2.50.5 (k1971k): 4. „Airbus"; Gesamtdarstellung Entwicklung, Serienfertigung und Absatz, BMWF

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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4. „Airbus"; Gesamtdarstellung Entwicklung, Serienfertigung und Absatz, BMWF

(14.13 Uhr)

StS Rohwedder erläutert die Vorlage des BMWF. 5 Nach längerer Diskussion, an der sich der Bundeskanzler, die BM Leber, Eppler und Ehmke, PStS Dohnanyi und StS Mommsen beteiligen, beschließt das Kabinett gemäß der Kabinettvorlage des BMWF. 6

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Siehe 42. Sitzung am 1. Okt. 1970 TOP 4 (Kabinettsprotokolle 1970, S. 378 f.) und 1. Sitzung des Kabinettsausschusses für Luft- und Raumfahrt am 16. Dez. 1971 TOP 1 (B 136/57693). - Vorlage des BMWF vom 26. Okt. 1971 in B 102/107559 und B 136/7736, weitere Unterlagen in B 136/7734. - Im Dezember 1970 war die deutsch-französische Gemeinschaftsfirma „Airbus-Industrie" unter Beteiligung der niederländischen bzw. britischen Unternehmen Fokker-VFW und Hawker Siddeley gegründet worden. Während die technische Entwicklung programmgemäß verlief und ein Erstflug Ende November 1972 geplant wurde, konnte der Absatz von 360 Maschinen nicht erreicht werden. Daher sollten neben der Grundversion des „A-300 B-1" (259 Passagiere, 2200 km Reichweite) ab 1975 noch die Varianten „A-300 B-3" (259 Passagiere, 3700 km Reichweite) und „A-300 B-7" (296 Passagiere, 3700 km Reichweite) sowie ab 1977/78 die Version „A-300 B-9" (325 Passagiere, 1900 km Reichweite) angeboten werden. - Der BMWi hatte das Kabinett um Zustimmung gebeten, das Unternehmen mit einem weiteren Fertigungslos von acht Maschinen des Typs „A-300 B-3" zu beauftragen und zusätzlich 90 Millionen DM für die Fertigung der Grundversion bereitzustellen. Außerdem sollte Schiller ermächtigt werden, weitere Bürgschaftsbedingungen festzusetzen. Die Entwicklungskostenvorschüsse von bislang rund 450 Millionen DM sollten erst dann eingefordert werden, wenn die Deutsche Airbus GmbH Gewinne erzielte.

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Fortgang 106. Sitzung am 12. April 1972 TOP 5 (B 136/36185).

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