4.2 (k1971k): B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Text

B. Sonstige Teilnehmer, Gäste

Dr. Werner Ahrens (geb. 1915)

1935-1937 Reichsarbeitsdienst und Wehrdienst, 1937-1939 Studium der Romanistik, Anglistik und Germanistik, 1939-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 Fortsetzung des Studiums, 1948-1949 Redakteur bei der Süddeutschen Nachrichtenagentur, Baden-Baden, 1949-1954 Redakteur bei der Deutschen Presse-Agentur (dpa), 1954-1960 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort in der Abteilung IV (Ausland) zunächst Hilfsreferent, 1956-1960 Leiter des Referats IV 4 (USA, ab 1958: USA und Kanada [Bulletin in engl. Sprache]), 1960-1970 AA, dort 1960-1963 Leiter des Referats 993 (Informationsreferat Ausland), 1963-1967 an der Botschaft Kopenhagen, 1967-1970 an der Botschaft Athen, 1970-1973 im Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Leiter der Abteilung IV (Ausland), 1973-1979 AA, dort 1973-1977 Botschafter in Dänemark, 1977-1979 Botschafter in Polen.

Dr. Hans-Joachim Bauer (1922-1975)

1962-1975 BMF, dort 1962-1968 Hilfsreferent im Referat IV C 4 (Lastenausgleichsabgaben, Finanzgerichtsbarkeit), 1968-1969 Hilfsreferent im Referat IV C 1 (Bewertung [Allgemeines und Betriebsvermögen], Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Grundsteuer), 1970-1974 Leiter des Referats IV D 4 bzw. F/IV D 4 (Steuern vom Vermögen, ab 1972: Reform der Steuern vom Vermögen, ab 1974: Bewertung [Allgemeines Betriebsvermögen, sonstiges Vermögen], Vermögensteuer, Erbschaftsteuer, Grundsteuer), 1974-1975 Leiter der UAbt. IV C (Internationales Steuerrecht, Bewertung und Besteuerung des Vermögens, Automation, ab 1975: Allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern; Automation; Bewertung und Besteuerung des Vermögens, Internationales Steuerrecht).

Dr. Arndt Blatzheim (geb. 1919)

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre 1943-1944 bei der Deutschen Revisions- und Treuhand AG, Berlin, 1944-1945 bei den Vereinigten Kugellagerfabriken AG, Schweinfurt, 1945-1949 selbständige Tätigkeit als Helfer in Steuersachen, 1949-1956 im Finanzministerium des Landes NRW, 1956-1981 BMF, dort 1956-1963 Hilfsreferent im Referat 4 (Steuern und Wirtschaft), 1964-1966 Leiter des Referats 2 (Steuern und Wirtschaft), 1966-1967 Leiter des Referats VII A 4 (Steuern und Wirtschaft), 1968-1972 Leiter des Referats I A 5 bzw. F/ I A 5 (Volkswirtschaftliche und finanzpolitische Fragen der Steuerpolitik), 1972-1981 Leiter der UAbt. F/I A bzw. I A (Grundsatzfragen der Finanzpolitik).

Karl Friedrich Brodeßer (1931-2006)

1951-1953 kaufmännische Lehre, 1953-1960 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1960-1963 bei der FDP-Fraktion im Deutschen Bundestag, dort Persönlicher Referent des Fraktions- und Bundesvorsitzenden, 1963-1966 BMG, dort 1963-1966 Persönlicher Referent des Ministers, 1966-1967 beurlaubt zur Dienstleistung bei der FDP-Bundestagsfraktion, 1967-1970 Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, dort Referent und Gruppenleiter, Persönlicher Referent des Innenministers und stellvertretenden Ministerpräsidenten, 1970-1974 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung III (Innere Angelegenheiten), 1974-1982 Staatssekretär im Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen.

Prof. Dr. Lord Ralf Dahrendorf, Baron of Clare Market in the City of Westminster (1929-2009)

1947-1952 Studium der Philosophie und der klassischen Philologie, 1952-1956 Studium der Soziologie an der London School of Economics and Political Science, 1956-1958 wissenschaftlicher Assistent an der Universität des Saarlandes, Saarbrücken, anschließend Professor für Soziologie 1958-1960 an der Akademie für Gemeinwirtschaft, Hamburg, 1960-1966 an der Universität Tübingen, 1966-1969 (beurlaubt) und 1984-1986 an der Universität Konstanz, 1964-1966 stellvertretender Vorsitzender des Gründungsausschusses für die Universität Konstanz, 1974-1984 Direktor der London School of Economics and Political Science, 1977-1987 Warden des St. Anthony's College, Oxford, 1947-1952 Mitglied der SPD, 1967 Eintritt in die FDP, 1968-1974 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1968-1969 MdL Baden-Württemberg, 1969-1970 MdB, 1969-1970 Parlamentarischer Staatssekretär im AA, 1970-1974 bei der EG-Kommission, Brüssel, dort 1970-1973 Kommissar für Auswärtige Beziehungen und Außenhandel, 1973-1974 Kommissar für Forschung, Wissenschaft und Bildung, 1966-1967 Mitglied der Bildungskommission des Deutschen Bildungsrates, 1982-1987 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung, 1988 Annahme der britischen Staatsbürgerschaft, 1993 Erhebung zum Life Peer und Mitglied des Oberhauses, ab 2005 als Forschungsprofessor für soziale und politische Theorie am Wissenschaftszentrum Berlin.

Prof. Dr. Helmut Debatin (1926-2011)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1955-1956 Studienaufenthalt in den USA, 1956-1974 BMF, dort in der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern) 1956-1963 Hilfsreferent im Referat IV B 5 (Doppelbesteuerung, Steuerzerlegung, Gemeinnützigkeitsverordnung, Steuerberatungsgesetz, ab 1958: Doppelbesteuerung, internationale Rechtsangleichung, Anrechnung ausländischer Steuern, Steuerfragen der internationalen [ab 1964: überstaatlichen] Organisationen), 1963-1969 Leiter dieses Referats, das ab 1966 als Referat IV A 1 in die Unterabteilung IV A (Steuern vom Umsatz, Verkehrsteuern, Ausbildung [Steuer], internationales Steuerrecht) verlagert wurde, 1969 zunächst Leiter der Unterabteilung IV C (Steuern vom Vermögen, Bewertung, Lastenausgleichsabgaben, Finanzgerichtsbarkeit, internationales Steuerrecht), dann 1969-1974 Leiter der neu eingerichteten Unterabteilung IV D, ab 1970: IV C bzw. 1971-1972: F/IV C (Internationales Steuerrecht, Steuern vom Vermögen, Automation, ab 1974: Internationales Steuerrecht, Bewertung, Automation), Beurlaubung mit Ablauf des Monats August unter gleichzeitiger Entsendung in den Dienst der Vereinten Nationen, New York, dort 1974-1979 als beigeordneter Generalsekretär Leiter des Finanzbüros der Vereinten Nationen, ab 1979 Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen mit der Zuständigkeit für Finanzen, Verwaltung und Management, anschließend Professor am Institut für Ausländisches und Internationales Finanz- und Steuerwesen der Universität Hamburg, 1993 Gründungspartner der Anwalts- und Steuerberaterkanzlei Schlütter & Debatin, Köln.

Hans August Fischer (geb. 1920)

1939 und 1943-1950 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1940-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1951-1954 in der Finanzverwaltung, zunächst beim Finanzamt Karlstadt, dann bei der OFD Nürnberg und dem Finanzamt Nürnberg, 1954-1985 BMWi, dort 1954-1966 Hilfsreferent im Referat I B 6 (Steuerreferat, ab 1957: Wirtschaftspolitische Auswirkungen der Steuer- und Finanzgesetzgebung), 1966-1976 Leiter des Referats I A 3 bzw. W/ I A 3 (Wirtschaftspolitische Fragen des Steuer- und Finanzwesens, ab 1968: Steuerpolitik), 1976-1985 Leiter der UAbt. I B (Wettbewerbs- und Preispolitik).

