des FinanzplanungsratsKabinettsaussprache zu den StudentendemonstrationenSitzung des Kabinetts in BerlinTod von Entwicklungshelfern aus der Bundesrepublik in Südvietnam

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[G.] Tarbela-Damm

In einer kurzen Aussprache, an der sich der Bundeskanzler und Bundesminister Wischnewski beteiligen, wird die Ausschreibung für den Tarbela-Staudamm in Pakistan behandelt und festgestellt, daß die Bundesregierung im gegenwärtigen Zeitpunkt in dieser Frage nicht eingreifen könne. 24

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Siehe 102. Sitzung am 16. Nov. 1967 TOP 5 (Kabinettsprotokolle 1967, S. 540-542). - Von den vier Angeboten für den international ausgeschriebenen Bau des Staudamms bei Haripur am Indus, die seit dem 30. Nov. 1967 von der pakistanischen Wasser- und Energiebehörde geprüft wurden, war das eines deutsch-schweizerischen Konsortiums das Günstigste. Allerdings erschwerte dessen am 5. Jan. 1968 nachgereichter Vorbehalt einer nachträglichen Preisangleichung wegen der gegenüber den Ausschreibungsbedingungen kürzeren Bauzeit die Bewertung. Vgl. den Vermerk des BMWi vom 28. Febr. 1968 in B 102/122514 und B 136/2994, weitere Unterlagen in B 102/122513, 122515, 122517 und 122518, B 126/26562 und 26563 sowie AA B 61-IIIB7, Bd. 376. - Den Zuschlag für den Bauauftrag erhielt ein französisch-italienisches Konsortium. Damit war der von der Bundesregierung im November 1967 zugesagte Finanzierungsbeitrag in Höhe von 400 Millionen DM gegenstandslos. Vgl. die im Umlaufverfahren beschlossene Vorlage des BMWi vom 8. Juli 1968 in B 102/122516 und B 136/2994.

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