2.72.21 (k1956k): K. Fahrpreisermäßigung für Heimkehrer

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[K.] Fahrpreisermäßigung für Heimkehrer

Der Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte berichtet, daß die 75%ige Fahrpreisermäßigung der Bundesbahn für Heimkehrer am 31. Dezember 1956 auslaufe. Diese Frist müsse unbedingt verlängert werden. Es handele sich hierbei höchstens um ein Volumen von 100 000 DM. Staatssekretär Dr. Bergemann erklärt sich bereit, die Fahrpreisermäßigung für Heimkehrer und ihnen gleichgestellte Personen für die Zeit bis zum 31. März 1957 im gleichen Ausmaß wie bisher fortzuführen.

Das Kabinett nimmt Kenntnis 60.

Fußnoten

60

Am 29. Okt. 1953 hatte die Hauptverwaltung der Deutschen Bundesbahn bekanntgegeben, daß jeder nach dem 1. Juli 1953 aus der Kriegsgefangenschaft entlassene Heimkehrer eine Bescheinigung erhalten konnte, die ihn berechtigte, innerhalb zweier Monate Fahrten mit 75% Ermäßigung zu unternehmen. Dieser Regelung hatte sich die Deutsche Bundespost angeschlossen. Im Dez. 1955 wurde vereinbart, daß diese Fahrpreisermäßigung auf die nach dem Häftlingshilfegesetz Berechtigten ausgedehnt und bis zum 31. Dez. 1956 fortgeführt werden sollte (Sprechzettel für den Minister vom 17. Dez. 1956 in B 106/23570). - Fortgang Fortsetzung der 167. Sitzung am 16. Jan. 1957 TOP 7.

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