2.13.7 (k1953k): 6. Bericht über den Stand des Wohnungsbauprogramms, BMWo

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6. Bericht über den Stand des Wohnungsbauprogramms, BMWo

Der Bundesminister für Wohnungsbau erläutert das Wohnungsbauprogramm 1953 an Hand des diesem Protokoll abschriftlich anliegenden Vermerks vom 5. März 1953, der den Bundesministern in der Sitzung ausgehändigt worden ist 17. Er schließt seinen Vortrag mit einer Prognose für die Weiterentwicklung des Wohnungsbaus und vertritt die Auffassung, daß in absehbarer Zeit vorsichtig begonnen werden sollte und könnte, das subventionierte Bauen einzuschränken, wieder zu einem wirtschaftlichen Bauen zu gelangen und auf die echte Kostenmiete hinzusteuern. Der Bundeskanzler betont die Notwendigkeit, aus politischen Gründen das Wohnungsbauprogramm 1953 möglichst so rasch in Angriff zu nehmen, daß es größtenteils schon im Sommer bewältigt sei.

17

Zum Wohnungsbauprogramm 1952 vgl. 231. Sitzung am 1. Juli 1952 TOP C. - Vermerk vom 5. März 1953 auch in B 134/1506. Nach den Schätzungen des BMWo sollten 1953 300 000 Wohnungen im Rahmen des öffentlich geförderten sozialen Wohnungsbaus und 100 000 frei finanzierte und durch Steuerbegünstigungen geförderte Wohnungen entstehen. Bei durchschnittlichen Gesamtherstellungskosten von 14 000 DM pro Wohneinheit hatte der BMWo einen Finanzbedarf von 5,6 Milliarden DM errechnet, von dem 5,4 Milliarden DM gesichert seien. 1950 waren rund 360 000 und 1951 430 000 Wohnungen fertiggestellt worden bei durchschnittlichen Kosten von 10 000 und 11 500 DM je Wohneinheit. - Über das Wohnungsbauprogramm berichtete auch Krueger im Anschluß an die Kabinettssitzung (B 145 I/28).

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