2.43.13 (k1968k): D. Mittelmeer-Politik

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 21. 1968Erste Tagung des FinanzplanungsratsKabinettsaussprache zu den StudentendemonstrationenSitzung des Kabinetts in BerlinTod von Entwicklungshelfern aus der Bundesrepublik in Südvietnam

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[D.] Mittelmeer-Politik

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Die Bemühungen der Sowjetunion um zunehmenden Einfluss im Mittelmeerraum auf der einen Seite und der politische und militärische Rückzug des Westens auf der anderen Seite, aber auch die besonderen Krisensituationen (Nahostkonflikt, Zypern-Krise, Militärregime in Griechenland, Gibraltarkonflikt, Entwicklung in Algerien, Bedrohung Jugoslawiens durch die Sowjetunion), wirtschaftliche Schwierigkeiten, Zahlungsbilanzdefizite und soziale Rückständigkeit verschiedener Anrainerstaaten erforderten es nach Brandts Ansicht, eine sowohl in der NATO und der EWG als auch in der Bundesrepublik bisher fehlende allgemeine Mittelmeer-Politik zu formulieren und umzusetzen. Im AA war seit September 1968 ein Bericht über die politischen, wirtschaftlichen und militärischen Beziehungen der Bundesrepublik, Westeuropas und der Sowjetunion zu den 17 Anrainerstaaten und Portugal erarbeitet worden. Vorgeschlagen war darin u. a., die Bundesrepublik solle den Mittelmeerraum in ihrer Außenpolitik stärker beachten, die Beziehungen weiter ausbauen und diese Länder bei ihren Bemühungen um engere Verbindung zu den Europäischen Gemeinschaften unterstützen. Vgl. den Vermerk des AA vom 25. Sept. 1968 und die Aufzeichnungen des AA vom 14., 15. und 16. Okt. 1968 in AA B 4, Bd. 27. - Fortgang 118. Sitzung am 5. Juli 1972 TOP C (B 136/36186).

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