1.27.4 (k1978k): 4. Ankauf des Hotels „Petersberg" als Gästehaus der Bundesregierung

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

4. Ankauf des Hotels „Petersberg" als Gästehaus der Bundesregierung

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.25-9.40 Uhr)

BM Haack berichtet über den bisherigen Gang der Kaufverhandlungen mit den Eigentümern der Liegenschaft unter Berücksichtigung des Kabinettbeschlusses vom 3. Mai 1978. Zwischenzeitlich sei eine Wertermittlung durchgeführt worden, nach deren Ergebnis die ursprüngliche Kaufpreisforderung der Eigentümer (25 Mio. DM) als weit überhöht betrachtet werden müsse. Neben dem Erwerb des „Petersberges" kämen drei Alternativen eines Neubauprojekts im näheren Ortsbereich in Betracht. In der sich anschließenden Diskussion, an der sich neben dem Bundeskanzler die BM Genscher, Haack, Matthöfer, StM von Dohnanyi und St Ruhnau beteiligen, hebt der Bundeskanzler hervor, daß die Bundesregierung mit dem Erwerb des angebotenen Objekts die einmalige Möglichkeit habe, ein Gästehaus zu erwerben, das wegen seiner verkehrsgünstigen Lage zur Bundeshauptstadt und insbesondere angesichts der örtlichen Abgeschlossenheit und Ruhe entscheidende Vorzüge habe. Andere westliche Nachbarstaaten, wie z. B. Frankreich, Italien, Großbritannien und nicht zuletzt die USA, verfügten seit langem über entsprechende Räumlichkeiten abseits der Hektik des politischen Alltagsgeschehens.

Es herrscht Übereinstimmung, daß BM Haack die weiteren Verhandlungen mit den Eigentümern unter Berücksichtigung des Kabinettbeschlusses vom 3. Mai 1978 demnächst zum Abschluß bringen wird. Eine weitere Befassung des Kabinetts vor dem Vertragsschluß ist nicht vorgesehen.

Extras (Fußzeile):