2.36.2 (k1971k): B. Einstellung des Flugbetriebes durch die Fluggesellschaft Paninternational

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Einstellung des Flugbetriebes durch die Fluggesellschaft Paninternational 2

(14.10 Uhr)

BM Leber informiert das Kabinett über die Vorgänge und Hintergründe, die zur Einstellung des Flugbetriebes der Fluggesellschaft Paninternational geführt haben.

An der Aussprache nehmen die BM Scheel und Franke sowie PSts Hermsdorf teil. 3

Fußnoten

2

Von den Bearbeitern hier und im Folgenden korrigiert aus: „Pan International".

3

Eine Maschine der deutschen Charterfluggesellschaft Paninternational war am 6. Sept. 1971 kurz nach dem Start in Hamburg-Fuhlsbüttel in Brand geraten. Beim anschließenden Versuch einer Notlandung auf der Autobahn Hamburg-Kiel kamen ein Crewmitglied und 22 Passagiere ums Leben. Die Gesellschaft hatte daraufhin am 6. Okt. 1971 den Flugbetrieb eingestellt. Am 13. Okt. 1971 konstituierte sich ein Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages zur Klärung der Frage, ob dem BMV bzw. dem Luftfahrt-Bundesamt als Genehmigungs- und Aufsichtsbehörden bereits vor dem Unfall Tatsachen bekannt waren, die Zweifel an der Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit der Gesellschaft begründen mussten. Unterlagen in B 108/48483, 48484, 52067 bis 52069, 54766 und 54767, vgl. den Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses vom 21. Sept. 1972 (BT-Drs. VI/3830) sowie „Der Spiegel" Nr. 39 vom 18. Sept. 1972, S. 92-97.

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