2.47.8 (k1971k): B. Deutsch-amerikanischer Devisenausgleich

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[B.] Deutsch-amerikanischer Devisenausgleich

(16.05 Uhr)

BM Scheel berichtet über das Ergebnis der am 10. Dezember 1971 in Brüssel abgeschlossenen Verhandlungen über ein Devisenausgleichsabkommen mit den USA. Das Kabinett nimmt zustimmend Kenntnis. 16

Fußnoten

16

Siehe 87. Sitzung am 28. Okt. 1971 TOP C. - Vgl. das Schreiben der deutschen Botschaft in Brüssel an das AA vom 10. Dez. 1971 in AAPD 1971, S. 1940 f., und den Vermerk des BMWF vom 13. Dez. 1971 in B 126/69378, weitere Unterlagen in B 126/33404, B 136/53877, AA B 31, Bd. 342, AA B 60-IIIA5, Bd. 844, sowie AA B 130, Bde. 1920, 1920A und 8778A, vgl. FRUS 1969-1976, Volume III, S. 213 f., und Volume XLI, S. 332-334. - In der vierten Verhandlungsrunde einigten sich die USA und die Bundesrepublik auf ein Abkommen über einen Ausgleich der US-amerikanischen Ausgaben für ihre Stationierungsstreitkräfte für den Zeitraum vom 1. Juli 1971 bis 30. Juni 1973 in Höhe von insgesamt 6,65 Milliarden DM. Davon entfielen 3,95 Milliarden DM auf militärische Beschaffungen, 600 Millionen DM auf ein Kasernensanierungsprogramm und 100 Millionen DM auf Zinsvergünstigungen. Der Kredit der Deutschen Bundesbank in Höhe von 2 Milliarden DM mit einer Laufzeit von 4,5 Jahren wurde mit 2,5% verzinst. Damit waren insgesamt 4,9 Milliarden DM devisenwirksam. - Wortlaut des Abkommens in B 126/69378 und AA B 60-IIIA5, Bd. 844. - Fortgang 38. Sitzung am 31. Okt. 1973 TOP A (B 136/36192).

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