2.45.2 (k1971k): A. Ministertagung des Zehnerclubs

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[A. Ministertagung des Zehnerclubs]

Außerhalb der Tagesordnung berichtet der Bundeskanzler über den Verlauf der Ministertagung des Zehnerclubs am 30.11./1.12.1971. 4

Fußnoten

4

Siehe 86. Sitzung am 20. Okt. 1971 TOP C. - Vermerk des Bundeskanzleramts vom 2. Dez. 1971 in B 136/7351, weitere Unterlagen in B 102/132968, B 126/33544 und 40899 sowie B 136/3334 und 8054. - Im Mittelpunkt der Währungskonferenz der zehn führenden westlichen Industriestaaten Deutschland, Japan, USA, Kanada, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, Belgien, Italien und Schweden, des sogenannten Zehnerclubs bzw. auch Zehnergruppe oder Pariser Club, am 30. Nov. und 1. Dez. 1971 in Rom standen Fragen einer baldigen und dauerhaften Lösung der internationalen Weltwährungskrise. In einer Allgemeinen Kreditvereinbarung mit dem Internationalen Währungsfonds (IWF) hatten die zehn Länder 1962 vereinbart, sich gegenseitig bei Zahlungsbilanzproblemen zu helfen. Um angesichts der Weltwährungskrise 1971 die erforderliche Neufestsetzung der Wechselkurse (Realignment) zu ermöglichen, hatte die US-amerikanische Delegation die Bereitschaft zu einer 8%igen Abwertung des US-Dollars erklärt, woraufhin Frankreich versichert hatte, bei einer derartigen Dollarabwertung den französischen Franc nicht abzuwerten. Voraussetzung war jedoch, dass auch Italien und Großbritannien dazu bewegt werden könnten, keine Abwertung ihrer Währungen vorzunehmen. Eine Entscheidung kam zunächst nicht zustande. - Fortgang 93. Sitzung am 15. Dez. 1971 TOP C.

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