2.9.7 (k1968k): D. Mineralölwirtschaft

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 21. 1968Erste Tagung des FinanzplanungsratsKabinettsaussprache zu den StudentendemonstrationenSitzung des Kabinetts in BerlinTod von Entwicklungshelfern aus der Bundesrepublik in Südvietnam

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[D.] Mineralölwirtschaft

Bundesminister Schmücker berichtet über die Entwicklung in der deutschen Mineralölwirtschaft. Das Kabinett bittet die Bundesminister Dr. Strauß, Prof. Dr. Schiller und Schmücker, sich der Angelegenheit anzunehmen und ggf. im Einvernehmen miteinander die notwendigen Schritte zu unternehmen. Der Bundeskanzler bittet, ihn rechtzeitig über die weitere Entwicklung zu unterrichten. 15

Fußnoten

15

Siehe 82. Sitzung am 6. Juni 1967 TOP A (Kabinettsprotokolle 1967, S. 310 f.). - Der Vorstand der Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG (VEBA) hatte am 29. Febr. 1968 ein weiteres Vorzugsangebot der Dresdner Bank, der ein Kaufangebot aus dem Ausland vorlag, zum Erwerb von Aktien der Gelsenkirchener Bergwerks-AG (GBAG) abgelehnt, solange die Neuordnungspläne der Kohlewirtschaft nicht konkrete Form angenommen hätten. Die Gelsenkirchener Bergwerks-AG war mit einer Kohleförderung von rund 16 Millionen t und einer Raffineriekapazität von etwa 7 Millionen t die größte Bergbau- und gleichzeitig größte Mineralölgesellschaft in der Bundesrepublik. Die Mehrheit des Grundkapitals wurde von der Dresdner Bank und der Deutschen Bank gehalten. Schmücker, Schiller und Strauß suchten in den folgenden Monaten nach Lösungen, um einen Verkauf des GBAG-Aktienpakets ins Ausland zu verhindern. Vgl. das Schreiben des BMSchatz an den BMWi vom 1. März und den Vermerk des BMWi vom 12. Aug. 1968 in B 102/254429, weitere Unterlagen in B 102/254430 und 254431, B 126/51198 sowie B 136/7704. - Fortgang 139. Sitzung am 25. Sept. 1968 TOP D.

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