Paul Gerhard Flockermann (1928-2011)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1958-1963 in der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, 1963-1983 BMF, dort 1963-1968 Hilfsreferent im Referat IV A 3 (Umsatzsteuer), 1969-1970 im Referat IV A 2 (Umsatzsteuer), 1970-1973 Leiter des Referats IV D 5 bzw. F/IV D 5 (Verkehr- und Verbrauchsteuern, ab 1972: Reform der Verkehr- und Verbrauchsteuern), 1973-1981 Leiter des Referats IV B 6 (Lohnsteuer und andere Abzugsteuern, Vermögensbildungsgesetz, ab 1975: Lohnsteuer, Vermögensbildungsgesetz), 1981-1983 Leiter des Referats IV B 7 (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umwandlungssteuergesetz, soweit nicht bei IV B 2), 1983-1990 Präsident der OFD Hannover, 1990-1993 erneut BMF, dort Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Bernd Freiherr Freytag von Loringhoven (1914-2007)

1932-1934 Studium der Rechtswissenschaften, 1934-1948 Berufssoldat, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948-1956 Angestellter der Organisation Gehlen bzw. des Bundesnachrichtendienstes, 1956-1973 erneut Berufssoldat, 1956-1960 BMVtg, dort 1956-1960 im Führungsstab der Bundeswehr (Fü B), UAbt. III (Führung) 1956-1958 Leiter des Referats III 2 (Militärische Beziehungen zu NATO und WEU), 1958-1960 Leiter der UAbt. VII (Ausbildung, Wehraufklärung), 1960-1963 Deutscher Planer beim Deutschen Militärischen Vertreter / Standing Group im NATO-Militärausschuss, Washington D.C., USA, 1963-1964 Kommandeur der Panzergrenadierbrigade 19, Ahlen, 1964-1967 BMVtg, dort im Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) Leiter der UAbt. III (Führung), 1967 Kommandeur der 3. Panzerdivision, Buxtehude, 1967-1969 Kommandeur der 5. Panzerdivision, Diez / Lahn, 1969-1973 BMVtg bzw. BMVg, dort im Führungsstab der Streitkräfte (Fü S) 1969-1971 Chef des Stabes Fü S, 1971-1973 Stellvertreter des Generalinspekteurs der Bundeswehr.

Lieselotte Funcke (1918-2012)

Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre 1941-1944 Assistentin eines Wirtschaftsprüfers, 1944-1959 Abteilungsleiterin, ab 1959 Prokuristin in der elterlichen Firma Funcke & Hueck, Hagen, 1946 Eintritt in die FDP, 1947-1951 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Jungdemokraten, seit 1947 Mitglied des FDP-Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen, 1948-1968 Vorsitzende des Landesfrauenausschusses, 1959-1962 Vorsitzende des Landeskulturausschusses, 1964-1984 Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, seit 1967 Vorsitzende des FDP-Bezirksverbandes Westfalen-West, 1977-1982 stellvertretende FDP-Bundesvorsitzende, 1950-1961 MdL (FDP) Nordrhein-Westfalen, 1979-1980 Ministerin für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, 1981-1991 Beauftragte der Bundesregierung für Ausländerfragen, 1961-1979 MdB (FDP), 1969-1979 Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages.

Horst Grabert (1927-2011)

Dipl.-Ing., 1946-1951 Studium des Bauingenieurwesens, 1952-1972 in der Senatsverwaltung Berlins, dort 1956-1967 beim Senator für Bau- und Wohnungswesen, dort 1963-1967 Senatsdirektor, 1967-1969 Chef der Senatskanzlei, 1969-1972 Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1971-1972 MdA (SPD) Berlin, 1972-1974 als Staatssekretär Chef des Bundeskanzleramtes, 1974-1987 AA, dort 1974-1979 Botschafter in Wien, 1979-1984 in Belgrad, 1984-1987 in Dublin.

 

Wilhelm Haferkamp (1923-1995)

1942-1945 Kriegsdienst, 1946-1949 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, ab 1950 Referent für Sozialversicherung und Arbeitsschutz im DGB-Landesbezirk Nordrhein-Westfalen, 1957-1962 Vorsitzender des DGB-Landesbezirks Nordrhein-Westfalen, 1958-1966, 1967 MdL Nordrhein-Westfalen (SPD), dort 1962-1963 Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses, 1962-1967 Leiter der Hauptabteilung Wirtschaftspolitik im DGB-Bundesvorstand, 1964-1967 Mitglied des Wirtschafts- und Sozialausschusses der EWG, 1967-1985 Mitglied der Europäischen Kommission mit den Ressorts Energie (1967-1973), Binnenmarkt (1970-1973), Wirtschaft, Währung und Finanzen (1973-1977) sowie Außenpolitik (1977-1985), 1985-1995 beim Informationsbüro der Freien und Hansestadt Hamburg bzw. seit 1987, als gemeinsame Einrichtung für Hamburg und Schleswig-Holstein, Hanse-Office in Brüssel Interessenvertreter bei der EG bzw. EU.

Elisabeth Haines

1970-1973 Bundeskanzleramt, dort Hilfsreferentin in der Gruppe V/1 (Politische Planung, Arbeitsprogramm der Bundesregierung), 1974-2001 BMJFG, ab 1986: BMJFFG, ab 1991: BMFuS, ab 1994: BMFSFJ, dort 1974-1982 Leiterin des Referats 204, ab 1975: 237, ab 1978: 236 (Politik für Frauen), 1979-1991 Leiterin des Referats 234, ab 1982: 514 (Familienforschung, bevölkerungspolitische Fragen, Freizeitpolitik, Familienerholung), 1991-1998 Leiterin des Referats 213 (Familienforschung, Demographie, Freizeitpolitik, Familienerholung, Statistik, ab 1992 zusätzlich: familiengerechte Verbraucherpolitik), 1998-1999 Leiterin des Referats 104 (Arbeitsgruppe Gesellschaftliche Teilhabe, freiwilliges Engagement), 1999-2001 in der Abteilung 2 (Familie) Leiterin der UAbt. 20.

Dr. Günter Halbach (1928-2015)

1948-1956 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1956-1967 juristischer Sachbearbeiter im Gerling-Konzern, Köln, 1957-1990 BMA, dort 1957-1966 Hilfsreferent im Referat III S 3 (Unselbständige Mittelschicht, insbesondere Angestelltenprobleme, ab 1965: Gesellschaftspolitische Fragen besonderer Personengruppen, Angestellte, Frauen, ältere Mitbürger), 1966-1968 Leiter des Referats III c 4 (Förderung der Eigentums- und Vermögensbildung), 1968-1969 Leiter des Referats II c 6 (Sonderfragen der beruflichen Bildung), 1969 Leiter des Referats B 6 (Sonderfragen der beruflichen Bildung), 1970-1973 Leiter des Referats I a 5 (Vermögenspolitik, Sparförderung, Finanzierungsfragen), 1973-1977 Leiter des Referats I a 1 (Grundsatzfragen der Sozial- und Gesellschaftspolitik, Steuern), 1977-1990 Leiter der UAbt. III a (Arbeitsrecht).

 

Prof. Dr. Wilhelm Hankel (1929-2014)

1948-1951 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1952 beim Centraal-Planbüro, Den Haag, 1952-1954 Bank deutscher Länder, 1954-1956 BMZ, dort Hilfsreferent in der volkswirtschaftlichen Gruppe, 1957 Angestellter im AA, 1957-1959 Berliner Bank AG, Berlin, dort stellvertretender Leiter der volkswirtschaftlichen Abteilung, 1959-1968 Kreditanstalt für Wiederaufbau, dort Abteilungsleiter, stellvertretender Direktor, 1968-1972 BMWi, dort Leiter der Abteilung VI (Geld und Kredit), 1972-1973 Präsident der Hessischen Landesbank Girozentrale, Frankfurt am Main, Gastprofessuren 1974-1975 an der Harvard University, Cambridge, Massachusetts, 1975-1976 an der Georgetown University, Washington, D.C., 1978-1981 am SAIS Bologna Center der Johns Hopkins University, Baltimore, 1981-1983 am Wissenschaftszentrum Berlin, 1990-1991 an der TU Dresden, 1991-1992 Stiftungslehrstuhl der Deutschen Bundesbank für internationale Währungspolitik an der FU Berlin.

