3.2 (k1968k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 21. 1968Erste Tagung des FinanzplanungsratsKabinettsaussprache zu den StudentendemonstrationenSitzung des Kabinetts in BerlinTod von Entwicklungshelfern aus der Bundesrepublik in Südvietnam

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Text

B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Peter Altmeier (1899-1977)

1929-1933 Stadtverordneter in Koblenz (Deutsche Zentrumspartei), 1933-1945 kaufmännische Tätigkeit, nach Kriegsende Mitbegründer der CDU Rheinland-Hessen-Nassau, 1946-1947 Regierungspräsident in Montabaur, 1947-1966 Vorsitzender der CDU Rheinland-Pfalz, 1947-1969 MdL und Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, 1948-1967 zugleich Minister für Wirtschaft und Verkehr.

Dr. Günter Bachmann (geb. 1915)

1939-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1948 Staatsanwaltschaft Mannheim, 1948-1950 Industrie-Forschungs-Institut München, 1950-1951 Amtsgericht Mannheim, 1951 Landgericht Mannheim, 1952-1968 Bundeskanzleramt, dort 1952-1955 Hilfsreferent im Referat 5 zuständig u. a. für Grundsatzfragen und Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des AA, des BMI, Abteilung Innere Sicherheit, des BMG und der Dienststelle Blank, 1955-1958 Leiter dieses Referats, 1958 Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1959-1964 erneut Leiter des Referats 5, 1960-1963 zusätzlich des Referats 4 (zuständig u. a. für Kabinettssachen des BMVtg, Verteidigungsangelegenheiten, Geschäftsführung des Bundesverteidigungsrats), 1964-1969 Leiter der für Fragen der militärischen und zivilen Verteidigung zuständigen Unterabteilung I A bzw. (ab 1966) Unterabteilung III A, 1969 BMI, dort Leiter der Abteilung D Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes, 1970-1983 Direktor des Caritas-Verbands Bonn.

Alois Becker (1910-1993)

1939-1949 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1959 Amtsgerichtsrat an den Amtsgerichten Lebach und Wadern, 1959 Landgerichtsdirektor am Landgericht Saarbrücken, 1959 Innenministerium des Saarlandes, dort Regierungsdirektor und Stellvertreter des Ministers, 1960-1968 Chef der Staatskanzlei des Saarlandes, seit 1967 als Staatssekretär, 1968-1974 Minister der Justiz und Bevollmächtigter des Saarlandes beim Bund.

Karl Blessing (1900-1971)

Seit 1920 Tätigkeit bei der Reichsbank, 1930-1934 abgeordnet zur Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), dort Abteilungsleiter, 1934-1937 Reichswirtschaftsministerium, 1937-1939 Mitglied des Reichsbankdirektoriums, 1939-1941 Vorstandsmitglied der Margarine-Union AG (Tochtergesellschaft von Unilever), 1941-1945 kriegsdienstverpflichtet in der Mineralölwirtschaft, 1948-1957 erneut Tätigkeit bei Unilever, Mitglied von Aufsichtsräten verschiedener Unternehmen, 1958-1969 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Walter Boss (geb. 1921)

1940-1943 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, der neueren Geschichte und der englischen, französischen und spanischen Sprache, 1943-1944 juristischer Vorbereitungsdienst, 1945-1947 Leiter des Hilfswerks München der Inneren Mission München, 1947-1950 Fortführung und Abschluss des juristischen Vorbereitungsdienstes, 1950-1951 juristischer Referent des Gruppenleiters für Innenpolitik in der Bayerischen Staatskanzlei, München, 1951-1966 AA mit Stationen 1951-1954 Zentrale, 1954-1958 an der Botschaft Rom, 1958-1962 erneut Zentrale, dort Referent im Ministerbüro, 1962-1966 an der Botschaft Tokio, 1966 erneut Zentrale, 1966-1970 Bundeskanzleramt, dort 1967 in der Abteilung I Referent im Referat I/2 (Außenpolitische Angelegenheiten; Kabinettsachen des Auswärtigen Amtes), 1967-1968 Leiter der neu eingerichteten Gruppe I/1 (Außenpolitische Angelegenheiten; Kabinettsachen des Auswärtigen Amtes), 1968-1970 in der Abteilung II Leiter der Gruppe II/1 (Außenpolitische Angelegenheiten), 1970 erneut AA, 1970 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, 1970 Einberufung in das AA unter Ernennung zum Gesandten und gleichzeitiger Zuteilung an die NATO-Vertretung Brüssel als Vertreter des Leiters der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, ab 1978 als Botschafter Delegationsleiter bei der Seerechtskonferenz, Genf, ab 1979 Botschafter in Thailand, ab 1981 an der Botschaft Wien als Leiter der deutschen Delegation bei den Wiener MBFR-Verhandlungen, 1984-1986 Botschafter in Japan.

