3.1.6 (k1968k): Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 21. 1968Erste Tagung des FinanzplanungsratsKabinettsaussprache zu den StudentendemonstrationenSitzung des Kabinetts in BerlinTod von Entwicklungshelfern aus der Bundesrepublik in Südvietnam

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Der Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung (BPA)

Günter Diehl (1916-1999)

1939-1945 Auswärtiger Dienst mit Stationen in Brüssel (1940-1941), Vichy (1941-1944) und in der Zentrale (1944-1945), 1945-1948 freiberuflicher Publizist, 1948-1950 außenpolitischer Redakteur beim „Hamburger Abendblatt", 1950-1952 BPA, dort in der Abteilung III (Ausland) Leiter des Referats 9 (Diplomatisch-politische Information), 1952-1960 erneut im AA bzw. Auswärtigen Dienst, dort 1952-1956 im Büro Staatssekretär Leiter des Pressereferats, 1956-1960 an der Botschaft in Santiago de Chile, 1960-1966 erneut im BPA, dort Leiter der Abteilung IV (Ausland), 1966-1967 erneut im AA, dort Leiter des Planungsstabes, 1967-1969 Chef des BPA (ab 1968 Staatssekretär), 1970-1977 Botschafter in Indien, 1977-1981 in Japan, 1981-1987 Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.

In dessen Vertretung:

Conrad Ahlers (1922-1980)

1941-1945 Kriegsdienst, seit 1948 Tätigkeit als Journalist, 1951 BPA, dort Chef vom Dienst, 1952-1954 Dienststelle Blank, dort Pressereferent, seit 1954 außenpolitischer Redakteur der „Welt", seit 1957 Bonner Korrespondent des „Spiegel", seit 1959 innenpolitischer Redakteur der „Frankfurter Rundschau", seit 1962 stellvertretender Chefredakteur des „Spiegel", dort 1962 im Rahmen der „Spiegel-Affäre" Inhaftierung wegen Verdachts des Geheimnisverrats, 1965 Einstellung des Verfahrens gegen ihn und Rudolf Augstein, 1967-1969 stellvertretender, 1969-1972 Leiter des BPA und Staatssekretär, 1972-1980 MdB (SPD), 1978-1979 Chefredakteur der „Hamburger Morgenpost" und Mitglied der Chefredaktion der „Wirtschaftswoche", 1973 Mitglied, seit 1979 stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrates und 1980 Intendant der Deutschen Welle.

Hanns Küffner (geb. 1917)

1934-1937 Studium der Geschichte und Germanistik, 1938-1945 Arbeitsdienst, Wehr- und Kriegsdienst, 1945-1946 Lazarettbehandlung und Fortführung des Studiums, 1946-1948 Redakteur bei der „Allgäuer-Zeitung", Kempten, 1948-1952 Chefredakteur beim Süddeutschen Rundfunk, Stuttgart, 1952-1954 Ressortleiter beim Münchner Merkur, 1954-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1954-1955 Angestellter auf Honorarbasis, 1955-1966 Leiter des unmittelbar der Amtsleitung unterstellten Referats A 1, ab 1956: I 4, ab 1958: A 3, ab 1963: ÖV (Öffentlichkeitsarbeit in Verteidigungsfragen), 1966-1968 stellvertretender Leiter der Abteilung III (Inland), 1968 zusätzlich Leiter des Referats III 7 (Redaktion Deutsches Bulletin), 1968-1969 Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der zum Geschäftsbereich der Abteilung V (Produktion) gehörenden Zentralredaktion, zusätzlich 1973-1974 Stellvertreter des Abteilungsleiters V.

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