2.31.9 (k1953k): B. Reise des Ministerialdirektors Blankenhorn nach den USA

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 6. 1953Die Außenminister der drei Westmächte in WashingtonAus der Sowjetunion heimgekehrte KriegsgefangeneDer Bundesminister der Finanzen an den BundeskanzlerVereidigung der Mitglieder des zweiten Kabinetts Adenauer

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[B.] Reise des Ministerialdirektors Blankenhorn nach den USA

Der Bundeskanzler unterrichtet das Kabinett über die Gründe für die Entsendung von Ministerialdirektor Blankenhorn nach den USA 22. Diese Reise sei von dem Amerikanischen Hohen Kommissar Conant begrüßt worden.

22

Ausgehend von dem Vorschlag Churchills vom 11. Mai 1953 (vgl. Sondersitzung am 20. Mai 1953 TOP A Abschnitt I c), eine Viermächtekonferenz über Deutschland abzuhalten, hatten die Westalliierten mit der Vorbereitung einer Konferenz begonnen, in der sie eine gemeinsame Haltung zur Deutschlandfrage festlegen wollten. Die Konferenz sollte ursprünglich auf Bermuda stattfinden (vgl. dazu 299. Sitzung am 30. Juni 1953 TOP F). - Vom 2. bis 4. Juni hielt sich Blankenhorn in Washington auf, um in Gesprächen mit Eisenhower, Dulles und führenden Vertretern des State Department die Haltung der Bundesregierung zu erläutern, vor allem aber, um eine Konsultation der Bundesregierung bei den bevorstehenden Verhandlungen zu erreichen. (Unterlagen und Gesprächsaufzeichnungen in NL Blankenhorn/20 a und b, dazu Blankenhorn S. 152-154; dazu Gesprächsaufzeichnungen vom 3. und 4. Juni 1953 in FRUS 1952-1954 VII S. 466-471). - Grundlage der Gespräche war ein Memorandum Adenauers vom 29. Mai 1953 an Eisenhower zur gesamtdeutschen Frage (NL Blankenhorn/21, Adenauer Erinnerungen Bd. 2 S. 217 f. und Adenauer Briefe S. 378-381, Briefe und Memorandum gedruckt in FRUS 1952-1954 VII S. 460-463). - Fortgang 297. Sitzung am 9. Juni 1953 TOP C.

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