Dr. Theodor Brockmann (geb. 1914)

1935-1939 Studium der Rechtswissenschaften, 1939-1944 Kriegsdienst und juristischer Vorbereitungsdienst, 1944-1953 bei der Reichsbahn bzw. Deutschen Bundesbahn, Direktion Münster, 1953-1974 BMI, dort 1953-1957 in der Abteilung VII (Personalwirtschaft und Wiedergutmachung im öffentlichen Dienst, ab 1954 Personalwirtschaft und Wiedergutmachung) Leiter des Referats VII 1 (Laufbahnrecht und -vorschriften für Bundesbeamte), 1957-1958 in der Abteilung II (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes, Wiedergutmachung) Leiter des Referats II 4 (Laufbahn- u. Ernennungsrecht, internationales und überstaatliches Dienstrecht), 1958-1961 in der Abteilung I (Personal-, Haushalts- und Organisationsangelegenheiten) Leiter des Referats Z 1 (Personalangelegenheiten des BMI), 1960 zusätzlich Leiter des Referats Z 2 (Personalangelegenheiten des BfV), 1961-1962 Leiter der Abteilung Z (Personal-, Haushalts- und Organisationsangelegenheiten), 1963-1974 Leiter der Abteilung II, ab September 1967 Abteilung D (Beamtenrecht und sonstiges Personalrecht des öffentlichen Dienstes und, bis 1969, Wiedergutmachung), zugleich 1963-1964 Leiter der Unterabteilung II B (Besoldungs-, Tarif- und Versorgungsrecht, Gesetz zu Artikel 113 GG), 1967 zeitweise auch Leiter der Unterabteilung II W (Wiedergutmachung).

Herbert Erich Büchs (1913-1996)

1933-1935 Studium der Volkswirtschaft, 1935-1948 Berufssoldat, zuletzt Major i. G., Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1957 Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter, 1957-1974 erneut Berufssoldat, 1957-1961 an der Führungsakademie in Bad Ems, ab 1958 zunächst in Hamburg, 1961-1971 BMVtg, dort 1961-1964 im Führungsstab der Luftwaffe (Fü L), 1961-1962 in der Unterabteilung Fü L II (Führung) Leiter des Referats 1 (Führungsgrundlagen, Einsatzplanung), 1961-1964 Leiter dieser Unterabteilung, 1964-1967 im Führungsstab der Bundeswehr (Fü B) Chef des Stabes des Führungsstabes der Bundeswehr, 1967-1970 Chef des Führungsstabes der Streitkräfte (Fü S) und Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, 1970-1971 Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr, 1971-1974 beurlaubt zur Dienstleistung als Generaldirektor zur NATO Integrated Communications System Management Agency (NICSMA), Brüssel, ab April 1974 Ruhestand als Generalleutnant, bis Mai 1976 weiterhin Generaldirektor der NICSMA.

Fritz Duppré (1919-1988)

1948-1969 bei der Landesregierung Rheinland-Pfalz, dort ab 1958 Chef der Staatskanzlei, ab 1963 als Staatssekretär, 1969-1985 Präsident der Landeszentralbank in Rheinland-Pfalz und Mitglied im Zentralbankrat der Deutschen Bundesbank.

