2.40.11 (k1968k): G. Gespräch des Bundeskanzlers mit dem norwegischen Ministerpräsidenten

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[G. Gespräch des Bundeskanzlers mit dem norwegischen Ministerpräsidenten]

Der Bundeskanzler berichtet über sein Gespräch mit dem norwegischen Ministerpräsidenten Borten bei dessen Besuch in Bonn. Er hebt die weitgehende Übereinstimmung in der politischen Beurteilung insbesondere der europäischen Probleme hervor. 28

Fußnoten

28

Der norwegische Ministerpräsident Per Borten hatte bei seinem Besuch am 21./22. Okt. 1968 in Gesprächen mit Kiesinger insbesondere seine Haltung zur Intervention der Sowjetunion in der CSSR dargelegt und dabei die Auffassung vertreten, dass sich die sowjetische Führung in dieser Frage nicht einig sei. Borten hatte die Interventionspolitik der Sowjetunion zwar scharf verurteilt, die Fortsetzung der westeuropäischen Entspannungspolitik jedoch für geboten erklärt. Kiesinger hatte im Zusammenhang mit Frankreichs Veto zum Beitrittsersuchen Norwegens und weiterer Staaten zur EWG bzw. zur Durchführung handelspolitischer Arrangements mit den Beitrittskandidaten weiterhin die Unterstützung der Bundesregierung im Ministerrat der EG für die Beitrittsersuchen zugesagt und eine vorübergehende Intensivierung der bilateralen Beziehungen vorgeschlagen. Vgl. die Gesprächsaufzeichnung des Bundeskanzleramts vom 24. Okt. 1968 in ACDP, Nachlass Kiesinger 01-226-289, und AAPD 1968, S. 1358-1362, sowie das Kommuniqué in Bulletin Nr. 136 vom 24. Okt. 1968, S. 1189, weitere Unterlagen in AA B 31, Bd. 382, und B 136/3081.

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