2.6.9 (k1971k): B. Haltung der Bundesregierung gegenüber Ceylon auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe; hier: Beantwortung des Briefes von Frau Bandaranaike an den Bundeskanzler

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 1). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[B.] Haltung der Bundesregierung gegenüber Ceylon auf dem Gebiet der Entwicklungshilfe; hier: Beantwortung des Briefes von Frau Bandaranaike an den Bundeskanzler

(10.55 Uhr)

Die Erörterung dieses Themas wird zurückgestellt, bis die Stellungnahme der Weltbank vorliegt. 22

22

Siehe 37. Sitzung am 11. Aug. 1970 TOP C (Kabinettsprotokolle 1970, S. 338). - Nach dem Regierungswechsel in Ceylon (ab 1972 Sri Lanka) im Mai 1970 hatte Premierministerin Sirimavo Bandaranaike die DDR am 16. Juni 1970 völkerrechtlich anerkannt. Die Bundesregierung hatte daraufhin die Hilfsmaßnahmen auf die Lieferung von Nahrungsmitteln und auf technische Hilfen eingeschränkt. Eine erneute Beratung des Tagesordnungspunkts ist in den Protokollen 1971 nicht nachweisbar. - Ceylon wurde in der Schwerpunktbildung der Entwicklungsländer herabgestuft von Kategorie II in Kategorie III und erhielt zunächst keine neue Entwicklungshilfe. Im Herbst 1971 sandte die Bundesregierung im Rahmen humanitärer Hilfen Medikamente im Wert von rund 100 000 DM. Vgl. den Vermerk des AA vom 21. Juni 1971 in AA B 130, Bd. 8833, und den Bericht der deutschen Botschaft in Colombo vom 5. Nov. 1971 in AA B 30, Bd. 654, weitere Unterlagen in B 136/17809. - Am 11. Juni 1974 schloss die Bundesregierung mit Sri Lanka ein Kapitalhilfeabkommen (BGBl. II 1049).

Extras (Fußzeile):