2.37.17 (k1953k): F. Ernennung von Botschaftern

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung Band 6. 1953Die Außenminister der drei Westmächte in WashingtonAus der Sowjetunion heimgekehrte KriegsgefangeneDer Bundesminister der Finanzen an den BundeskanzlerVereidigung der Mitglieder des zweiten Kabinetts Adenauer

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[F.] Ernennung von Botschaftern

Im Anschluß an Ausführungen über die Erkrankung Churchills und die Bermudakonferenz 36 gibt der Bundeskanzler bekannt, daß die Hohen Kommissare Conant und Kirkpatrick zu Botschaftern ernannt sind 37. Es sei jetzt möglich und notwendig, auch den deutschen Vertretern in Washington, London und Paris Botschafterrang zu geben. Eine endgültige Lösung in der Personenfrage solle dies nicht bedeuten.

36

Vgl. dazu 298. Sitzung am 23. Juni 1953 TOP A.

37

In Artikel I Abs. 3 des Vertrages über die Beziehungen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und den Drei Mächten vom 26. Mai 1952 (vgl. Sondersitzung am 10. Mai 1952 TOP 2) war vorgesehen, daß mit Inkrafttreten des Vertrages die Beziehungen durch Botschafter unterhalten werden (vgl. BT-Drs. Nr. 3500). - In einem Schreiben vom 13. Juni 1953 an James W. Riddleberger, dem Leiter der Deutschlandabteilung im State Departement, hatte Blankenhorn um eine vorzeitige Ernennung der Hohen Kommissare gebeten; eine solche Geste würde die Bundesregierung „in der gegenwärtigen Situation psychologisch unterstützen"; da die Verträge von Bundestag und Bundesrat verabschiedet seien (vgl. 291. Sitzung am 8. Mai 1953 TOP A), könnten sich die Westmächte „de facto so verhalten, als wenn die Bestimmungen des Bonner Vertrages bereits wirksam wären [...]" (NL Blankenhorn/20 a). - Mitteilung über die Ernennung der alliierten Hohen Kommissare in den persönlichen Rang von Botschaftern nicht ermittelt.

Das Kabinett ist damit einverstanden, daß die drei Herren in diesen drei Städten dem Bundespräsidenten zur Ernennung zu Botschaftern vorgeschlagen werden 38.

38

Im Juli 1953 wurden den Geschäftsträgern Dr. Heinz Krekeler (Washington), Dr. Hans Schlange-Schöningen (London) und Dr. Wilhelm Hausenstein (Paris) der persönliche Rang von Botschaftern verliehen (Bulletin vom 9. Juli 1953 S. 1084).

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