Dr. Otto-Axel Herbst (geb. 1918)

1941-1942 und nach Kriegsdienst und Gefangenschaft 1945-1951 Studium der Rechtswissenschaften, der Volkswirtschaftslehre und juristischer Vorbereitungsdienst, 1951-1983 AA, dort 1951-1953 nach dem Lehrgang für Anwärter des höheren Auswärtigen Dienstes in der Zentrale, 1953-1957 an der Botschaft Washington, 1957-1960 Zentrale, dort Leiter des Referats 305 (USA, Kanada), 1960-1968 zur Dienstleistung bei der EWG, Brüssel, beurlaubt, 1968-1973 Zentrale, dort 1968 in der Abteilung III (Abteilung für Handelspolitik, Entwicklungspolitik und Europäische wirtschaftliche Integration) Leiter der UAbt. III A, 1969-1973 Leiter der Abteilung III, 1973-1976 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf, 1976-1983 Botschafter in Paris.

Dr. Joachim Hiehle (geb. 1926)

1943-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1957 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1957-1958 bei der Bundeszollverwaltung im Bereich der OFD Freiburg im Breisgau, 1958-1978 BMF bzw. BMWF, dort 1958-1963 in der Abteilung II (Bundeshaushalt), Unterabteilung II B (Wirtschafts-, Landwirtschafts-, Verkehrs- und Verteidigungshaushalte), Hilfsreferent im Referat II B 6 (Erstes Wehrreferat, Einzelplan 14, Grundsatz- und haushaltsrechtliche Fragen, Stärke- und Ausrüstungsnachweisungen, NATO-Haushalte), 1963-1968 in der Unterabteilung II A (Allgemeines Haushaltswesen, Bundeshaushalt, insbesondere Wehrhaushalte, ab 1968: zudem Finanzplanung des Bundes) Leiter des Referats II A 5 (Ziviler Bevölkerungsschutz, Verteidigungslasten und Zivile Notstandsplanung, ab 1964 zusätzlich: Akademie für Zivilverteidigung, ab 1966 zusätzlich: Bundesluftschutzverband), 1968-1969 Leiter des Referats II A 1 (Generalreferat für den Bundeshaushalt, Haushaltsrecht, Bundesnachrichtendienst, Bundesrechnungshof), 1969-1971 Leiter der Unterabteilung II A, 1971-1974 Leiter der Abteilung F/II bzw. II (Bundeshaushalt), 1974-1978 Staatssekretär, 1978-1984 Staatssekretär im BMVg, anschließend Tätigkeit in der Industrie.

Eberhard Hubrich (geb. 1926)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1957-1960 bei der OFD Köln, Bundesvermögens- und Bauabteilung, 1960-1961 Bundesvermögensstelle Aachen, 1961-1963 OFD Koblenz, Bundesvermögens- und Bauabteilung, 1963-1992 BMF bzw BMWF, dort 1963-1967 Hilfsreferent im Referat II A 6 (E. Pl. 14 [Verteidigung]: Kap. 1401-1407, 1421-1423 Wehrgesetzgebung), 1967-1969 Leiter des Referats II A 2 (E. Pl. 32 [Bundesschuld] und 60 [Allgemeine Finanzverwaltung]), 1970-1973 Leiter des Referats II A 1 bzw. F/II A 1 (Generalreferat für Aufstellung des Haushaltsplans und Finanzplanung), 1973-1978 Leiter der UAbt. VI B (Verteidigungslasten, ab 1977: Verteidigungslasten im Zusammenhang mit dem Aufenthalt ausländischer Streitkräfte), 1978-1982 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt), 1982-1992 Leiter der Abteilung VI (Rechtsangelegenheiten, Liquidation des Krieges [ab 1989: Abwicklung der finanziellen Auswirkungen des Krieges], Verteidigungslasten, Bundesliegenschaften, bewegliches Bundesvermögen).

Hans Iven (1928-1997)

Ausbildung zum Maschinenschlosser, 1946 Eintritt in die SPD, seit 1951 hauptberuflicher Sekretär der Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands, seit 1956 Vorsitzender des DGB-Kreisausschusses Düren-Jülich, seit 1958 Kreisvorsitzender der SPD Düren, 1960-1971 Vorsitzender des Unterbezirks Düren-Jülich-Schleiden-Monschau, 1957-1969 MdB (SPD), 1970-1983 Erster Bundesbeauftragter für den zivilen Ersatzdienst.

Prof. Dr. Reimut Jochimsen (1933-1999)

1953-1957 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1957-1964 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg i. Br., 1964-1990 o. Professor an der Universität Kiel und Direktor des Seminars für Wirtschaftspolitik und (des 1970 eingerichteten) Instituts für Regionalforschung, 1970-1973 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung V (Planung), 1973-1978 Staatssekretär im BMBW, 1978-1980 Minister für Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen (NRW), 1980-1985 Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr in NRW, 1985-1990 Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie in NRW, 1980-1990 MdL NRW (SPD), 1990-1999 Präsident der Landeszentralbank in NRW, zugleich Mitglied des Zentralbankrates der Deutschen Bundesbank.

Hans Jürgen Junghans (1923-2003)

Dipl.-Ing., 1940-1941 Studium des Bauingenieurwesens, 1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1950 Fortsetzung und Abschluss des Studiums, 1950-1953 hauptamtlicher Geschäftsführer der Internationalen Jugendgemeinschaftsdienste e. V., Hannover, 1953 Eintritt als Oberingenieur in die Hüttenwerk-Salzgitter AG, dort 1963 Leiter der Abteilung Ausbildung und Förderung, 1970 Generalbevollmächtigter und Leiter der Hauptabteilung Volkswirtschaft, 1972 Mitglied des Vorstandes der Salzgitter AG, 1947 Mitbegründer des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes in Hannover, 1950 Eintritt in die SPD, 1968-1974 SPD-Bezirksvorsitzender für Braunschweig, 1957-1987 MdB (SPD), 1969-1987 Mitglied im Ausschuss für Wirtschaft, 1964-1983 Mitglied des Vorstands der SPD-Bundestagsfraktion, dort 1969-1972 stellvertretender Vorsitzender, 1969-1983 Vorsitzender des SPD-Arbeitskreises Wirtschaft.

Dr. Ernst Kern (geb. 1923)

1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1952 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1952-1953 Gerichtsassessor im OLG-Bezirk Neustadt/Weinstraße, 1953-1969 BMJ, dort in der Abteilung IV (Öffentliches Recht), UAbt. IV A, 1953-1955 Hilfsreferent im Referat IV A 3 (Völkerrecht im Allgemeinen; völkerrechtliche Verträge; zwischenstaatliches Sonderrecht, insbesondere Europarecht; internationale und supranationale Gerichtsbarkeit), 1955-1957 Hilfsreferent im Referat IV A 4 (Völkerrechtliche Verträge; Rechtsfragen der Friedensregelung; Besatzungsrecht), 1957-1958 Persönlicher Referent des Ministers, 1959-1963 Leiter des Referats IV A 4, 1963-1964 Referatsleiter in der UAbt. IV B (Völkerrechtliche Verträge; Rechtsfragen der Friedensregelung; Besatzungsrecht; Recht der europäischen Gemeinschaften; Rechtsfragen der Entwicklungshilfe), 1964-1969 in der Abteilung Z (Verwaltung, ab 1965: Justizverwaltung), dort 1964-1968 Leiter des Referats Z 8 (Mitwirkung bei der Vorbereitung der Wahl der Verfassungsrichter und der Richter des Bundesgerichtshofes; Personalangelegenheiten der Richter beim Bundesgerichtshof und Bundespatentgericht; Personalangelegenheiten der Beamten des höheren Dienstes der Bundesjustizbehörden; Mitwirkung in Grundsatzfragen des Referats Z 10), ab 1966 Z B 3, 1968-1969 Leiter der UAbt. Z B, 1969-1982 Bundeskanzleramt, dort 1969-1983 Leiter der Abteilung I, ab 1976 Abteilung 1 (Recht und Verwaltung).

 

Friedrich Wilhelm Kirchhoff (1927-2007)

1945-1947 kaufmännische Lehre, 1945 Kriegsdienst, 1947-1950 Studium der Volkswirtschaftslehre, 1950-1960 Tätigkeit in der Industrie, 1960-1970 Mitarbeiter der FDP-Bundestagsfraktion, 1970-1972 BMI, dort in der UAbt. Z II (Allgemeine Grundsatzfragen und Justitiariat, ab 1971: Allgemeine Grundsatzfragen und Planungsangelegenheiten) Leiter der Arbeitsgruppe „Innenpolitische Grundsatzfragen", 1973-1989 BMWi, dort 1973-1974 Leiter der UAbt. I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunktur- und Wachstumspolitik), 1975-1989 Leiter der UAbt. II A (Strukturpolitik einzelner Wirtschaftsbereiche, Bildungspolitik, Verbraucherpolitik, ab 1981: Grundsatzfragen der Mittelstandspolitik, Bildungs- und Tourismuspolitik, ab 1985 zusätzlich: Freie Berufe, ab 1988: Grundsatzfragen der Mittelstandspolitik, Dienstleistungen, Bildungs- und Tourismuspolitik).

