2.38.4 (k1969k): 5. Vertretung der Bundesminister einschließlich der Vertretung des Bundesministers der Verteidigung in der Befehls- und Kommandogewalt

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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5. Vertretung der Bundesminister einschließlich der Vertretung des Bundesministers der Verteidigung in der Befehls- und Kommandogewalt

Bundesminister Ehmke erläutert die Vorlage. 12 Das Prinzip der gegenseitigen Vertretung sei nur im Falle des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten und des Bundesministeriums für Bildung und Wissenschaft durchbrochen. 13 Der Bundesminister für Wirtschaft müsse doppelt vertreten, nämlich den Bundesminister der Finanzen und den Bundesminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, was wegen der Aufgabenbereiche sinnvoll sei. Die Vertretung des Bundesministers für Bildung und Wissenschaft übernehme der Bundesminister für besondere Aufgaben.

Der Bundeskanzler weist ausdrücklich darauf hin, daß der Bundesminister für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen den Bundesminister der Verteidigung vertritt, und zwar auch in der Befehls- und Kommandogewalt über die Streitkräfte.

Das Kabinett beschließt gemäß Vorlage. 14

Fußnoten

12

Siehe 61. Sitzung am 11. Jan. 1967 TOP 9 (Kabinettsprotokolle 1967, S. 70). - Vorlage des Bundeskanzleramts vom 25. Okt. 1969 in B 136/29563. - Demnach sollten der AA den Bundeskanzler und den BMZ, der BMZ den AA, der BMJ den BMI, der BMI den BMJ, der BMF den BMWi, der BMWi den BMF sowie den BML, die BMJFG den BMA, der BMP/BMV den BMVtg, der BMA die BMJFG, der BMB den BMWo und der BMS den BMBW vertreten.

13

BML und BMSchatz sowie BMwF und BMBR hatten bisher die gegenseitige Vertretung wahrgenommen.

14

Erstmals teilte die Bundesregierung auch dem Deutschen Bundestag die Vertretungsregelung mit. Vgl. Stenographische Berichte, Bd. 71, S. 291, und Anlage 3. - Fortgang 70. Sitzung am 19. Mai 1971 TOP B (B 136/36179).

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