2.46.1 (k1971k): A. - Stand der Berlin-Verhandlungen, - Metallarbeiter-Streik, - Gespräch des Bundeskanzlers mit Präsident Pompidou

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] - Stand der Berlin-Verhandlungen, - Metallarbeiter-Streik, - Gespräch des Bundeskanzlers mit Präsident Pompidou

(14.00 Uhr)

Der Bundeskanzler berichtet über den Stand der Berlin-Verhandlungen, 1 über seine Gespräche in Paris mit Präsident Pompidou 2 sowie über das gestrige Gespräch mit den Tarifpartnern der Metallindustrie im Tarifbereich Nordwürttemberg/Nordbaden. 3

1

Siehe Sondersitzung am 2. Dez. 1971 TOP 1. - Mit der Vereinbarung des Wortlauts waren am 3. Dez. 1971 in Ost-Berlin die Verhandlungen über ein Transitabkommen zwischen der Bundesrepublik und der DDR beendet worden. Vgl. DzD VI/2 Bahr-Kohl-Gespräche 1970-73 (CD-ROM, Dokumente 14 bis 17 und 21 bis 24) und Bahrs Aufzeichnung vom 8. Dez. 1971 in AAPD 1971, S. 1917-1919, Unterlagen in B 136/53064 bis 53066, B 137/16332, DC 20/5561, AA B 130, Bde. 4490 und 4491. - Fortgang 93. Sitzung am 15. Dez. 1971 TOP 6.

2

Zu Brandts Gespräch mit Pompidou am 3. und 4. Dez. 1971 vgl. 87. Sitzung am 28. Okt. 1971 TOP E.

3

Vgl. zuletzt 129. Sitzung am 2. Juli 1964 TOP A (Kabinettsprotokolle 1964, S. 348 f.). - Die IG Metall hatte am 30. Sept. 1971 die Verträge gekündigt und in den Tarifverhandlungen ab dem 7. Okt. 1971 eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 11% und eine tarifliche Absicherung des 13. Monatseinkommens gefordert, während die Arbeitgeberseite eine Anhebung der Löhne und Gehälter um 4,5% rückwirkend zum 1. Okt. 1971 bei einer Laufzeit von zwölf Monaten angeboten hatte. Zum Gespräch mit den Tarifpartnern der Metallindustrie am 7. Dez. 1971 vgl. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 8. Dez. 1971, S. 1, und „Die Welt" vom 8. Dez. 1971, S. 1 f., Unterlagen in B 136/8789 und 8803. - Am 10. Dez. 1971 einigten sich die Tarifvertragsparteien auf eine Anhebung der Löhne um 7,5% ab dem 1. Jan. 1972 für zwölf Monate. Für die Monate Oktober bis Dezember 1971 sollte eine Pauschale von 180 DM netto gezahlt werden. Zudem wurde ein Stufenplan vereinbart, der je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit einen Teilbetrag des 13. Monatsgehalts vertraglich absicherte. Vgl. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 11. Dez. 1971, S. 1.

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