Dr. Heinz Hädrich (geb. 1920)

1939-1940 und 1945-1947 Studium der Rechtswissenschaften, 1940-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 Justizangestellter beim Amtsgericht Forchheim, 1947-1949 juristischer Vorbereitungsdienst, 1949-1950 beim Bayerischen Staatsministerium der Justiz, München, 1950-1952 BMJ, dort in der Abteilung IV (Verfassungs-, Staats-und Verwaltungsrecht u. a.) Hilfsreferent im Referat IV 4 (Völkerrecht im Allgemeinen; zwischenstaatliches Sonderrecht; Rechtsfragen der Friedensregelung), 1952-1968 AA, dort 1952-1955 beim Generalkonsulat Nairobi, 1955-1958 Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) Leiter des Referats 215 (Friedliche Verwendung der Atomenergie), 1958-1965 in der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der EWG und Euratom, Brüssel, 1965-1968 erneut Zentrale, dort im Planungsstab (PL), April 1968-1985 Bundeskanzleramt, dort 1968-1969 Referent im Planungsstab, 1969-1985 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten), dort 1969-1970 Leiter der Gruppe III/1 (Zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit, Fragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs-, Konjunktur-, Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik, Energiepolitik, Entwicklungshilfe, BML, Kabinettsausschuss für das Agrarprogramm), 1970-1985 Leiter der Gruppe III/3, ab 1976 Gruppe 3/33 (Internationale Zusammenarbeit in Umweltfragen, Kabinettausschuss für Umweltfragen; Kabinettsausschuss für Raumordnung, Regionalplanung und Städtebau), anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt in Bonn.

Franz Hange (geb. 1921)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1946 Volontär der Zeitung „Kölnischer Kurier", 1946-1949 Redakteur beim Deutschen Pressedienst, Leiter des Außenbüros Köln, 1948-1949 zugleich Sonderkorrespondent des Deutschen Pressedienstes bei den Beratungen des Parlamentarischen Rates, Bonn, 1949-1965 Redakteur und Sonderkorrespondent der Deutschen Presseagentur, Bundesbüro Bonn, 1966-1969 Bundeskanzleramt, dort Referent im Kanzlerbüro (u. a. Bearbeitung der allgemeinen Eingaben an den Herrn Bundeskanzler und der Petitionen; langfristige politische Gesamtplanung; Verbindung zum Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), 1966-1967 in der Abteilung III Leiter des Referats III/4 (Verbindung zu den politischen Parteien, Kirchen und Verbänden), 1967-1969 in der Abteilung Z, ab 1968 Abteilung I, Leiter des Referats Z 5, ab 1968 Referat I/5 (Verbindung zu Parlament, Parteien, Kirchen und Verbänden, ab 1968 zusätzlich Verbindung zum Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), 1969-1986 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1969-1971 Leiter des Referats III A 2 (Parlament, Länder, Kirchen), 1971-1978 Leiter des Referats III B 3, ab 1977 Referat III B 2 (Parlament, Länder, Kirchen, Besucherbetreuung), 1978-1982 in der Abteilung II (Inland), Gruppe II R (Redaktionen und Auswertung), dort 1978-1980 Leiter des Referats II R 2, ab 1979 Referat I R 3 (West), 1980-1981 Leiter des Referats II R 4 (Ost und Übersee), 1982 Leiter des Referats II R 1 (Nachrichtenzentrale), 1982-1986 Chef vom Dienst (Leiter des Büros der Regierungssprecher).

Holl

Hauptmann im BMVtg.

Volkmar Hopf (1906-1997)

Seit 1930 im Justizdienst, Tätigkeit am Landesarbeitsamt Königsberg/Preußen, ab 1936 Landrat in Franzburg-Barth in Pommern, 1939 Oberlandrat in Zlin in Mähren, 1940-1945 Kriegsdienst, anschließend Verbandssyndikus in Wiesbaden, 1951-1955 BMI, dort Leiter des Referats Z 4, ab 1953 Referat Z 7 (Haushaltsangelegenheiten), 1955-1964 BMVtg, dort 1955-1959 Leiter der Abteilung II, später H (Finanzen und Haushalt), 1959-1964 Staatssekretär im BMVtg, 1964-1971 Präsident des Bundesrechnungshofs.

Norbert Kaps (1912-1990)

1938 Richter an den Amtsgerichten Grottkau, Oberschlesien und Breslau, 1938-1945 bei der Reichswirtschaftsverwaltung, Devisenstelle Breslau, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1946 ohne Beschäftigung infolge Kriegsverwundung, 1946-1947 Justitiar an der Abwicklungsstelle der ehemaligen Saatgutstelle, Büren/Westfalen, 1947-1953 Tätigkeit als Rechtsanwalt, ab 1951 zusätzlich Notar in Büren/Westfalen, 1953-1958 BMWi, dort 1953-1954 in der Abteilung III (Bergbau, Energie- und Wasserwirtschaft, Eisen und Stahl, Europäische Gemeinschaft für Kohle und Stahl) Leiter des Referats III D 1 (Allgemeine Angelegenheiten, Finanz- und Sozialangelegenheiten), 1954-1958 beurlaubt zur Dienstleistung im Sekretariat des Beratenden Ausschusses der Hohen Behörde der Montan-Union, 1958-1969 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1958-1969 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung) und gleichzeitig von Oktober 1958-Januar 1959 Leiter des Referats I 2 (Organisation und Personalien), anschließend Tätigkeit als Rechtsanwalt.

