1.43.12 (k1978k): D. Anti-Inflationsprogramm des Präsidenten der USA

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[D.] Anti-Inflationsprogramm des Präsidenten der USA

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(11.30-12.18 Uhr)

Der Bundeskanzler nimmt Bezug auf das vom Präsidenten der USA am 24. Oktober 1978 verkündete Anti-Inflationsprogramm und macht auf die Auswirkungen des Dollarkursverfalls auf die deutsche und europäische Wirtschafts- und Finanzpolitik aufmerksam. An der anschließenden Diskussion beteiligen sich neben dem Bundeskanzler die BM Matthöfer, Ehrenberg, Hauff, Frau Huber, Apel und Gscheidle sowie StM von Dohnanyi und StS Schlecht.

BM Ehrenberg kündigt einen Brief an den Bundeskanzler an, in dem er Vorschläge zur Problematik der nichtausgenutzten Werftkapazitäten unterbreiten werde. StS Schlecht regt eine Befassung des Kabinetts mit dieser Frage an. Der Bundeskanzler stellt die politische Verantwortung der Regierungen der betroffenen Küstenländer sowie die Verantwortung der beteiligten Konzerne bei der Lösung dieser Frage heraus. Das Kabinett kommt überein, in der Kabinettsitzung am 31. Oktober 1978 das Problem „Werftkapazitäten" zu erörtern.

Extras (Fußzeile):