2.34.14 (k1962k): D. Genfer Konferenz

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 15. 1962Fünftes Kabinett AdenauerEWG-BinnenzollsenkungStaatsbesuch de GaulleAktion Adler

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[D.] Genfer Konferenz

Der Bundesminister des Auswärtigen teilt mit, daß er am gleichen Tage nach Genf fliege, um Besprechungen mit den 3 westlichen Außenministern zu führen. Er unterrichtet das Kabinett über den Stand der außenpolitischen Fragen, die voraussichtlich bei diesen Besprechungen behandelt werden 35.

35

Siehe 28. Sitzung am 16. Mai 1962 TOP A. - Am 2. Juli 1962 hatte in Genf eine Internationale Konferenz zur Lösung der Laos-Krise begonnen. Zu der Unterzeichnung des Laos-Abkommens am 23. Juli 1962 trafen am 21. und 22. Juli die Außenminister der USA, der Sowjetunion, Großbritanniens und Frankreichs in Genf ein (vgl. hierzu 42. Sitzung am 22. Aug. 1962 TOP D). Bei dieser Gelegenheit sollten dort auch Fragen zur Lösung des Berlin-Problems und der Rüstungskontrolle zwischen Rusk und Gromyko erörtert werden. Die Westmächte hatten sich darauf verständigt, Schröder zu ihren internen Beratungen hinzuzuziehen. Vgl. dazu die „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 20. Juli 1962, S. 1. - Die Gespräche zwischen Rusk und Gromyko am 21., 22. und 24. Juli brachten keine Fortschritte. Gromyko forderte weiterhin den Abzug der westlichen Truppen aus Berlin und drohte erneut mit dem Abschluss eines separaten Friedensvertrages mit der DDR. Vgl. dazu FRUS Berlin Crisis 1962-1963, S. 236-252, und Bulletin Nr. 135 vom 26. Juli 1962, S. 1166. - Vor seinem Gespräch mit Gromyko hatte Rusk am 22. Juli 1962 eine Unterredung mit Schröder. Vgl. die Aufzeichnung des AA über das Gespräch am 21. Juli 1962 in AA B 130, Bd. 8418. - Zur Berlin-Frage Fortgang 42. Sitzung am 22. Aug. 1962 TOP A (Fibag-Affäre).

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