2.21.6 (k1969k): A. Lage der sudanesischen Regierung

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A.] Lage der sudanesischen Regierung

Staatssekretär Duckwitz gibt eine kurze Beurteilung über die Stabilität der neuen Regierung. Das Kabinett nimmt Kenntnis. 13

Fußnoten

13

Zum Erlöschen des Exequaturs für den sudanesischen Generalkonsul vgl. 167. Sitzung am 30. Mai 1969 TOP 2 (Kambodscha), siehe TOP 3 dieser Sitzung. - Am 25. Mai 1969 hatten Fallschirmjägereinheiten unter Führung des Brigadegenerals Jaafar al-Numairis in einem Staatsstreich die Regierung unter Staatspräsident Ismail al-Azhari gestürzt. Die Nationalversammlung war vom Revolutionsrat aufgelöst, sämtliche politischen Parteien waren verboten und die Republik Sudan war in „Demokratische Republik Sudan" umbenannt worden. Der ehemalige oberste Richter Abu Bakr Awadallah wurde Nachfolger des Ministerpräsidenten Muhammad Ahmad Mahdschub. Am 27. Mai 1969 hatte die neue Regierung die DDR völkerrechtlich anerkannt und erklärt, die Gestaltung künftiger diplomatischer Beziehungen zu anderen Staaten von deren politischen Beziehungen zu Israel abhängig machen. Nach Einschätzung des AA schien die neue Regierung zwar stabil zu sein, rechne aber mit innerer Opposition, da starke Sicherheitsvorkehrungen getroffen und gleichzeitig soziale Verbesserungen angekündigt worden waren. Vgl. den Sachstandsbericht des AA vom 2. Juni 1969 in AA B 36, Bd. 423, weitere Unterlagen in AA B 36, Bd. 425. - Zur Entwicklungshilfe für den Sudan vgl. 175. Sitzung am 13. Aug. 1969 TOP D, Fortgang 76. Sitzung am 21. Juli 1971 TOP D (B 136/36180).

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