2.37.1 (k1968k): 1. Bericht über die militärische Lage nach dem sowjetischen Einmarsch in die CSSR

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1. Bericht über die militärische Lage nach dem sowjetischen Einmarsch in die CSSR

Die Sitzung wird auf die Herren Bundesminister beschränkt. 2

Fußnoten

2

Siehe 139. Sitzung am 25. Sept. 1968 TOP B. - Vgl. den Bericht des BMVtg vom 2. Okt. 1968 in ACDP, Nachlass Schröder 01-483-108/2, vgl. auch die Aufzeichnung des AA vom 1. Okt. 1968 in AAPD 1968, S. 1272-1277, weitere Unterlagen in AA B 130, Bd. 1739. - Schröder berichtete über die notwendigen Anpassungen an die veränderten Sicherheitslage der Allianz und die Empfehlungen des NATO-Ausschusses für Verteidigungsplanung an die Regierungen der Mitgliedstaaten zur Verbesserung des Verteidigungsbeitrags bei der Anpassung an NATO-Standards hinsichtlich des Personals, der Ausrüstung und der Ausbildung. Dabei hob er u. a. hervor, dass zu keinem Zeitpunkt Vorbereitungen für Angriffshandlungen gegen NATO-Gebiet erkannt werden konnten und im grenznahen Gebiet der Bundesrepublik und auf den Zufahrtswegen nach Berlin weitgehend normale Verhältnisse herrschten. Die Verstärkung der sowjetischen Divisionen an der Weichsel- und der Oder-Linie bewerte er als Erhöhung der qualitativen Bedrohung, da die Streitkräfte der Warschauer-Pakt-Staaten in einem „höheren Bereitschaftszustand" seien und einen „besser Kampfwert" hätten.

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