Hans Clausen Korff (1905-2000)

1933-1940 Landesfinanzamt Schleswig-Holstein sowie Finanzämter Flensburg, Wismar, Schwerin, Hagenow und Berlin-Mitte, 1940-1945 Leiter der Abteilung Finanzen beim Reichskommissar für die besetzten norwegischen Gebiete, 1945-1947 Konsulent für Finanzfragen beim Königlich Norwegischen Justiz-Department, Oslo, 1948 Oberfinanzpräsidium Schleswig-Holstein, 1948-1949 Ministerium für Finanzen und 1949-1950 Landeskanzlei des Landes Schleswig-Holstein, 1950 stellvertretender Bevollmächtigter des Landes Schleswig-Holstein beim Bund, 1950-1969 BMF, dort 1950-1957 Leiter des Referats II A 2 (Bundeshaushalt: Einzelpläne 12 und 13, Haushalt der Verkehrsträger, Hilfsmaßnahmen für Handelsflotte, Beteiligung an Verkehrsmittelunternehmungen), 1957-1958 Leiter der Unterabteilung VI A (Finanzbeziehungen zu den internationalen Einrichtungen, zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschafts- und Verkehrsangelegenheiten), 1958-1959 Leiter der Abteilung VI (Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung, Verteidigungslasten, Rechtsangelegenheiten u. a.), 1959-1969 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt).

Werner Kroener (1911-1988)

1939-1945 Reichsfinanzverwaltung, 1940-1945 Kriegsdienst, 1946-1951 Regierungspräsidium Koblenz, 1951-1953 BMF, dort Leiter des Referats I B 6 (Besoldungsnebengebiete), 1953-1973 Dienststelle Blank/BMVtg, dort 1958-1967 Leiter der Unterabteilung für Recht und Grundsatzangelegenheiten des öffentlichen Dienstes, zunächst in der Abteilung P (Personal), ab 1966 in der Abteilung VR (Verwaltung und Recht), 1967-1973 Leiter der Abteilung VR.

Werner Krueger (1915-1998)

1937 Redakteur der „Westfälischen Volkszeitung", 1946-1949 Parlamentsjournalist im nordrhein-westfälischen Landtag, Redakteur der „Westfalenpost", 1947 Pressereferent beim CDU-Zonenausschuss der Britischen Zone, 1950-1954 BPA, dort 1950 Persönlicher Referent des Chefs des BPA, 1950-1951 Leiter der Abteilung Inland, 1951-1954 Stellvertreter des Bundespressechefs, 1954-1956 Chefredakteur der Abteilung Fernsehen beim NWDR Hamburg/Köln bzw. ab 1955 beim WDR Köln, 1956-1967 erneut stellvertretender Chef des BPA, 1967-1969 Beauftragter für den Aufbau des Planungsstabes im Bundeskanzleramt.

Ulrich de Maizière (1912-2006)

1930-1947 Berufssoldat, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1951 Ausbildung zum Buch- und Musikalienhändler, 1951-1972 Amt Blank bzw. BMVtg, dort ab 1951 zunächst Mitglied der deutschen Delegation bei den Pariser Verhandlungen über den Pleven-Plan zur Errichtung einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft, 1955 Dienststelle Blank in der Abteilung II (Militärische Abteilung) Leiter der Unterabteilung II/2 (Allgemeine Verteidigungsfragen), 1955-1972 erneut Berufssoldat, 1955-1957 BMVtg, dort in der Abteilung IV (Streitkräfte) Leiter der Unterabteilung IV C (Ausland/Inland), 1958-1959 Leiter der Kampfgruppe A, Hannover, 1959-1960 stellvertretender Kommandeur der 1. Panzergrenadierdivision, Hannover, 1960-1962 Leiter der Schule für Innere Führung, Koblenz, 1962-1964 Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg, 1964-1966 Inspekteur des Heeres, 1966-1972 Generalinspekteur der Bundeswehr.

