3.1.2 (k1973k): Die Parlamentarischen Staatssekretäre

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Text

Die Parlamentarischen Staatssekretäre

Bundeskanzleramt

Karl Ravens (1927-2017)

1941-1944 Ausbildung zum Metallflugzeugbauer, 1944-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1948 Umschulung zum Kraftfahrzeugschlosser, 1952-1961 Lehrlingsausbilder bei der Firma Borgward, Bremen, 1950 Eintritt in die SPD, 1956 Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Achim, 1956-1957 und 1972-1976 Ratsherr der Stadt Achim, 1961-1978 MdB, dort 1968-1969 Mitglied des Vorstandes der Bundestagsfraktion, 1969-1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWo bzw. BMSt, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundeskanzleramt, 1974-1978 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, 1979-1986 Vorsitzender des neu gebildeten SPD-Landesverbandes Niedersachsen, 1976-1984 Mitglied des SPD-Parteivorstandes, 1978-1990 MdL Niedersachsen, 1978-1986 Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion, 1986-1990 Vizepräsident des Niedersächsischen Landtages, 1979-1991 Mitglied der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland, 1980-2003 Präsident des Deutschen Verbandes für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung e. V.

Auswärtiges Amt

Karl Moersch (1926-2017)

1944-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1947 Volontär beim „Schwabenecho", 1948-1954 Redakteur bei der „Rheinpfalz", 1954-1961 Redakteur beim „Deutschen Forschungsdienst" und bei „Die Gegenwart", 1947 Mitbegründer der Demokratischen Volkspartei, die 1952 in der FDP aufgegangen ist, 1961-1964 Leiter der FDP-Presseabteilung, 1964-1976 MdB, 1971-1974 Landesvorsitzender der FDP/DVP Baden-Württemberg, 1970-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim AA, 1974-1976 Staatsminister im AA, seit 1977 Tätigkeit als freier Journalist und Autor, 1982 Austritt aus der FDP.

Dr. Hans Apel (1932-2011)

1951-1954 Kaufmännische Lehre und Tätigkeit bei einem Hamburger Mineralölkonzern, 1954-1957 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1958-1961 Sekretär der sozialistischen Fraktion des Europäischen Parlaments, 1962-1965 als „Chef de Division" erster Sekretär des Verkehrsausschusses und des Ausschusses für Wirtschaft und Finanzen des Europäischen Parlaments, 1955 Eintritt in die SPD, 1965-1990 MdB, 1965-1970 MdEP, 1969-1972 und 1983-1988 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1970-1988 Mitglied des Parteivorstands, 1984-1986 Mitglied des Präsidiums der SPD, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär für Europafragen im AA, 1974-1978 Bundesminister der Finanzen, 1978-1982 Bundesminister der Verteidigung.

Bundesministerium des Innern

Gerhart Rudolf Baum (geb. 1932)

1954-1961 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1961-1962 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1962-1972 Mitglied der Geschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, dort stellvertretender Leiter der Abteilung für internationale Sozialpolitik, 1954 Eintritt in die FDP, 1966-1968 Bundesvorsitzender der Jungdemokraten, 1966-1998 Mitglied des FDP-Bundesvorstandes, 1970-1990 Mitglied des Landesvorstandes Nordrhein-Westfalen der FDP, 1982-1991 Mitglied des FDP-Präsidiums, 1982-1991 stellvertretender Bundesvorsitzender der FDP, 1972-1994 MdB, 1972-1978 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMI, 1978-1982 Bundesminister des Innern, ab 1992 Chef der Deutschen Delegation in der UNO-Menschenrechtskommission, Genf, ab 1994 erneut Tätigkeit als Rechtsanwalt.

Kurt Jung (1925-1989)

1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, anschließend Studium der Architektur, 1951-1953 zunächst Tätigkeit in der Bauverwaltung, dann freischaffender Architekt und Vorsitzender des Landesverbandes Rheinland-Pfalz des Bundes Deutscher Architekten, 1958 Eintritt in die FDP, 1960 Gründer und bis 1985 Vorsitzender des Ortsverbandes Kandel der FDP, 1963-1972 Vorsitzender des FDP-Bezirksverbandes Vorderpfalz, 1970-1974 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1972-1974 Vorsitzender des FDP-Landesverbandes Rheinland-Pfalz, 1966-1983 MdB, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMI, 1974-1976 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMV und BMP, 1982-1983 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVg, 1977-1979 MdEP.

Bundesministerium der Justiz

Dr. Alfons Bayerl (1923-2009)

1942-1945 Kriegsdienst, 1945-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1958 im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und soziale Fürsorge, 1958-1965 Richter am Bayerischen Landessozialgericht, 1965-1969 Mitglied des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes, 1955 Eintritt in die SPD, 1965-1967 MdL Bayern, 1967-1980 MdB, 1969-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMJ, 1974-1980 MdEP.