Victor Kirst (1925-1997)

Nach kaufmännischer Lehre und Tätigkeit als kaufmännischer Angestellter 1946-1949 Studium der Volkswirtschaftslehre, nach Tätigkeit im Hamburgischen Welt-Wirtschafts-Archiv, im Übersee-Verlag und als Journalist 1959-1969 und erneut ab 1976 bei der Öffentlichen Bausparkasse Hamburg, 1949 Eintritt in die FDP, 1949-1951 stellvertretender Landesvorsitzender, 1951-1953 und 1955-1957 Landesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten, 1952-1954 Mitglied des Landesvorstandes der FDP, 1956-1966 und 1967-1969 stellvertretender Landesvorsitzender der FDP, ab 1971 Mitglied des Präsidiums und des Bundesvorstandes der FDP, 1953-1957 und 1958-1970 Mitglied der Hamburger Bürgerschaft, 1966-1970 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bürgerschaftsfraktion, 1969-1976 MdB (FDP), ab 1971 stellvertretender Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion.

Dr. Karl Klasen (1909-1991)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1935-1943 Justitiar in der Rechtsabteilung der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft, Filiale Hamburg, 1943-1945 Kriegsdienst, 1948-1952 Präsident der Landeszentralbank der Freien und Hansestadt Hamburg, 1952-1957 Vorstandsmitglied der Norddeutschen Bank, Hamburg, 1957-1969 Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Frankfurt am Main, dort 1967-1969 einer der beiden Vorstandssprecher, 1970-1977 Präsident der Deutschen Bundesbank.

Dr. Franz Klein (1929-2004)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1958-1960 in der Finanzverwaltung des Landes Rheinland-Pfalz mit Stationen beim Finanzamt Koblenz, der OFD Koblenz und dem Finanzgericht Rheinland-Pfalz, 1960-1972 BMF, dort zunächst Hilfsreferent, 1966-1968 Leiter des Referats VII B 2 (Abgrenzung der Aufgabenverteilung und der Finanzverantwortung zwischen Bund und Ländern), 1968-1970 Leiter des Referats I B 1 (Generalreferat für die Finanzbeziehungen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden), 1970-1972 Leiter der Gruppe bzw. UAbt. IV D bzw. F/IV D (Steuerreform), 1972-1983 beim Bevollmächtigten des Landes Rheinland-Pfalz beim Bund, dort zuletzt Ständiger Vertreter des Ministers für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter, 1983-1994 Präsident des Bundesfinanzhofs.

Detlef Kleinert (geb. 1932)

1951-1960 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, ab 1960 Tätigkeit als Rechtsanwalt und (ab 1970) Notar in Hannover, daneben Vorstandstätigkeit in der Privatwirtschaft, 1957 Eintritt in die FDP, ab 1967 FDP-Kreisvorsitzender Hannover Stadt, ab 1970 Landesschatzmeister der FDP Niedersachsen und Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1969-1998 MdB (FDP).

Dr. Carl (später: Karl) Koch (geb. 1918)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1952-1957 in der Finanzverwaltung der Freien und Hansestadt Hamburg, 1957-1982 BMF, dort 1957-1959 Hilfsreferent im Referat IV A 1 (Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Finanzgerichtsbarkeit, Ausbildung, Investitionshilfe), 1959-1964 Referent in diesem Referat mit der Zuständigkeit für Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Rechts- und Amtshilfeverträge, ab 1962: Generalreferat Besitz- und Verkehrsteuern, Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Rechts- und Amtshilfeverträge, 1964-1966 Leiter des Referats IV A 1 (Generalreferat Besitz- und Verkehrsteuern, Grundsatzfragen des Abgabenrechts, Rechts- und Amtshilfeverträge), 1966-1970 Leiter der UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag, allgemeines Abgabenrecht, Steuervereinfachung, ab 1969: Steuerliche Grundsatzfragen, Steuern vom Einkommen und Ertrag, ab 1970: Allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern, Abgabenrecht, Steuern vom Einkommen und Ertrag), 1970-1982 Leiter der Abteilung IV bzw. F/IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Knut Freiherr von Kühlmann-Stumm (1916-1977)

1934-1936 Banklehre, 1936-1945 Berufssoldat und Kriegsdienst, anschließend Verwaltung des Familienvermögens, 1953 Vorsitzender des Kreisverbandes Schlüchtern der FDP, 1956-1958 Landesschatzmeister der FDP in Hessen, 1960-1976 MdB (FDP, seit Mai 1972: CDU), dort 1963-1968 Fraktionsvorsitzender.

Helmut Peter Lenders (1922-2002)

1941-1945 Kriegsdienst, anschließend Tätigkeit als Buchhalter, 1947 Eintritt in den DGB, parallel zur Berufstätigkeit Besuch einer Textilschule und einer Wirtschaftsakademie, 1950-1951 Studium an der Sozialakademie Dortmund, 1951-1959 Bildungssekretär beim DGB in Nordrhein-Westfalen, 1959-1969 geschäftsführender Vorsitzender des DGB-Kreises Düsseldorf, seit 1981 Mitglied des Präsidiums der Arbeitsgemeinschaft der Verbraucher, 1984-1994 ihr Präsident, 1952-1954 Mitglied der Gesamtdeutschen Volkspartei, 1955 Eintritt in die SPD, 1971-1983 Vorsitzender des Unterbezirks Düsseldorf, 1965-1980 MdB (SPD), 1969-1976 Mitglied des Fraktionsvorstandes, 1973-1976 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, 1969-1972 stellvertretender Vorsitzender des Bundestags-Beirates für handelspolitische Vereinbarungen, ab 1970 Vorsitzender der SPD-Arbeitsgruppe „Wirtschaft".

Ulrich de Maizière (1912-2006)

1930-1945 Berufssoldat, zuletzt seit 1943 Oberstleutnant i. G., 1945-1947 Gefangenschaft, 1947-1951 Ausbildung als Buch- und Musikalienhändler, 1951-1972 Dienststelle Blank/BMVtg bzw. Bundeswehr, dabei u. a. 1955-1957 im BMVtg Leiter der Unterabteilung Fü B III, 1958-1959 Leiter der Kampfgruppe A in Hannover, 1959-1960 stellvertretender Kommandeur der 1. Panzergrenadier-Division in Hannover, 1960-1962 Leiter der Schule für Innere Führung in Koblenz, 1962-1964 Kommandeur der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg, 1964-1966 Inspekteur des Heeres, 1966-1972 Generalinspekteur der Bundeswehr.

Werner Josef Karl Mertes (1919-1985)

Diplom-Volkswirt, 1940-1945 Kriegsdienst, 1946-1949 Studium der Rechts-, Staats- und Wirtschaftswissenschaften, 1949-1971 zunächst Redakteur, später Leiter des Wirtschaftsfunks des Süddeutschen Rundfunks, 1971-1975 Geschäftsführer der bundeseigenen Fernleitungs-Betriebsgesellschaft mbH, 1953 Eintritt in die FDP, 1961-1976 MdB (FDP), 1964-1976 parlamentarischer Geschäftsführer der FDP-Fraktion.

Wolfgang Mischnick (1921-2002)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945 Mitbegründer der Liberal-Demokratischen Partei (LDP) in Dresden und seit 1946 Mitglied des geschäftsführenden Parteivorstandes für die sowjetische Besatzungszone, 1948 Flucht nach Frankfurt am Main, 1954-1957 MdL Hessen (FDP), dort Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, 1954-1967 stellvertretender und 1967-1977 Landesvorsitzender der FDP in Hessen, 1957-1994 MdB, dort 1959-1961 Parlamentarischer Geschäftsführer, 1963-1968 stellvertretender und 1968-1991 Vorsitzender der FDP-Fraktion, 1961-1963 Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte, 1964-1988 stellvertretender Parteivorsitzender der FDP, 1987-1995 Vorsitzender der Friedrich-Naumann-Stiftung.