Dr. Johann Gerhard Michels (geb. 1929)

1951-1959 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1960-1961 bei der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, Finanzamt Bonn-Stadt, 1961-1966 BMF, dort in der Abteilung VI (Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten u. a.) Gruppe VI C (Rechtsangelegenheiten) 1961-1964 Hilfsreferent im Referat VI C/1 (Justitiariat 1), 1964-1966 Hilfsreferent im Referat VI C/2 (Justitiariat 2), 1966-1994 Bundeskanzleramt, dort u. a. 1967-1968 in der Abteilung II Hilfsreferent bzw. Referent in der Gruppe II/2, ab 1968 III/2 (Wirtschafts- und finanzpolitische Gesamtkoordination; Kabinettsausschuss für mittelfristige Finanzplanung), 1968-1969 zusätzlich Leiter des Referats III/6 (BMV, BMP, BMSchatz, Bundesbahn, Bundespost), 1969-1970 in der Abteilung III (Innere Angelegenheiten) zusätzlich Leiter des Referats III/4 (BMV, BMP, Bundesbahn), 1970-1971 Leiter des Referats IV/5 (BMF, Finanz-, Haushalts- und Steuerpolitik, Steuerreform, Bundesrechnungshof), 1971-1994 Leiter des Referats IV/4, ab 1976 Referat 44, ab 1982 Gruppe 44, ab 1986 Gruppe 43 (zuständig u. a. für das Bundesministerium für Wirtschaft und Finanzen, Geschäftsbereich Finanzen, Steuerreform, Bundesrechnungshof).

Dr. Horst Osterheld (1919-1998)

1937-1947 Wehr-, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1941-1942 und 1947-1950 Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaft, 1949-1950 Tätigkeit bei einer Außenhandelsgesellschaft, 1951-1960 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Paris (1953-1955), bei der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO (1955-1957) und in Washington (1958-1960), 1960-1969 Bundeskanzleramt, dort 1960-1966 Leiter des außenpolitischen Büros, 1966-1969 Leiter der Abteilung I (zuständig u. a. für Kabinettssachen des AA, BMJ, BMWi, BML, BMA und in Personalangelegenheiten sowie für Grundsatzfragen der Deutschlandpolitik), Oktober 1969 einsweiliger Ruhestand, 1970-1971 Botschafter in Chile, anschließend einstweiliger Ruhestand, Januar 1973-März 1975 bei Missio in Aachen, 1975-1980 beim Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz, dort ab September 1976 Sekretär der Kommission für weltkirchliche Aufgaben und Leiter der Zentralstelle weltkirchliche Aufgaben, April 1980-1984 Bundespräsidialamt, dort Leiter der Abteilung II (Ausland, Protokoll, Presse).

Dr. Harald Graf von Posadowski-Wehner (1910-1990)

1930-1932 Kaufmännische Lehre bei der I.G. Farbenindustrie, Frankfurt am Main, 1932-1936 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1937-1939 Direktionssekretär bei der I.G. Farbenindustrie Frankfurt am Main, 1939-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1941-1945 Reichsluftfahrtministerium, dort Leiter des Referats für wirtschaftliche Fragen, 1947-1950 zunächst Referent, dann Leiter der Außenstelle Frankfurt am Main des Deutschen Büros für Friedensfragen, Stuttgart, 1950-1952 BMWi, dort in der Unterabteilung V B (Handelspolitik mit dem Ausland) Leiter des Referats V B 2 (USA, Kanada, Liberia), 1952-1975 AA, dort 1952-1956 an der Botschaft bzw. am Generalkonsulat Sydney, Australien, 1956-1960 in der Zentrale in Bonn, dort in der Unterabteilung 40 (Allgemeine Handelspolitik) Leiter des Referats 408 (Wirtschaftliche Betreuung der Auslandsvertretungen, Geschäftsführung des Handelspolitischen Ausschusses [HPA], Verbindung zu den gesetzgebenden Körperschaften), 1960-1964 Botschafter in Lagos, Nigeria, 1964-1970 in der Abteilung I (Politische Abteilung) Leiter des Referats I B 3 (Afrika südlich der Sahara), 1970-1975 Generalkonsul in New York.

