2.5.19 (k1953k): D. Wohnraumbeschaffung für Sowjetzonenflüchtlinge

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[D. Wohnraumbeschaffung für Sowjetzonenflüchtlinge]

Staatssekretär Dr. Schreiber trägt das Angebot des Hochkommissars der UN für das Flüchtlingswesen zur Unterstützung der Sowjetzonenflüchtlinge vor 47. Es sei an den Bau schnell zu errichtender Wohnsiedlungen nach dem Muster der Schwedenholzhäuser gedacht. Dr. Schreiber berichtet in diesem Zusammenhang, daß sich gewisse Schwierigkeiten mit den Ländern hinsichtlich der Ansiedlungsräume und der Baulandbeschaffung ergeben könnten. Das Kabinett ist unabhängig davon jedoch der Meinung, daß das Angebot nicht ausgeschlagen werden darf und ermächtigt das Bundesvertriebenenministerium, positiv zu antworten 48.

47

Vgl. 271. Sitzung am 23. Jan. 1953 TOP D. - Siehe dazu Mitteilung des BPA Nr. 107/53 vom 30. Jan. 1953. - Die Vertreter der Internationalen Wohlfahrtsverbände hatten am 29. Jan. 1953 beschlossen, am 3. Febr. 1953 eine Konferenz in Berlin abzuhalten, auf der vor allem die Möglichkeit der Auswanderung für Sowjetzonen-Flüchtlinge erörtert werden sollte (Schreiben des AA vom 30. Jan. 1953 und Vermerk über die Konferenz vom 3. Febr. 1953 in B 106/9187 und B 150/6378 Heft 1).

48

Späterer Briefwechsel und Unterlagen dazu in B 106/24256.

Der Bundesarbeitsminister regt bei dieser Gelegenheit an, eine zeitweilige Umsiedlung der geflüchteten Bauernfamilien nach Kanada zu prüfen 49.

49

Fortgang 273. Sitzung am 3. Febr. 1953 TOP C.

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