Bundesministerium der Finanzen

Hans Hermsdorf (1914-2001)

1928-1933 Mitglied der Sozialistischen Arbeiterjugend, seit 1932 Mitglied der SPD, 1935 Verurteilung zu zwei Jahren Gefängnis wegen illegaler politischer Betätigung, 1937-1943 zunächst Disponent in einer Lebensmittelfabrik, dann bei einem Jugendfilmverleih, 1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945 Bürgermeister von Oberlichtenau und vorübergehend von Chemnitz, 1946 Übersiedlung nach Westdeutschland, 1946-1949 Zentralsekretär der Jungsozialisten, 1949-1963 persönlicher Referent des Parteivorsitzenden Ollenhauer, 1964-1974 Mitglied des Parteivorstandes der SPD, 1953-1974 MdB, 1971-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWi bzw. BMF, 1974-1982 Präsident der Landeszentralbank in der Freien und Hansestadt Hamburg, 1974-1982 Mitglied des Zentralbankrates der Deutschen Bundesbank, 1971-1974 Vorsitzender des Aufsichtsrats der Salzgitter AG und stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Volkswagen AG.

Konrad Porzner (geb. 1935)

Nach dem Studium der Wirtschaftswissenschaften und der Geographie 1959-1962 im Schuldienst, 1956 Eintritt in die SPD, 1962-1981 und 1983-1990 MdB, seit 1967 Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion, 1972-1981 deren stellvertretender Vorsitzender, 1975-1981 und 1983-1987 Parlamentarischer Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMF, 1981 Senator für Finanzen des Landes Berlin, 1981-1982 Staatssekretär im BMZ, 1990-1996 Präsident des Bundesnachrichtendienstes.

Bundesministerium für Wirtschaft

Martin Grüner (1929-2018)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1959-1968 Syndikus und Geschäftsführer im Verband der Schwarzwälder Uhren-Industrie, 1968-1972 Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Deutschen Uhrenindustrie, 1950 Eintritt in die FDP, 1963-1967, 1969-1988 Mitglied des Landesvorstandes der FDP Baden-Württemberg, 1976-1990 Mitglied des Bundesvorstandes der FDP, 1969-1994 MdB, 1969-1972 bildungspolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, 1972-1987 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMWi, 1987-1991 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMU, 1974-1987 Koordinator für die Deutsche Luft- und Raumfahrt.

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Fritz Logemann (1907-1993)

Ab 1929 Tätigkeit als Landwirt, 1943-1945 Kriegsdienst, 1946-1972 Bürgermeister der Gemeinde Anstedt (Scholen), Niedersachsen, 1948-1972 Bundesvorsitzender des Vereins für Agrarwirtschaft, 1951 Eintritt in die DP, 1961 Wechsel zur FDP, 1953-1957 MdL Niedersachsen, 1957-1976 MdB, 1969-1976 Parlamentarischer Staatssekretär im BML.

Der Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung

Helmut Rohde (1925-2016)

1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, nach einem Volontariat 1947-1949 Redakteur bei der Deutschen Presse-Agentur, 1950-1953 Studium an der Hochschule für Arbeit, Politik und Wirtschaft in Wilhelmshaven, 1953-1957 Pressereferent im Sozialministerium des Landes Niedersachsen, 1945 Eintritt in die SPD, zunächst stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins Hannover der SPD sowie Vorstandsmitglied des SPD-Bezirks Hannover, 1975-1983 Mitglied des Parteivorstands, 1957-1987 MdB, 1979-1983 stellvertretender Fraktionsvorsitzender, 1969-1974 Parlamentarischer Staatssekretär im BMA, 1974-1978 Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, 1973-1984 Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD, 1964-1965 MdEP.

Bundesministerium der Verteidigung

Karl Wilhelm Berkhan (1915-1994)

Nach einer Maschinenschlosserlehre Ausbildung zum Maschinenbauingenieur, 1939-1945 Kriegsdienst, 1945-1947 und 1953-1956 Studium der Erziehungswissenschaften, seit 1947 im Schuldienst, 1945 Eintritt in die SPD, 1953-1957 Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft, 1957-1975 MdB, 1959-1961 MdEP, 1969-1975 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMVtg bzw. BMVg, 1975-1985 Wehrbeauftragter des Deutschen Bundestags.

Bundesministerium für Verkehr

Ernst Haar (1925-2004)

Nach Abschluss einer kaufmännischen Lehre 1942-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1949 Angestellter der Sparda-Bank, Stuttgart, 1945 Eintritt in die Gewerkschaft der Eisenbahner Deutschlands (GdED), ab 1950 hauptamtliche Tätigkeit für die GdED, zunächst als Revisor für den Bereich Stuttgart, 1952-1959 Ortsbevollmächtigter und Geschäftsführer der Ortsverwaltung Kornwestheim, 1959-1972 Bezirksleiter der GdED, Stuttgart, und Mitglied des DGB-Landesvorstandes Baden-Württemberg, 1950 Eintritt in die SPD, 1960-1972 Kreisvorsitzender der SPD-Stuttgart, ab 1969 Mitglied des SPD-Landesvorstandes Baden-Württemberg, 1965-1990 MdB, 1969-1972 Mitglied des Vorstandes der SPD-Bundestagsfraktion, 1972-1979 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMV, zusätzlich 1972 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMP, 1979-1988 Vorsitzender der GdED und Mitglied des DGB-Bundesvorstandes, 1982-1990 Vizepräsident des Verwaltungsrats der Deutschen Bundesbahn, ab 1984 Präsident des Internationalen Gewerkschaftsseminars, ab 1986 Vizepräsident der Internationalen Transportarbeiter-Föderation (ITF).