Felix Müller (geb. 1916)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften 1941-1944 Intendanturreferendar im Bereich des OLG München und bei der Heeresverwaltung, 1944-1945 Stabsintendant bei der Heeresverwaltung, 1946-1947 Justizangestellter beim Landgericht Stuttgart, 1947-1952 beim Finanzamt Ludwigsburg, 1952-1953 bei der OFD Stuttgart, 1953-1981 BMF, dort 1953-1959 Hilfsreferent im Referat IV A 2 (Umsatzsteuer [mit Ausnahme der Arbeitsgebiete des Referats IV A 3], Berlinhilfe) und IV A 3 (Umsatzsteuer [Landwirtschaft, Ausfuhr, Zusatzsteuer, internationale Verträge, Stundung, Erlaß]), 1959-1969 Leiter des Referats IV A 3 (Umsatzsteuer, internationale Angelegenheiten, Saar, Ausfuhr, Zusatzsteuer, Landwirtschaft, Reform, Stundung, Erlaß, ab 1964: Umsatzsteuer [Änderung des Systems], ab 1968: Umsatzsteuer: §§ 12, 14, 15, 17, 19, 20, 22, 24, 26 [2], 29, 30 UStG, Grundsatzfragen, Harmonisierung), 1969-1981 Leiter der UAbt. IV A bzw. F/IV A (Allgemeines Abgabenrecht, Steuern vom Umsatz, Ausbildung [Steuer], ab 1970: Umsatzsteuer, Verkehrsteuern, Lastenausgleichsabgaben, Erlaß und Stundung, ab 1975: Umsatzsteuer, Verkehrsteuern und Abgabenordnung [einschließlich Reform]; Betriebsprüfung, Steuerfahndung; Lastenausgleichsabgaben).

Fritz Niebel (1913-1998)

1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1946 Internierung, 1947-1950 Justitiar in der Privatwirtschaft, 1950-1957 Geschäftsführer der FDP-Fraktion des Deutschen Bundestags, 1958 Ministerialrat im Geschäftsbereich des Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, 1958-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, 1962-1974 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, 1962-1963 Leiter des Koordinierungs- und Planungsbüros, 1963-1968 Leiter der Abteilung III (Inland), 1968-1969 Leiter der Vertretung Berlin des BPA, 1969 erneut Leiter der Abteilung III (Inland), 1969-1974 Leiter der Abteilung I (Allgemeine Verwaltung, Datenverarbeitung) und ab 1970 ständiger Vertreter des Stellvertreters des Chefs des BPA.

Dr.-Ing. Horst-Peter Oltmanns (1922-2003)

1941-1945 Kriegsdienst, 1946-1947 Sprachenstudium an der Universität Hamburg, 1947-1951 Studium der Architektur am Technical Institute und am National College of Arts, Dublin, Irland, 1950 Eignungsprüfung für die Übernahme als Beamter in den irischen Staatsdienst, 1949-1951 Tätigkeit im Irischen Bauministerium, 1953 und 1954 Abschlussprüfung am Royal Institute of British Architects, London, 1953-1964 bei der Bundesbaudirektion Berlin mit Abordnungen an Deutsche Botschaften im Ausland, 1964-1969 BMSchatz, dort zunächst in der Abteilung III (Bauabteilung), 1965-1970 beurlaubt zur Dienstleistung bei der Internationalen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (Weltbank), Washington, 1969-1972 BMF bzw BMWF, dort 1970-1971 Leiter der UABt. VII B (Grundsatzfragen des Bauwesens), 1971-1972 Leiter der Abteilung VII, 1972-1977 im BMBau Leiter der Abteilung B (Bauwesen, 1974 zusätzlich: Leitung der Bundesbauverwaltung), 1977-1981 beurlaubt zur Dienstleistung beim Umweltschutzprogramm der Vereinten Nationen - United Nations Environment Programm (UNEP) in Nairobi, 1971-1979 Erster Vorsitzender des Verbands Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine e. V. (DAI).

Dr. Hans-Joachim Ordemann (1928-2001)

1948-1956 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1957-1961 Wissenschaftlicher Hilfsarbeiter (Vorberichterstatter) beim Bundesarbeitsgericht, Kassel, 1961-1962 BMSchatz, dort Persönlicher Referent des Ministers, 1962-1965 BMwF, dort Persönlicher Referent des Ministers und Leiter des Büros des Ministers, 1965-1969 BMWo, dort Leiter des Referats I A 1 (Personalangelegenheiten, Besoldungs-, Versorgungs- und Tarifangelegenheiten), 1968-1969 Leiter des Referats II B 4 (Raumordnung, Recht der übergemeindlichen Planung, Bauordnungsrecht, ab 1969: Bauordnungs- und Kleingartenrecht, internationale Fragen des Städtebaues [Koordinierung]), 1969-1983 BMI, dort 1969 Leiter des Referats ÖS 1 (Staatsschutz), 1970-1971 Leiter der UAbt. Z II (Allgemeine Grundsatzfragen und Justitiariat, ab 1971: Allgemeine Grundsatzfragen und Planungsangelegenheiten), 1972 Leiter der Abteilung R (Raumordnung, Kommunalwesen), 1973-1982 Leiter der Abteilung O (Verwaltungsorganisation, Kommunalwesen, Statistik), 1982-1983 Leiter der Abteilung P (Polizeiangelegenheiten).

Karl Otto Pöhl (1929-2014)

1955-1960 Leiter der Abteilung Publizistik im IFO-Institut für Wirtschaftsforschung, 1961-1967 Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist in Bonn, 1967-1970 Bundesverband Deutscher Banken, dort Mitglied der Geschäftsführung, 1970 BMWi, dort Leiter der Abteilung II (Strukturpolitik für kleine und mittlere Unternehmen, Handwerk und Absatzwirtschaft, Produktivitätssteigerung, berufliche Bildung), 1971 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 1972-1977 Staatssekretär im BMF, 1977-1979 Vizepräsident, 1980-1991 Präsident der Deutschen Bundesbank, 1980-1991 Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), 1996-2006 Präsident des Instituts für Kapitalmarktforschung - Center for Financial Studies (CFS).

Konrad Porzner (geb. 1935)

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Geographie 1959-1962 im Schuldienst, 1956 Eintritt in die SPD, 1962-1981 und 1983-1990 MdB (SPD), seit 1967 Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion, 1972-1981 deren stellvertretender Vorsitzender, 1975-1981 und 1983-1987 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär im BMF, 1981 Senator für Finanzen des Landes Berlin, 1981-1982 Staatssekretär im BMZ, 1990-1996 Präsident des Bundesnachrichtendienstes.

Peter Reuschenbach (1935-2007)

1953-1956 Ausbildung zum Industriekaufmann, 1956-1961 Kaufmännischer Angestellter der Gelsenkirchener Bergwerks AG, 1953 Eintritt in die IG Bergbau, später Wechsel zur ÖTV, 1957 Eintritt in die SPD, 1960-1970 Geschäftsführer der SPD Essen, 1969-1972 Mitglied des Rates der Stadt Essen, 1970-1972 Bundeskanzleramt, dort Referent im Kanzlerbüro, 1972-1994 MdB (SPD), 1984-1989 Oberbürgermeister der Stadt Essen, seit 1995 Repräsentant der Ruhrkohle AG.

Dr. Joachim Rottmann (geb. 1925)

1943-1944 Kriegsdienst, 1944-1945 Schulhelfer, 1945-1954 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1954-1958 Polizeipräsidium Berlin, 1958-1960 beim Berliner Senator für Inneres, 1959-1969 BMVtg, dort zuletzt in der Abteilung Verwaltung und Recht (VR), Unterabteilung IV (Recht und Grundsatzangelegenheiten des öffentlichen Dienstes) Leiter des Referats IV 2 (Beamtenrecht einschließlich Laufbahn-, Disziplinar- und Versorgungsrecht; Gesetz zu Art. 131 GG; Personalvertretungsrecht), 1969-1971 BMI, dort Leiter der Abteilung Z (Zentralabteilung), 1971-1983 Bundesverfassungsgericht, dort Richter am 2. Senat, danach Rechtsanwalt in Bonn.