Günter Poser (1916-2003)

1936-1947 Berufssoldat, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1955 Tätigkeit als Verwaltungs- und Personalreferent bei der Deutschen Landesrentenbank, Bonn, 1955-1973 erneut Berufssoldat, 1955-1957 BMVtg, dort 1955-1956 als Sonderreferent des Staatssekretärs Leiter der Sondergruppe „Endunterbringung des BMVtg", 1956-1957 in der Abteilung IV (Streitkräfte) Unterabteilung IV C (Ausland/Inland) Hilfsreferent im Referat IV C 3 (Attachéwesen), 1957-1963 Militärattaché an der Deutschen Botschaft in Tokio, gleichzeitig (bis 1962) in Seoul, Korea, 1963-1964 Referent beim Bundesnachrichtendienst, München, 1964-1969 erneut BMVtg, dort im Führungsstab der Bundeswehr (Fü B) bzw. Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) Leiter der Unterabteilung II (Militärisches Nachrichtenwesen der Bundeswehr), 1969-1973 beim Integrierten Internationalen Militärstab des NATO-Militärausschusses, Brüssel, dort stellvertretender Direktor für das militärische Nachrichtenwesen, 1973 beim Bundeswehramt, Bonn.

Dr. Johannes Praß (1914-1989)

1941-1945 in der Heeresverwaltung, 1947-1956 in der Verwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, dort 1947 Landesjugendamt und Schulbehörde, 1948 Rechtsamt des Senats, ab 1950 Finanzbehörde, 1956-1969 Bundeskanzleramt, dort 1956-1963 Leiter des Referats 6 bzw. (ab 1957) B 6 (zuständig u. a. für Kabinettssachen aus den Geschäftsbereichen des BMM bzw. BMZ, BMF, BMWi, BML, BMBes, für Angelegenheiten der Deutschen Bundesbank, der multilateralen wirtschaftlichen Organisationen einschließlich der europäischen Wirtschaftsintegration, für handels- und wirtschaftspolitische Angelegenheiten des AA sowie für die Geschäftsführung des Kabinettsausschusses für Wirtschaft), 1964-1969 Leiter der Abteilung II bzw. ab 1968 der Abteilung III (Referate mit Zuständigkeit u. a. für Finanzen, Wirtschaft, Soziales, Gesundheit und Vertriebene).

Dr. Franz Josef Röder (1909-1979)

1937-1945 Auslandsschuldienst, 1946-1947 Leiter des Sprachendienstes und Chefdolmetscher in der Generaldirektion der Südwestdeutschen Eisenbahnen in Speyer, seit 1948 im höheren Schuldienst im Saargebiet, 1955-1979 MdL Saarland (CDU), 1957 MdB, 1957-1965 Minister für Kultus, Unterricht und Volksbildung des Saarlandes, 1959-1979 Ministerpräsident des Saarlandes, 1959-1973 gleichzeitig Landesvorsitzender der CDU.

Friedrich Gustav Rosenhauer (geb. 1913)

1932-1935 Tätigkeit als Hotelkaufmann, 1935-1947 Berufssoldat, Kriegsdienst und Gefangenschaft, zuletzt Major i. G., 1947-1955 Tätigkeit als Hotelkaufmann, 1956-1973 erneut Berufssoldat, 1956-1958 BMVtg, dort 1956-1958 in der Abteilung IV (Streitkräfte) Unterabteilung IV C (Ausland/Inland) Hilfsreferent im Referat IV C 3 (Attachéwesen), 1958-1961 abkommandiert in den Bereich des AA als Militärattaché in Bern (Schweiz), 1961-1963 stellvertretender Kommandeur der Gebirgsjägerbrigade 23, Bad Reichenhall, 1963-1970 BMVtg, dort 1963-1967 im Führungsstab der Bundeswehr (Fü B) bzw. Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) Leiter des Referats Fü B II 6 bzw. Fü S II 6 (Sicherheit, COSMIK-Kontrolloffizier, ab 1967 Militärische Sicherheit, COSMIK- und Atomal-Kontrolloffizier), 1967-1970 Leiter des Referats Fü S II 2 (Wehrlage fremder Staaten), 1970-1973 Kommandeur der Schule für Nachrichtenwesen der Bundeswehr, Bad Ems.

