2.51.4 (k1956k): D. Saarverhandlungen

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[D.] Saarverhandlungen

Der Bundesminister des Auswärtigen berichtet, daß bei den Saarverhandlungen lediglich noch zwei Fragen offen seien, die Währungsumstellung und die Beteiligung Luxemburgs an dem Mosel-Kanal-Projekt 24.

24

Vgl. 143. Sitzung am 11. Juli 1956 TOP 14 und 144. Sitzung am 20. Juli 1956 TOP C, auch 150. Sitzung am 5. Sept. 1956 TOP D. - Diese beiden Fragen hatte Staatssekretär Maurice Faure in der Besprechung mit von Brentano am 17. Sept. 1956 in Bonn, an der auch Hallstein und de Margerie teilgenommen hatten, als besonders klärungsbedürftig herausgestellt. Faure berichtete, daß Luxemburg als Gegenleistung für seine Zustimmung zur Moselkanalisierung die Elektrifizierung der etwa 40 km langen Eisenbahnstrecke Esch-Wasserbillig fordern würde. Die Frage der Währungsumstellung im Saarland sei schwieriger und könne nach seiner Meinung nur von den Regierungschefs geklärt werden. Mollet wolle jedoch in der vorgesehenen Besprechung mit Adenauer am 29. Sept. vor allem über Probleme der europäischen Integration sprechen und in der Währungsfrage lediglich das „erzielte Einverständnis" feststellen (Aufzeichnung vom 19. Sept. 1956 in AA B 10 Bd. 922). Weitere Unterlagen AA B 17 Bd. 42 f. - Siehe auch DDF 1956, Bd. II, S. 387 und 392-396. - Zur Währungsumstellung Unterlagen in B 102/11439. - Fortgang 154. Sitzung am 3. Okt. 1956 TOP A.

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