Dr. Heinz-Ulrich Sahm (1917-2005)

1936-1944 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, in dieser Zeit 1941-1943 bei der Deutschen Handelskammer in Stockholm, Schweden, 1944 kurzzeitige Inhaftierung im Zusammenhang mit den Ereignissen des 20. Juli, 1944-1945 Assessor bei einem Rechtsanwalt und beim Landgericht Prenzlau, 1945-1946 Dezernent bei der Bezirksregierung Lüneburg, 1946-1948 beim Zentralamt für Wirtschaft in der britischen Zone, Minden, und der Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, Frankfurt am Main, 1948-1949 beim Verwaltungsrat des Vereinigten Wirtschaftsgebietes, Frankfurt am Main, 1949-1951 Verwaltung für Wirtschaft des Vereinigten Wirtschaftsgebietes bzw. BMWi, dort in der Hauptabteilung I (Wirtschaftspolitik) Hilfsreferent im Referat I R 2 (Reparationen und völkerrechtliche Wirtschaftsfragen), 1951-1969 AA, dort 1951-1954 Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung 2 (Politische Abteilung), UAbt. 21 (Zwischen- und überstaatliche Organisationen), Leiter des Referats 213 (Montangemeinschaft), 1954-1958 bei der Botschaft in London, 1958-1962 Zentrale, dort in der Abteilung 3 (West II) Leiter des Referats 301 (NATO und Verteidigung), 1962-1966 bei der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, Paris, 1966-1969 erneut Zentrale, dort in der Abteilung II (Politische Abteilung) Leiter der UAbt. II A, 1969-1972 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung II (Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen; äußere Sicherheit), 1972-1982 erneut AA, dort 1972-1977 Botschafter in Moskau, 1977-1979 Botschafter in Ankara, 1979-1982 Ständiger Vertreter beim Büro der Vereinten Nationen in Genf.

Dr. Carl-Werner Sanne (1923-1981)

1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1949 Studium der Betriebswirtschaftslehre, 1947-1950 kaufmännischer Praktikant in der Industrie, 1951-1969 AA, dort 1951 Vorbereitungsdienst für den Höheren Auswärtigen Dienst, 1951-1952 in der Zentrale, dort Hilfsreferent in der Abteilung III (Länderabteilung), 1952-1953 Hilfsreferent im Büro des Staatssekretärs, 1953-1956 an der Botschaft Paris, 1956-1959 bei der Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der NATO, Paris, 1959-1961 in der Zentrale, dort in der Abteilung 2 (West I) zunächst Vertreter des Leiters, dann Leiter des Referats 205 (Maghreb), 1961-1966 an der Botschaft Rabat (Marokko), 1966-1969 in der Zentrale, dort 1966-1968 in der Abteilung I (Politische Abteilung) Vertreter des Leiters des Referats I A 3 (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien, Monaco, San Marino), 1968-1969 im Planungsstab, 1969-1976 Bundeskanzleramt, dort 1969-1972 in der Abteilung II (Auswärtige und innerdeutsche Beziehungen, äußere Sicherheit) Leiter der Gruppe II/1 (Auswärtiges Amt, BM für wirtschaftliche Zusammenarbeit), 1972-1976 Leiter der Abteilung, 1976-1978 erneut AA, dort Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen in Genf, 1978-1981 Staatssekretär im BMZ.

Prof. Dr. Ernst Schellenberg (1907-1984)

1945 Direktor der neu gegründeten Versicherungsanstalt Berlin, dann bis 1958 der Krankenversicherungsanstalt (KVA) und der AOK Berlin, 1946-1948 zugleich Direktor des Instituts für Sozialpolitik und Versicherungswesen an der Humboldt-Universität Berlin, 1952-1976 MdB (SPD), 1957-1976 Vorsitzender des Bundestags-Ausschusses für Sozialpolitik, Initiator des Gesetzesentwurfs der SPD zur Neuordnung der Rentenversicherung 1956.

Egon Scherping (geb. 1926)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1958-1959 Anwaltsassessor in Pinneberg, 1959-1960 Oberfinanzdirektion Kiel, 1960 Zollkommissariat Kappeln, 1965-1989 BMF, dort 1965-1969 Hilfsreferent im Referat III C 2 (Branntweinmonopol, Zündwarenmonopol), 1967-1968 abgeordnet an das Hauptzollamt Kiel, 1970-1989 Leiter des Referats III A 2 bzw. F/III A 2 (Branntweinmonopol, und bis 1977: Zündwarenmonopol, ab 1984 zusätzlich Branntweinsteuer), 1989-1991 Präsident der Bundesmonopolverwaltung für Branntwein.

Dr. Wolf-Dietrich Schilling (geb. 1936)

1956-1965 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1965 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1966-1969 AA, 1966-1967 Ausbildung für den höheren auswärtigen Dienst, 1967-1969 Zentrale, dort Hilfsreferent im Ministerbüro, 1969-1974 Bundeskanzleramt, dort zunächst Hilfsreferent, dann Referent im Kanzlerbüro, 1974-1976 Botschaft Tripolis (Libyien), 1976-1979 Botschaft Dacca (Bangladesch), 1979-1983 Botschaft Sanaa (Jemen), 1983-1993 Zentrale, dort in der Abteilung 2 (Politische Abteilung) 1983 Leiter des Referats 231 (Politische Fragen des Wirtschafts- und Sozialbereichs der Vereinten Nationen), 1983-1988 Leiter des Referats 200 (Europäische Einigung und politische Zusammenarbeit [EPZ]; Europarat; nichtstaatliche europäische Organisationen, bis 1986 auch: WEU [nichtmilitärische Angelegenheiten]), 1989-1993 Leiter der Unterabteilung 23 (Koordinator für Menschenrechtsfragen), 1993-1998 Botschafter in Kairo, 1998-2001 Botschafter in Bukarest.

Prof. Dr. Otto Schlecht (1925-2003)

1953-1991 BMWi, dort 1953-1959 Hilfsreferent im Referat Z A 3 (Fragen des Arbeitsrechts und der Sozialpolitik), 1960-1962 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Westrick, 1962-1967 Leiter der Referate I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik) und E 1 (Grundsatzfragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs- und Konjunkturpolitik, Koordinierung der europäischen Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik), 1967-1973 zunächst Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), dann Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1973-1991 Staatssekretär im BMWi, dann Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung.

Dr. Manfred Schüler (geb. 1932)

1948-1954 Stadtverwaltung Düsseldorf als Angestellter, Stadtinspektoranwärter und Stadtinspektor, 1954-1958 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1959 Wissenschaftlicher Assistent am Forschungsinstitut der Universität Köln sowie Wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Städtetag, 1959-1963 Referent und Abteilungsleiter beim Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 1963-1967 Vorstandsassistent in der Hauptverwaltung der Hoesch AG, Dortmund, 1967-1968 Wissenschaftlicher Assistent im Arbeitskreis „Öffentliche Finanzwirtschaft" der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, 1968-1969 Stadtkämmerer der Stadt Gelsenkirchen, 1969-1974 BMF, dort 1969-1972 Leiter der Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik; Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden; Finanzreform), 1973-1974 Staatssekretär im BMF, 1974-1980 Chef des Bundeskanzleramtes, ab 1981 Mitglied des Vorstandes der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), ab 1999 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), 2000-2003 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG).

Klaus Schütz (1926-2012)

1944-1945 Kriegsdienst und Verwundung, 1946-1952 Studium der Germanistik und Geschichte, 1951-1961 Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Politische Wissenschaften der Freien Universität Berlin, seit 1946 Mitglied der SPD, seit 1951 Mitglied des Landesvorstands Berlin, 1968-1977 Landesvorsitzender, 1970-1977 Mitglied des Bundesvorstandes, 1954-1957 und 1963-1977 Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses, 1957-1962 MdB, 1962-1966 Senator für Bundesangelegenheiten und für das Post- und Fernmeldewesen von Berlin, Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1966-1967 Staatssekretär im AA, 1967-1977 Regierender Bürgermeister von Berlin, 1967-1968 Bundesratspräsident, 1977-1981 Botschafter der Bundesrepublik Deutschland in Israel, 1981-1987 Intendant der „Deutschen Welle", Köln, 1987-1993 Direktor der Landesanstalt für Rundfunk in Nordrhein-Westfalen.

