2.40.5 (k1953k): 5. Einfuhrgesellschaft für den Import von Filmen aus sowjetisch dirigierten Ländern, BMI

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5. Einfuhrgesellschaft für den Import von Filmen aus sowjetisch dirigierten Ländern, BMI

Der Stellvertreter des Bundeskanzlers hat Bedenken gegen die Vorlage 12, weil die vorgeschlagene Gründung einer Film-Einfuhrgesellschaft ihm aus allgemein politischen Erwägungen mindestens gegenwärtig unzweckmäßig erscheint. Es komme hinzu, daß die Einfuhr von Filmen aus dem Osten praktisch nur noch eine ganz geringe Rolle spiele und daß sich darin voraussichtlich auch weiterhin kaum etwas ändern werde. Auf Anregung des Staatssekretärs Ritter von Lex wird beschlossen, die Vorlage auf unbestimmte Zeit zurückzustellen.

12

Mit der vom BMI vorgeschlagenen staatlichen Einfuhrgesellschaft (Vorlage vom 27. April 1953 in B 136/5899 und B 106/899, Unterlagen zur Entstehung in B 106/378, dazu auch B 102/108189) sollte die gewerbliche Einfuhr aus der Sowjetunion und den Ländern Osteuropas „so weit wie möglich eingeschränkt" werden. Filme sollten nur dann importiert werden, „wenn sie inhaltlich politisch einwandfrei sind - das ist äußerst selten der Fall - und wenn sichergestellt ist, daß die Einspielerträge dieser Filme nicht ganz oder zum Teil durch Personen oder Organisationen in der Bundesrepublik nutzbar gemacht werden können, die mit dem Osten sympathisieren". - Unterlagen über die illegale Einfuhr von Filmen aus der DDR und der Sowjetunion in B 106/903.

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