2.2.7 (k1968k): 6. Erster Bericht der Bundesregierung über die Lage der Familien in der Bundesrepublik Deutschland, BMFa

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6. Erster Bericht der Bundesregierung über die Lage der Familien in der Bundesrepublik Deutschland, BMFa

Der Bundeskanzler äußert Bedenken hinsichtlich des Umfangs des Berichtes. Staatssekretär Dr. Barth erläutert seinen Inhalt, weist auf die dem Bericht beigefügte Zusammenfassung hin und gibt der Erwartung Ausdruck, daß der nur alle vier Jahre fällige Bericht in Zukunft nicht mehr so umfangreich zu sein brauche wie dieser erste grundlegende Bericht. Das Kabinett beschließt gemäß der Vorlage des Bundesministers für Familie und Jugend vom 23. Dezember 1967. 17

Fußnoten

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Vorlage des BMFa vom 23. Dez. 1967 in B 137/5756 und B 136/6137, weitere Unterlagen in B 153/696 bis 711 sowie 714 und 715. - Am 23. Juni 1965 hatte der Deutsche Bundestag die Bundesregierung beauftragt, künftig in regelmäßigem Turnus einen Familienbericht vorzulegen, durch den die Situation der nach Artikel 6 GG besonders geschützten Familie laufend beobachtet und die Wirksamkeit familienpolitischer Maßnahmen kontrolliert werden sollte (vgl. Stenographische Berichte, Bd. 59, S. 9603, BT-Drs. IV/3474). - Der der Vorlage beigefügte ca. 500-seitige Entwurf des Familienberichts der Bundesregierung war unter Federführung des BMFa mit Beteiligung zahlreicher Wissenschaftler auf der Datenbasis empirischer Sozialforschung erstellt worden und enthielt in seinen drei Hauptteilen Analysen zu demografischen und sozial-kulturellen Grundlagen der Familien- und Bevölkerungspolitik, zu den wirtschaftlichen Lebensbedingungen der Familien sowie zur Lage der Familien in der DDR. Der Bericht bot eine Situationsanalyse ohne konkrete familienpolitische Schlussfolgerungen, die erst nach Abschluss der vorgesehenen parlamentarischen Debatte gezogen werden sollten. - BT-Drs. V/2532. - Fortgang 111. Sitzung am 31. Jan. 1968 TOP C.

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