2.27.7 (k1973k): C. Stand der Verhandlungen mit Island über die Fischereigrenzen

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[C.] Stand der Verhandlungen mit Island über die Fischereigrenzen

(10.30 Uhr)

PStS Apel berichtet, ergänzt durch PStS Logemann, eingehend über Verlauf und Stand der Verhandlungen mit Island. 11 Zu den im wesentlichen noch offenen Punkten zählen die Verwendung von Fabrikschiffen sowie die Festsetzung der Fangmengen. Die Fortsetzung der Verhandlungen ist für Ende August geplant. 12

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Siehe 22. Sitzung am 27. Juni 1973 TOP 4. - Bei den Gesprächen am 29. Juni 1973 hatte sich keine Einigung abgezeichnet. Zwar war die isländische Regierung von den Vorschlägen der Bundesregierung und insbesondere von der Errichtung einer Reservatszone „beeindruckt", aber Gegenforderungen und Vorbehalte zu Fangquoten, Schutzgebieten und dem Verbot für Fabrikschiffe schlossen zu diesem Zeitpunkt Kompromissvereinbarungen aus. Außerdem wurde die deutsche Verhandlungsdelegation nach der ersten Gesprächsrunde davon in Kenntnis gesetzt, dass am Vortag von einem isländischen Küstenwachschiff zwei Schüsse auf einen deutschen Trawler abgegeben worden waren. Zum Abschluss der zweiten Runde vereinbarten beide Delegationen die Fortsetzung der Verhandlungen im August 1973. - Das BML wollte inzwischen mit der Fischwirtschaft über Möglichkeiten einer Vereinbarung beraten und eventuelle Kompromissformeln erörtern. Vgl. den Bericht des BML vom 2. Juli 1973 in B 116/46806, weitere Unterlagen in B 116/46807 und 46808 sowie B 136/8721.

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Fortgang 34. Sitzung am 10. Okt. 1973 TOP B.

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