2.12.9 (k1971k): D. Abberufung von Botschafter Berger

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[D.] Abberufung von Botschafter Berger

(13.20 Uhr)

PSt Moersch unterrichtet das Kabinett über die Gründe für die Abberufung des Botschafters sowie über den zeitlichen Ablauf des Abberufungsverfahrens. 20

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Zu Bergers Ernennung zum Botschafter vgl. 164. Sitzung am 30. April 1969 TOP 7 (Kabinettsprotokolle 1969, S. 215). - Scheel hatte am 11. März 1971 verfügt, den deutschen Vertreter beim Heiligen Stuhl Hans Berger zum 1. Okt. 1971 vorzeitig zu pensionieren. In einem Schreiben an Julius Kardinal Döpfner vom 20. März 1971 begründete er diese Entscheidung mit personalwirtschaftlichen Erwägungen für den Auswärtigen Dienst des AA. Vgl. Scheels Schreiben an Berger und Döpfner in AA PANA Nr. 45718, weitere Unterlagen in AA B 130, Bd. 5848, und ACDP, Nachlass Berger 01-400-036/2 und 036/5. - In der Presse waren politische Motive vermutet worden. Vgl. den Artikel „Botschafter Berger - ein Opfer der Ostpolitik" in „Die Welt" vom 26. März 1971, S. 1 und 3, und „Der Spiegel" Nr. 14 vom 29. März 1971, S. 26 f., dazu Morsey: Beamtenloyalität, S. 367-379.

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