Hugo Soddemann (1918-2003)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1954-1960 in der Bundesfinanzverwaltung im Bereich der OFD Münster, 1960-1983 BMF, dort 1960-1963 in der Abteilung II (Bundeshaushalt) Hilfsreferent im Referat II A/1 (Generalreferat Bundeshaushalt, E. Pl. 20 [Bundesrechnungshof]), 1963-1967 Leiter dieses Referats (ab 1963: Generalreferat Bundeshaushalt, Kap. 0404 [Bundesnachrichtendienst], E. Pl. 20 [Bundesrechnungshof]), 1967-1969 Leiter der Unterabteilung II A (Allgemeines Haushaltswesen, Teile des Bundeshaushalts, Finanzplanung des Bundes), 1969-1971 Leiter der Abteilung II (Bundeshaushalt), ab 1971-1972, wegen der Zusammenlegung (1971-1972) von BMF und BMWi, Leiter der Abteilung F/VI, ab 1972-1982 Abteilung VI (Rechtsangelegenheiten, Liquidation des Krieges, Verteidigungslasten, Bundesliegenschaften, bewegliches Bundesvermögen), 1982-1983 Leiter der Abteilung Z (Zentralabteilung [Organisation und Personalien, Allgemeine Verwaltung]).

Kurt Spitzmüller (geb. 1921)

Nach der Ausbildung zum Hotelkaufmann 1941 Übernahme des elterlichen Sanatoriums, 1941-1943 Kriegsdienst, 1943-1945 Dienstverpflichtung als Arbeiter in der Rüstungsindustrie, 1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1948 Vorstandsmitglied, 1955 Vorsitzender des südbadischen Leichtathletikverbandes, zugleich Vorstandsmitglied des badischen Sportbundes, 1972-1996 Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Freizeit, 1987-1997 Vizepräsident des Bundesverbandes Deutscher Privatkrankenanstalten, 1948 Eintritt in die FDP, 1952-1954 Landesvorsitzender der Deutschen Jungdemokraten, 1953-1959 und 1963-1967 Mitglied des Landesvorstandes der FDP/DVP Baden-Württemberg, 1970-1974 Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, 1957-1969, 1971-1980 MdB, 1971-1976 stellvertretender Vorsitzender, 1976-1980 Parlamentarischer Geschäftsführer, 1980-1983 Fraktionsgeschäftsführer der FDP-Bundestagsfraktion.

Rolf Steinhaus (1916-2004)

1936-1945 Berufssoldat und Kriegsdienst, 1945-1947 Ausbildung zum Zimmermann, zeitgleich Außendienstmitarbeiter einer Versicherungsgesellschaft, 1947-1950 Sekretär der CDU-Landtagsfraktion, Kiel, 1950-1956 Tätigkeit als Journalist, 1956-1976 erneut Berufssoldat, 1956-1957 BMVtg, dort in der Abteilung IV (Streitkräfte), UAbt. IV A (Führung) Hilfsreferent im Referat IV A 2 (Führungsgrundsätze Streitkräfte), 1957-1958 Teilnehmer des 1. Admiralstab-Lehrgangs an der Führungsakademie der Bundeswehr, Hamburg, 1958-1963 BMVtg, dort im Führungsstab der Marine (Fü M) zunächst Hilfsreferent in der UAbt. II (Führung), später in der UAbt. III (Organisation) Leiter des Referats 6 (Personelle und Materielle Ausstattung der Marine), 1963-1964 Militärischer Berater bei den Multilateral Force Verhandlungen, Paris, 1964-1968 Chef des Stabes beim Deutschen Militärischen Vertreter im NATO-Militärausschuss, Washington D.C., USA, 1968-1969 BMVtg, dort im Führungsstab der Streitkräfte (Fü S), UAbt. IX (Militärpolitik, Führungs- und Planungsgrundlagen) Leiter des Referats 2 (Militärpolitik), 1969-1970 Leiter dieser UAbt., 1970-1974 zunächst stellvertretender Leiter, 1974-1976 Leiter des Planungsstabs im BMVg.

Dr. Hans Tietmeyer (geb. 1931)

1953-1959 Studium, zunächst der Philosophie und Theologie, dann der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1955-1956 zugleich Generalsekretär der Katholischen Deutschen Studenten-Einigung (KDSE), Bonn, 1959-1962 Geschäftsführer der Bischöflichen Studienförderung Cusanuswerk, 1962-1982 BMWi bzw BMWF, dort 1962-1966 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), UAbt. I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit) Hilfsreferent im Referat I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), 1967-1970 Leiter dieses Referats, 1970-1972 in der Abteilung E (Europapolitik) Leiter der UAbt. E A (Europäischer Gemeinsamer Markt und Verhältnis zu Drittländern), zugleich Mitglied der „Werner-Gruppe" zur Erarbeitung eines Plans für die Wirtschafts- und Währungsunion der EG, 1972-1973 in der Abteilung W/I (Wirtschaftspolitik) Leiter der UAbt. W/I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik, Konjunktur- und Wachstumspolitik), 1973-1982 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), zugleich zeitweise auch Präsident des EG-Ausschusses für Wirtschaftspolitik, Brüssel, Mitglied im OECD-Ausschuss für Wirtschaftspolitik, Paris, und Präsident des OECD-Untersuchungsausschusses „Positive Adjustment-Policy", 1982-1989 BMF, dort Staatssekretär mit den Geschäftsbereichen Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik, finanzpolitische Fragen einzelner Bereiche), Abteilung V (Finanzbeziehungen zu den EG, Ländern und Gemeinden, internationale Finanzfragen), Abteilung VII (Währungspolitik, Geld- und Kreditpolitik), Abteilung VIII (industrielles Bundesvermögen), zugleich zeitweilig auch Präsident des EG-Währungsausschusses, Brüssel, und Persönlicher Beauftragter des Bundeskanzlers zur Vorbereitung der Weltwirtschaftsgipfel von 1983-1999, 1990-1999 Deutsche Bundesbank, dort 1990-1991 Mitglied des Direktoriums, mit der Zuständigkeit für Ausland, Internationale Währungsfragen, Organisation und Abkommen, 1990 Freistellung für die Leitung der Verhandlungen über die deutsch-deutsche Währungsunion, 1991-1993 Vizepräsident, 1993-1999 Präsident der Deutschen Bundesbank, 1990-2003 Vorsitzender des Kuratoriums der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.

Dr. Adalbert Uelner (geb. 1927)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1957-1963 in der Finanzverwaltung des Landes NRW, 1963-1990 BMF bzw. BMWF, dort in der Abteilung IV bzw. F/IV (Besitz- und Verkehrsteuern), UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag, Steuervereinfachung) 1963-1969 Hilfsreferent im Referat IV B 1 (Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze), 1969-1970 Leiter dieses Referats (ab 1969: IV B 2, Einkommensteuer und einkommensteuerliche Nebengesetze, Spar- und Wohnungsbauförderung, Berlinhilfegesetz), 1970-1973 in der Gruppe bzw. UAbt. IV D bzw. F/IV D (Steuerreform), 1970-1973 Leiter des Referats IV D 2 bzw. F/IV D 2 (Einkommen- und Lohnsteuer, ab 1971: Reform der Einkommen- und Lohnsteuer, Harmonisierung und Reform der Sparförderung), 1973-1975 Leiter der UAbt. IV D (Steuerreform, allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern, zusätzlich 1973: Abgabenrecht, ab 1974: Steuerreform, allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern, einheitswertabhängige Steuern), 1975-1982 Leiter der UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie Sparförderung), 1982-1990 Leiter der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern).

Dietrich Vogel (geb. 1931)

Nach dem Studium der Volkswirtschaftslehre 1955-1958 bei der Dresdner Bank, 1958-1969 Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung", dort u. a. Korrespondent in Berlin und in Bonn, 1970-1989 BMWi bzw. BMWF, dort 1970-1981 Leiter des dem Minister direkt unterstellten Referats LP bzw. LP/W (Presse und Information), 1981-1984 in der Abteilung II (Mittelstandspolitik, Verbraucherpolitik, Handwerk, Handel, Leistungssteigerung) Leiter der UAbt. II D (Medienpolitik, Verbraucherpolitik, Werbewirtschaft; Informations- und Öffentlichkeitsarbeit), zugleich Leiter des Referats II/LP 1 (Pressereferat), 1985-1987 in der Abteilung Z (Zentralabteilung) Leiter der UAbt. Z D (Öffentlichkeitsarbeit; Fachinformationspolitik; Datenverarbeitung; Betriebswirtschaft), zugleich 1985 Leiter des Referats Z L P I (Pressereferat), 1987-1989 Leiter der dem Minister direkt unterstellten Gruppe LP (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit), 1989-1995 Presse- und Informationsamt der Bundesregierung, dort 1989-1991 einer der beiden stellvertretenden Sprecher der Bundesregierung, 1991-1995 Chef des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung.

