2.72.26 (k1956k): P. Ausblick auf 1957

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[P. Ausblick auf 1957]

Der Bundeskanzler wünscht den Mitgliedern des Kabinetts ein gutes Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr. Das Jahr 1957 werde der Bundesregierung viel Arbeit bringen. Das sei eine zwangsläufige Folge der Wahlen. Das Jahr 1957 werde für die Außenpolitik eine schwierige Zeit sein. Über der Entwicklung in Polen und Rumänien laste eine Ungewißheit. Die Berlin-Debatte lenke das Interesse des Auslandes unnötig auf diese Probleme. Es wäre klüger, zu schweigen und keinen Agitationsstoff zu liefern. Wir müßten froh sein, wenn die Welt Ende 1957 dem Frieden einen Schritt näherkomme. Die Entwicklung in den Ostblockländern müsse aus sich selbst heraus reifen. Es müsse alles getan werden, um in Rußland nicht die Hoffnung auf eine Spaltung des Westens zu wecken.

Der Vizekanzler wünscht dem Bundeskanzler für die Feiertage Ruhe und Entspannung und hofft, daß er 1957 die gleiche Frische, „Aggressivität" und Fähigkeit zur humorvollen Überbrückung von Gegensätzen besitzen möge wie bisher.

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