2.6.5 (k1961k): E. Ostasienreise des Bundesministers für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte sowie für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder

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Die Kabinettsprotokolle der Bundesregierung. Band 14. 1961Abriegelung des Ost-Sektors in BerlinPortrait Hermann HöcherlDas Katholische Büro Bonn an den BundeskanzlerBundestagswahlen 1961

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[E.] Ostasienreise des Bundesministers für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte sowie für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder

Auf Wunsch des Bundeskanzlers unterrichtet der Bundesminister für Vertriebene, Flüchtlinge und Kriegsgeschädigte sowie für Angelegenheiten des Bundesrates und der Länder das Kabinett über seine Ostasienreise und die hierbei gewonnenen Einblicke und Erkenntnisse 7.

7

Für den erkrankten Bundesaußenminister von Brentano hatte von Merkatz als dessen vom Bundeskabinett bestimmter Vertreter vom 22. Jan. bis 8. Febr. 1961 eine Südostasienreise unternommen und an der Spitze einer achtköpfigen Regierungsdelegation den Regierungen der Länder Birma, Thailand, Malaiischer Bund, Indonesien und Ceylon offizielle Besuche abgestattet (zur Vertretungsregelung vgl. 7. Sitzung am 13. Dez. 1957 TOP 2: Kabinettsprotokolle 1957, S. 447, sowie auch Bulletin Nr. 10 vom 14. Jan. 1961, S. 91). Hinzu kam ein inoffizieller Aufenthalt in Singapur. Ziel der Reise war, die Position der Bundesrepublik in jener Region zu festigen, deren Länder eine überwiegend neutralistische Politik verfolgten und von den Staaten des Ostblocks besonders umworben wurden. Dies galt insbesondere hinsichtlich der DDR, die im Sommer 1960 konsularische Beziehungen zu Indonesien und Birma aufgenommen hatte. Vgl. vor allem die Aufzeichnung des AA vom 21. März 1961 in AA B 12, Bd. 756 und B 136/6205, weitere Unterlagen in AA B 12, Bde. 757 bis 762 sowie AA B 1, Bde. 12 und 13.

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