1.9 (z1960a): Abusch, Alexander

Zum Text. Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Abusch, Alexander

Alexander Abusch (1902-1982)

1916-1919 Ausbildung zum Kaufmännischen Angestellten, 1918 Mitglied der Freien Sozialistischen Jugend, seit 1919 Mitglied der KPD, 1918 Teilnahme an den revolutionären Kämpfen in Bayern, 1923 in Thüringen, 1924-1925 Mitglied der KPD-Bezirksleitung Thüringen, 1933 Mitglied der KPD-Bezirksleitung Ruhrgebiet, 1919-1921 Mitarbeiter der „Nordbayrischen Volkszeitung", 1921-1923 Redakteur, 1923 Chefredakteur der „Bayrischen Arbeiter-Zeitung", 1923 Mitarbeiter der „Neuen Zeitung", Jena, 1923 Herausgeber der Wochenzeitung „Die Revolution", Erfurt, 1925 Mitarbeiter des KPD-Pressedienstes, Berlin, 1926-1927 und 1930-1932 Redakteur der Zeitung „Die Rote Fahne", Berlin, 1928-1930 und 1932-1933 Chefredakteur der Zeitung „Ruhr-Echo", Essen, 1933 Emigration nach Paris, dort 1933-1934 Chefredakteur der Zeitschriften „Der Gegenangriff", „Unsere Zeit", 1935-1939 „Die Rote Fahne", 1939 Hauptmitarbeiter der „Deutschen Volkszeitung" und Mitglied der KPD-Leitung Paris, 1939-1940 Internierung, Flucht und Anschluss an die Résistance, 1940-1941 Mitglied der KPD-Leitung Toulouse, 1941 Emigration nach Mexiko, dort 1942-1946 Chefredakteur der Zeitschrift „Freies Deutschland", Mitbegründer und Ausschussmitglied der Bewegung Freies Deutschland, 1943 Mitglied des Exekutivkomitees des Lateinamerikanischen Komitees der Freien Deutschen, ab 1944 Vorstandsmitglied im Heinrich-Heine-Club und Hauptmitarbeiter der „Demokratischen Post", 1946 Rückkehr nach Deutschland, 1946-1951 Bundessekretär und 1949 Vizepräsident des Kulturbundes, 1948-1950 Mitglied des Parteivorstandes der SED und des Deutschen Volksrates, 1948 Leiter der Delegation für den Weltfriedenskongress in Breslau, 1948 Mitglied der Deutschen Wirtschaftskommission, 1949-1950 Mitglied des Weltfriedensrates, Mitglied der Provisorischen Volkskammer, dort Vorsitzender der Kulturbund-Fraktion, 1950-1951 aller Funktionen enthoben, 1951-1956 Tätigkeit als Inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit, 1951 Mitglied des Präsidialrates des Kulturbundes, 1952 im Vorstand des Deutschen Schriftsteller-Verbandes und der Deutschen Akademie der Künste sowie des PEN-Zentrums Deutschland, 1953 Mitarbeiter der Abteilung Kultur des Zentralkomitees der SED, 1954-1956 Erster Stellvertretender Minister für Kultur, 1956-1958 Staatssekretär im Ministerium für Kultur, ab 1957 Mitglied des Zentralkomitees der SED, ab 1958 Abgeordneter der Volkskammer, 1958-1961 Minister für Kultur, 1961-1971 Stellvertreter des Vorsitzenden des Ministerrats der DDR, ab 1963 Leiter der staatlichen Kommission zur Gestaltung eines einheitlichen sozialistischen Bildungssystems beim Ministerrat, ab 1972 Vizepräsident, ab 1977 Ehrenpräsident des Kulturbundes.

GND:11850035X {{ Abusch, Alexander }}

Extras (Fußzeile):