Dr. Heinz Schneppen (geb. 1931)

1951-1958 Studium der Geschichte, Germanistik, Philosophie, 1959-1960 Assistent beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken, Bonn, Februar-September 1960 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort in der Abteilung IV (Ausland) Hilfsreferent im Referat IV/3 (Großbritannien, Australien, Neuseeland, Irland, Nordische Staaten), 1960-1967 AA, mit Stationen in London, Den Haag und der Zentrale, Bonn, 1960-1962 an der Botschaft London, dort Pressehilfsreferent, Juni 1962-1964 an der Botschaft Den Haag, dort Pressereferent, 1964-1967 Zentrale, Bonn, dort Referent im Referat L 4 (Pressereferat), 1967-1970 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort Persönlicher Referent des Chefs des Presse- und Informationsamtes, 1970-1996 erneut AA, dort 1970-1973 an der Botschaft in Quito (Ecuador), 1973-1976 an der Botschaft Paris, 1976-1979 in der Zentrale, dort in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) Unterabteilung 22 (Beauftragter der Bundesregierung für Fragen der Abrüstung und Rüstungskontrolle) stellvertretender Leiter des Referats 222 (zuständig u. a. für technologische, wirtschaftliche und wissenschaftliche Fragen, Verifikation, spezifische Waffenverbote, Friedensforschung), 1979-1984 am Generalkonsulat New York, 1984-1989 in der Zentrale in Bonn, dort 1984-1985 im Leitungsstab Leiter des Referats 012 (Öffentlichkeitsarbeit), 1985-1989 in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) Leiter des Referats 205 (Vereinigtes Königreich, Gemeinsame Fragen des Commonwealth, Kanada, Irland, Nordische Staaten), 1989-1993 Botschafter in Paraguay und 1993-1996 in Tansania.

Josef Selbach (geb. 1915)

1948-1950 Amtsgericht Baden-Baden, 1950 Landgericht Offenburg, 1950-1969 Bundeskanzleramt, dort 1952-1963 Leiter des Kanzlerbüros, 1963 auch Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1963-1967 beurlaubt zur Dienstleistung im Büro des Alt-Bundeskanzlers Konrad Adenauer, 1967-1969 Leiter der Abteilung Z, 1969-1983 Vizepräsident des Bundesrechnungshofes und stellvertretender Vorsitzender des Bundespersonalausschusses.

Dietrich Spangenberg (1922-1990)

1942-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, ab 1947 Medizinstudium in Ost-Berlin, 1948 Wechsel nach West-Berlin, dort Mitglied des Gründungskomitees der Freien Universität Berlin, Abbruch des Studiums, 1947 Eintritt in die SPD, 1950-1958 Geschäftsführer des Amtes für gesamtdeutsche Studentenfragen des Verbandes Deutscher Studentenschaften, 1958-1963 Leiter der Landeszentrale für politische Bildungsarbeit, Berlin, 1963-1967 Senatsdirektor und Chef der Senatskanzlei, 1967-1969 Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1969-1974 als Staatssekretär Chef des Bundespräsidialamtes, 1974-1982 Bevollmächtigter der Bundesregierung in Berlin, 1977-1982 zusätzlich Staatssekretär im Bundesministerium für Innerdeutsche Beziehungen, 1982 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand.

Dr. Horst Vogel (1919-2010)

1943-1945 Oberfinanzpräsidium Berlin-Brandenburg, 1945-1946 Oberfinanzpräsidium Hamburg, 1946-1948 Leitstelle der Finanzverwaltung für die Britische Zone, Hamburg, 1948 Finanzamt Hamburg-Neustadt, 1948-1949 Verwaltung für Finanzen des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, 1949-1950 Finanzamt Hamburg-Altona, 1950-1970 BMF, dort 1950-1958 Hilfsreferent im Referat IV 2, ab 1952 IV A 2 und 1958 Referat IV B 1 (Einkommensteuer, Notopfer Berlin, Betriebsprüfung, DM-Bilanzgesetz, ab 1954 zudem einkommensteuerrechtliche Nebengesetze), 1958-1960 Leiter des Referats IV B 5 (Doppelbesteuerung, internationale Rechtsangleichung, Anrechnung ausländischer Steuern, Steuerfragen der internationalen Organisationen), 1960-1963 Leiter des Referats IV B 1, 1963-1966 Leiter der Unterabteilung IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag, Steuervereinfachung), 1966-1969 Leiter der Abteilung VII, ab 1967 der Abteilung I (Finanzpolitische und volkswirtschaftliche Fragen, ab 1967 Grundsatzfragen der Finanzpolitik sowie Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden), 1969-1970 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern), 1970 Versetzung in den einstweiligen Ruhestand, anschließend Tätigkeit als Honorarprofessor für Steuerrecht an der Universität Mannheim.

