1.50.3 (k1978k): 3. Entwurf eines Raumordnungsberichts 1978 der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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3. Entwurf eines Raumordnungsberichts 1978 der Bundesregierung an den Deutschen Bundestag

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(9.14 Uhr)

BM Haack trägt anhand seiner Kabinettvorlage vom 28. November 1978 vor. BM Matthöfer wirft die Frage nach dem Süd-Nord-Gefälle und der möglichen Rolle des Bundes auf. Demgegenüber macht BM Ertl geltend, daß Struktur- und Erwerbsschwächen auch in weiten Teilen Bayerns festzustellen seien. BM Vogel weist auf die begrenzten Wirkungen raumordnungsbedingter Empfehlungen des BMBau gegenüber anderen Ressorts und den Ländern hin, BM Hauff erklärt, derartige Grenzen würden besonders bei einem regionalen Vergleich deutlich. Er unterstreicht die Bedeutung der Forschungs- und Technologieförderung für den Strukturwandel der Wirtschaft im Bundesgebiet. PSt von Bülow nennt als weitere wesentliche Größen das Alter der Industriebetriebe, die Hochschullandschaft und die Struktur des Managements. BM Haack stellt fest, daß die Raumordnungspolitik sich bisher auf Hilfen für strukturschwache Gebiete konzentriert habe, während sich jetzt ein neuer Trend abzeichne, der einen Niederschlag im Bericht für 1982 finden werde. Der Bundeskanzler regt an, die vorgetragenen Beiträge bei der Vorbereitung des Berichts für 1982 aufzugreifen. Das Kabinett stimmt dem Raumordnungsbericht 1978 zu.

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