2.31.4 (k1953k): 4. Bestallungsordnung für Ärzte, BMI

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4. Bestallungsordnung für Ärzte, BMI

Staatssekretär Bleek schildert die gegensätzlichen Standpunkte der Ärzte und der Medizinstudenten in dieser Frage 11. Er hält die Einwendungen der Studenten für unbegründet und schlägt vor, an der Vorlage der Bundesregierung festzuhalten. Die Lage des ärztlichen Nachwuchses entspanne sich, da die Zahl der Medizinstudenten um 50% zurückgegangen sei.

11

Vgl. 295. Sitzung am 29. Mai 1953 TOP D. - Laut Einladung war ein Vortrag des BMI angekündigt. - Ausführliche Unterlagen dazu in B 142/790-792 und 3777-3779.

Der Bundeskanzler will diese Frage in erster Linie unter dem Gesichtspunkt behandelt wissen, wie die ärztliche Hilfe für die Kranken verbessert werden könne. Er gibt zu erwägen, ob der ärztliche Nachwuchs, wie in den angelsächsischen Ländern, möglichst früh am Krankenbett ausgebildet werden und dabei die Zahl der Studierenden eingeschränkt werden könnte. Er bittet, mit Rücksicht auf den bevorstehenden Wahlkampf die Entscheidung der zwischen den Ärzten und Studenten strittigen Frage zurückzustellen 12.

12

Bestallungsordnung für Ärzte vom 15. Sept. 1953 (BGBl. I 1334).

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