2.38.5 (k1971k): C. Indiskretionen

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[C.] Indiskretionen

(14.35 Uhr)

BM Schiller beanstandet eine erneute Indiskretion, die die deutsche Verhandlungsposition in den kommenden internationalen Währungsgesprächen beeinträchtigen werde. An der Diskussion beteiligen sich außerdem der Bundeskanzler und die BM Schmidt und Leber. 6

Fußnoten

6

Siehe 85. Sitzung am 13. Okt. 1971 TOP 3. - Der US-Finanzminister John B. Connally hatte in einer Pressekonferenz in Hot Springs (Virginia) die Möglichkeit angedeutet, dass einzelne Produkte oder einzelne Länder vom US-amerikanischen zehnprozentigen Sonderzoll für Importgüter ausgenommen werden könnten. Das AA hatte Pressemeldungen dementiert, wonach der Bundesrepublik ein solches Angebot unterbreitet worden sei. Nach den Auswirkungen auf die europäischen Einigungsbemühungen befragt, verwies der Pressesprecher der Bundesregierung auf die Aussagen des Bundeskanzlers im Deutschen Bundestag zur Währungssituation am 20. Okt. 1971, der auf die Nützlichkeit hingewiesen habe, zunächst zu einer Verständigung innerhalb der Europäischen Gemeinschaft zu kommen, bevor man mit den USA das Thema weiter behandele. Vgl. „Die Welt" vom 20. Okt. 1971, S. 1, den Wortlaut der Bundespressekonferenz vom 20. Okt. 1971 in B 145 I F/247 (Fiche 591) und Stenographische Berichte, Bd. 77, S. 8254-8255. - Fortgang Sondersitzung am 2. Dez. 1971 TOP A.

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