Dr. Hans-Herbert Weber (geb. 1922)

1941-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1951 Studium der Wirtschafts- und Staatswissenschaften, 1951-1955 wissenschaftlicher Assistent am Institut für Wirtschaftspolitik der Universität zu Köln, 1955-1966 BMWi, dort 1955-1960 Hilfsreferent im Referat I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), 1960-1962 Abordnung zur Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der OECD in Paris, 1962-1964 Leiter des Referats I A 5 (Wirtschaftspolitische Grundsatzfragen der Außenwirtschaft), 1964-1966 Leiter des Referats I 8 bzw. (ab 1965) I A 2 (Konjunkturpolitik), 1967-1970 Mitglied der Geschäftsführung des Bundesverbandes deutscher Banken in Köln, 1970-1979 BMF bzw. BMWF, dort 1970-1973 Leiter der Abteilung V bzw. (1971-1972) F/5 (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Wirtschaftsförderung), 1974-1979 Leiter der Abteilung VII (Währungspolitik, Geld- und Kreditpolitik).

Herbert Wehner (1906-1990)

1927-1942 Mitglied der KPD, 1930-1931 MdL Sachsen (KPD), 1933-1935 illegale Tätigkeit für die KPD in Deutschland, ab 1935 Emigration und Mitglied des Zentralkomitees der Exil-KPD und der Komintern, 1937-1941 Aufenthalt in Moskau, 1941 im Auftrag der Komintern in Schweden, 1942-1944 dort Inhaftierung und Verurteilung zu einer einjährigen Haftstrafe, Ausschluss aus der KPD, 1944-1946 Tätigkeit als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter in Schweden, 1946 Rückkehr nach Deutschland, Mitglied des Landesvorstandes der SPD in Hamburg, 1949-1983 MdB (SPD), dort 1949-1966 Vorsitzender des Ausschusses für gesamtdeutsche und Berliner Fragen, 1966-1969 Bundesminister für gesamtdeutsche Fragen, 1958-1973 stellvertretender Parteivorsitzender, 1969-1983 Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion.

Günther van Well (1922-1993)

1941-1947 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947-1950 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, 1952-1987 AA, dort 1952-1953 Anwärter des höheren Auswärtigen Dienstes, 1953-1954 Zentrale, 1954-1959 Dienststelle des Ständigen Beobachters der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, New York, zwischenzeitlich 1955 an das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland in Montreal abgeordnet, 1959-1963 Zentrale, dort Hilfsreferent im Referat 101 (Höherer Dienst, Wahlkonsuln), in dieser Zeit 1962-1963 Studium am Center for International Affairs der Harvard University, Cambridge, USA, 1963-1967 an der Botschaft Tokyo, 1967-1981 Zentrale, dort 1967-1971 Leiter des Referats II A 1 (Außenpolitische Fragen der gesamtdeutschen Angelegenheiten, ab 1969: Außenpolitische Fragen, die Berlin und Deutschland als Ganzes betreffen), 1971-1972 Vertreter des Leiters der Abteilung Pol, 1972-1977 Leiter der Abteilung 3, ab 1973: 2 (Politische Abteilung), 1977-1981 Staatssekretär des AA, 1981-1984 Ständiger Vertreter der Bundesrepublik Deutschland bei den Vereinten Nationen, New York, 1984-1987 Botschafter in Washington.

Karl Wienand (1926-2011)

Ab 1943 Kriegsdienst, nach 1945-1953 Studium der Rechtswissenschaften und Volkswirtschaftslehre, in dieser Zeit Tätigkeit als Hilfskraft beim Wirtschaftswissenschaftlichen Institut der Gewerkschaften in Köln und Mithilfe beim Aufbau von Gewerkschaftsschulen im Auftrag des DGB, 1947 Eintritt in die SPD, seit 1960 Mitglied des Parteivorstandes der SPD, 1952-1967 Bürgermeister bzw. (seit 1955) Gemeindedirektor in Rosbach (Sieg), 1953-1974 MdB (SPD), ab 1957 Mitglied, 1963-1967 stellvertretender Vorsitzender des Ausschusses für Verteidigung, 1967-1974 Parlamentarischer Geschäftsführer der Fraktion, danach Tätigkeit in der Wirtschaft, 1996 Verurteilung durch das Oberlandesgericht Düsseldorf zu zweieinhalb Jahren Haft und Rückzahlung von Agentenlohn in Höhe von einer Million Mark wegen geheimdienstlicher Tätigkeit für die DDR in den Jahren 1970 bis 1974 und 1976 bis 1989, 1999 Aussetzung der Freiheitsstrafe zur Bewährung durch Gnadenerweis des Bundespräsidenten.

Hans-Jürgen Wischnewski (1922-2005)

1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, anschließend Tätigkeit in der Metallindustrie und Mitglied der IG Metall, 1953-1959 hauptberuflicher Gewerkschaftssekretär bei der IG Metall, 1946 Eintritt in die SPD, 1957-1990 MdB, 1961-1965 MdEP, 1966-1968 Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit, 1974-1976 und 1982 Parlamentarischer Staatssekretär bzw. ab 1974 Staatsminister im AA, 1976-1979 und 1982 Staatsminister im Bundeskanzleramt und Bevollmächtigter der Bundesregierung in Berlin, 1959-1961 Bundesvorsitzender der Jungsozialisten, 1968-1972 Bundesgeschäftsführer der SPD, 1970-1985 Mitglied des Parteivorstandes, 1984-1985 Bundesschatzmeister, 1964-1966 und 1970-1971 Präsident des Kuratoriums der deutschen Stiftung für Entwicklungshilfe, 1986-1996 Vorsitzender des Mittelost-Ausschusses der Sozialistischen Internationalen, 1964-1966 Präsident der Deutsch-Algerischen Gesellschaft, 1970-1971 Mitglied des Präsidiums der Deutsch-Tunesischen Gesellschaft, 1966-2002 Mitglied der Deutsch-Arabischen Gesellschaft und zeitweise deren Präsident, wiederholte Vermittlertätigkeit bei diplomatischen Sondermissionen u. a. 1977 bei der Entführung der Lufthansa-Maschine „Landshut" nach Mogadischu (Somalia).

Friedrich Wrede (1922-2015)

1956-1966 in der Finanzverwaltung des Landes Nordrhein-Westfalen, dort nach verschiedenen Verwendungen im Bereich der Finanzämter, der OFD Düsseldorf und der Landesfinanzschule Nordkirchen 1966-1980 BMF bzw. BMWF, dort 1966-1969 in der Abteilung IV (Besitz- und Verkehrsteuern), UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag, Allgemeines Abgabenrecht, Steuervereinfachung) Referent im Referat IV B 4 (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer), 1970-1980 in der neu eingerichteten Gruppe bzw. ab 1971: UAbt. IV D bzw. 1971-1972: F/IV D (Steuerreform, ab 1972: Steuerreform, allgemeine Fragen der Besitz- und Verkehrsteuern, Abgabenrecht, ab 1974 zusätzlich: einheitswertabhängige Steuern) Leiter des Referats IV D 3 bzw. 1971-1972: F/IV 3 (Körperschaft- und Gewerbesteuer, ab 1971: Reform der Körperschaft- und Gewerbesteuer), 1975-1979 in der UAbt. IV B (Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie Sparförderung) Leiter des Referats IV B 8 (Körperschaftsteuer, ab 1977: Körperschaftsteuer, Anrechnung und Erhebung von Körperschaftsteuer beim Anteilseigner), 1979-1980 Leiter des Referats IV B 7 (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer, Umwandlungssteuergesetz soweit nicht bei IV B 2), 1980-1987 Präsident der Oberfinanzdirektion Freiburg i. Br.

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