2.19.13 (k1953k): E. Internationales Weizenabkommen

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 6. 1953Die Außenminister der drei Westmächte in WashingtonAus der Sowjetunion heimgekehrte KriegsgefangeneDer Bundesminister der Finanzen an den BundeskanzlerVereidigung der Mitglieder des zweiten Kabinetts Adenauer

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[E.] Internationales Weizenabkommen

Der Stellvertreter des Bundeskanzlers teilt mit, daß am Vortage in einer Ressortbesprechung über eine Herabsetzung der Einfuhrquote bei dem IWA verhandelt worden und eine dahingehende Weisung an die deutsche Abordnung ergangen sei 32. Er gibt zu Protokoll, daß er schwere Bedenken gegen eine Herabsetzung der Quote habe, da das Ergebnis der diesjährigen Ernte noch ungewiß sei und die Brotgetreidereserven bei der Unsicherheit der Transportverhältnisse und der Bedrohung aus dem Osten nicht ausreichten.

32

Vgl. 276. Sitzung am 20. Febr. 1953 TOP 4. - Am 8. April 1953 war die deutsche Delegation angewiesen worden, auf der Basis der jährlichen Abnahme von 1,5 Millionen Tonnen Weizen zu verhandeln und abzuschließen, wobei für 1953 nur 1,2 Millionen Tonnen ausgenutzt und der Rest der Quote an andere Beitrittsländer abgetreten werden sollte (Telegramm vom 8. April 1953 und Vermerke vom 13. und 14. April 1953 in B 136/2652). Mit der Reduzierung der Abnahmeverpflichtung sollte der handelspolitische Spielraum der Bundesrepublik erweitert werden. - Am 16. April 1953 begründete Westrick in einem Schreiben an Blücher nochmals diese Maßnahme und erläuterte das Zustandekommen des Beschlusses vom 8. April 1953 (ebenda).

Die Bundesminister der Finanzen und für Verkehr schließen sich diesen Bedenken an 33.

33

Fortgang 293. Sitzung am 19. Mai 1953 TOP 9.

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