1.29.4 (k1985k): 2. Bericht der Bundesregierung über „Die deutsche Sprache in der Welt"

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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2. Bericht der Bundesregierung über „Die deutsche Sprache in der Welt"

Zum vorliegenden Jahrgang der Kabinettsprotokolle der Bundesregierung wird ein editorischer Sachkommentar noch erstellt (siehe die Seiten „Start" und „Kabinett" dieser Online-Version).

(10.23 Uhr)

BM Genscher erläutert die Kabinettvorlage des AA vom 26. März 1986 (Az. 600-622.00 SB) in der mit Schreiben vom 22. und 26. August 1985 geänderten Fassung.

Es schließt sich eine Aussprache an, an der sich der Bundeskanzler sowie die BM Bangemann, Frau Wilms, Schneider, Genscher und Schwarz-Schilling beteiligen. Dabei wird vor allem die von BM Bangemann aufgeworfene Frage erörtert, ob zum Beispiel für die Förderung der deutschen Sprache in Frankreich in der Weise etwas getan werden könne, daß im Wege der Gegenseitigkeit die französische Sprache in den deutschen Schulen stärker gefördert werde. Der Bundeskanzler stellt dabei heraus, daß das gegenwärtige deutsche Oberstufensystem dem entgegenstehe. Erst wenn das deutsche Abitur wieder auf das Niveau europäischer Diplome - notfalls erzwungen durch die Notwendigkeit der gegenseitigen Anerkennung innerhalb der EG - angehoben werden könne, werde sich diese Situation ändern. Weiterhin begrüßt er den in der Aussprache von BM Frau Wilms gemachten Vorschlag, daß sie auf dem in Kürze stattfindenden Romanistenkongreß diesen Gedanken in ihrer Rede deutlich ansprechen werde.

Das Kabinett beschließt gemäß Kabinettvorlage des AA in der geänderten Fassung.

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