2.2.14 (k1953k): F. Verkürzung der Schichtzeit für Bergarbeiter auf 7½ Stunden

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[F.] Verkürzung der Schichtzeit für Bergarbeiter auf 7½ Stunden

Der Bundeskanzler gibt einen kurzen Bericht über den Stand der Verhandlungen zwischen den Sozialpartnern und die nach seiner Meinung unbefriedigenden Vorschläge der Arbeitgeber. Wenn am 19.1.53 ein Bergarbeiterstreik ausbreche, werde er siegreich sein, weil wegen der unzureichenden Kohlenvorräte die Wirtschaft in wenigen Tagen lahmgelegt wäre. Radikale Einflüsse seien unverkennbar.

Der Bundestagsabgeordnete Blank weist darauf hin, daß von den Bergarbeitern nur eine verkürzte Arbeitszeit, aber keine Erhöhung der Gedingelöhne verlangt wird. Für den Fall, daß die am Nachmittag im Bundesarbeitsministerium zu führenden Verhandlungen negativ verlaufen, wird eine Sondersitzung des Kabinetts in Aussicht genommen 47.

47

Vgl. 259. Sitzung am 18. Nov. 1952 TOP B. - An dieser Verhandlung der Tarifpartner über einen neuen Manteltarifvertrag nahmen neben Storch auch Adenauer, Erhard und Blank teil. Die Forderung der IG Bergbau, die Untertageschicht von 8 auf 7,5 Stunden zu verkürzen, wurde erfüllt (Protokoll und weitere Unterlagen in B 136/742).

Da der Bundeskanzler die Sitzung verlassen muß, übernimmt der Vizekanzler den Vorsitz.

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