Ernst Wirmer (1910-1981)

1928-1936 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1936 Ablehnung der Anwaltszulassung aus politischen Gründen, Mitarbeit in der Kanzlei des Bruders Josef Wirmer (als Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 hingerichtet), 1937-1939 Referent in der Rechtsabteilung der Reichsumsiedlungsgesellschaft, Dienststelle des Oberkommandos des Heeres, dort Abteilungsleiter für Tariffragen, 1939-1940 Wehr- und Kriegsdienst, 1940-1942 Leiter der Verwaltungsabteilung der Reichsgesellschaft für Landbewirtschaftung, Berlin, Dienststelle des Reichsernährungsministeriums, 1942-1944 Kriegsdienst, 1944-1945 Inhaftierung in Folge des Attentats vom 20. Juli 1944, 1945-1949 Dezernent im Staatsministerium des Innern, Oldenburg, und Abteilungsleiter beim Verwaltungspräsidium Oldenburg, 1948-1949 MdL (CDU) Niedersachsen und Mitglied des Parlamentarischen Rates, 1949 Bundeskanzleramt, dort Persönlicher Referent des Bundeskanzlers, 1950-1975 beim Beauftragten des Bundeskanzlers für die mit der Vermehrung der alliierten Truppen zusammenhängenden Fragen bzw. Dienststelle Blank bzw. ab 1955 BMVtg, dort 1950-1967 Leiter der Abteilung I (Zentralabteilung, ab 1955 Verwaltung, ab 1960 Verwaltung und Recht), 1967-1975 Hauptabteilungsleiter III (Administrative Angelegenheiten).

Dr. Willy Zinkahn (geb. 1908)

1927-1934 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1934-1938 Assessor, 1934-1936 beim Landgericht Krefeld, 1936 beim Versorgungsamt Wuppertal, 1937-1938 beim Versorgungsamt Münster, 1938-1942 Hilfsreferent im Reichsarbeitsministerium, 1942-1945 beim Reichswohnungskommissar, 1942-1950 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1950-1974 BMWo, dort in der Abteilung II, ab 1958 Abteilung III (Bauwesen, ab 1954 Raumordnung, Städtebau und Wiederaufbau, Bautechnik, Baurecht, ab 1956 Bautechnik, Planung und Baurecht) Hilfsreferent im Referat II 3 (Städtebaurecht, Planungs- und Bodenrecht), 1953 Leiter des Referats II 3 (u. a. Baurecht, Planung und Bodenverkehr, Bodenordnung, Landbeschaffung, Luftschutzbaurecht, Rechtsfragen), November 1953-1954 in der Unterabteilung II B, ab 1958 Unterabteilung III B (Baurecht) Leiter des Referats II B 1 (Grundsatzfragen), August 1954-1959 Leiter der Unterabteilung II B, ab 1956 zugleich des Referats II B 9, ab 1958 Referat III B 1 (Grundsatzreferat, rechtliche Fragen der technischen Referate), 1959-1965 in der Abteilung I (Recht, Verwaltungsverfahren und volkswirtschaftliche Grundlagen im Wohnungswesen und im Städtebau, Recht der Raumordnung) Leiter der Unterabteilung I B (Recht und Verwaltungsverfahren im Städtebau und in der Raumordnung), zugleich Leiter des Referats I B 1 (Grundsatzfragen, Verwaltungsverfahren), 1966-1969 in der Abteilung II (Recht und Gesetzgebung, ab 1968 Städtebau, Bautechnik) Leiter der Unterabteilung II B (Baurecht, Recht und Verwaltungsverfahren im Städtebau, Justitiariat, ab 1968 Städtebaurecht, Bau- und Bodenrecht, Bauordnungsrecht), 1969-1974 Leiter der Abteilung I, ab 1973 Abteilung St (Städtebau).

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