2.44.10 (k1971k): B. Reisen in osteuropäische Staaten

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Reisen in osteuropäische Staaten

(17.26 Uhr)

BM Ehmke unterrichtet das Kabinett über ein Schreiben von StS Frank (AA), wonach sich in letzter Zeit die Reisen von Mitgliedern der Bundesregierung, der Landesregierungen und der parlamentarischen Körperschaften in osteuropäische Staaten in teilweise nicht mehr vertretbarem Umfang gehäuft haben. 20

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Schreiben des AA vom 26. Nov. 1971 an Ehmke in B 136/4641. - Frank hatte in seinem Schreiben an Ehmke eine Zunahme von Reisen in großem Umfang insbesondere nach Rumänien, Ungarn und Jugoslawien konstatiert und seine Forderung nach Reduzierung der Reisepläne damit begründet, dass eine Häufung von Besuchen zu Missdeutungen führen könne und zudem die Auslandsvertretungen mit der Organisation und Betreuung überfordere. Eine der beigefügten Aufstellungen führte allein für Rumänien von Januar bis August 1971 neun Reisen mit 17 Ministern und Staatssekretären von Bund und Ländern auf.

Das Kabinett schließt sich der Auffassung des Auswärtigen Amtes an.

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