Bundesministerium für Forschung und Technologie, Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen

Dr. Volker Hauff (geb. 1940)

1959-1966 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, anschließend bis 1972 Tätigkeit für die Firma IBM Deutschland, Stuttgart, 1992-1994 Repräsentant der Axel Springer Verlags AG für Bonn und Brüssel, ab 1995 bei der KPMG Deutsche Treuhand-Gesellschaft AG und Generalbevollmächtigter für den öffentlichen Sektor, ab 1999 Mitglied des Vorstandes der Wirtschaftsprüfungsgemeinschaft KPMG, Öffentlicher Sektor, ab 2001 Mitglied des Vorstandes Bereich Infrastruktur und Öffentlicher Sektor, 2005-2008 Mitglied des Aufsichtsrats, 1959 Eintritt in die SPD, 1979-1991 Mitglied des Bundesvorstandes der SPD, 1986-1991 Mitglied des SPD-Landesvorstandes Hessen, 1989-1991 Oberbürgermeister von Frankfurt am Main, 1969-1990 MdB, 1983-1988 stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMP, 1972-1978 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMFT, 1978-1980 Bundesminister für Forschung und Technologie, 1980-1982 Bundesminister für Verkehr.

Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

Dr. Dieter Haack (geb. 1934)

1953-1962 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1962-1963 Regierungsassessor bei der Regierung von Oberbayern, Landratsamt Ebersberg, 1963-1969 BMG, dort 1963-1966 in der Abteilung II (Angelegenheiten der sowjetischen Besatzungszone Deutschlands und der deutschen Ostgebiete, Maßnahmen zur Wiederherstellung der Einheit Deutschlands, Förderung des gesamtdeutschen Gedankens) Hilfsreferent im Referat II A 1 (Politik), 1966-1967 im Ministerbüro, 1968-1969 Leiter des Büros des Staatssekretärs, 1961 Eintritt in die SPD, 1964-1969 Mitglied des Kreistages des Rhein-Sieg-Kreises, 1966-1968 Vorsitzender der SPD-Kreistagsfraktion, 1975-1983 stellvertretender Landesvorsitzender der SPD in Bayern, 1969-1990 MdB, 1972 und 1982-1990 Mitglied des Vorstands der SPD-Bundestagsfraktion, 1972-1978 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMBau, 1978-1982 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau, ab 1987 Mitglied des Geschäftsführenden Präsidiums und 1988-1992 Präsident des Kuratoriums Unteilbares Deutschland.

Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen

Karl Herold (1921-1977)

1936-1938 Ausbildung zum Bäcker, 1940-1945 Kriegsdienst, 1949-1965 Geschäftsführer des elterlichen Betriebs, ab 1966 Eigentümer, 1949 Eintritt in die SPD, 1964 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Kulmbach, Mitglied des Bezirksvorstandes Franken und des Landesausschusses Bayern der SPD, 1960-1970 Mitglied des Stadtrats von Kulmbach, 1953-1976 MdB, 1965-1969 Mitglied der Beratenden Versammlung des Europarats und der Versammlung der Westeuropäischen Union, 1969-1976 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMB.

Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit

Heinz Westphal (1924-1998)

1939-1942 Ausbildung zum Flugmotorenschlosser, 1942 Aufnahme eines Ingenieurstudiums, 1943-1945 Kriegsdienst, 1945 Eintritt in die SPD, 1946-1947 hauptberuflicher Jugendsekretär der Berliner SPD, 1947-1950 Berliner Vorsitzender der Sozialistischen Jugend Deutschlands (SJD), 1950-1952 Jugendsekretär der SJD im Verbandssekretariat Hannover, 1953-1957 Bundesvorsitzender der SJD, 1949 Mitbegründer des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR), 1954 stellvertretender, 1955-1956 Vorsitzender und 1958-1965 Hauptgeschäftsführer des DBJR, 1948-1957 Vorstandsmitglied der International Union of Socialist Youth (IUSY), 1965-1990 MdB, 1969-1974 Parlamentarischer Staatssekretär im BMJFG, 1982 Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, 1983-1990 Vizepräsident des Deutschen Bundestages, 1972-1974 Vorsitzender des Kuratoriums des Europäischen Jugendwerkes, 1970-1977 Präsident und 1977-1985 Vizepräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, 1974-1982 Vorsitzender des Verwaltungsrates des Deutschen Entwicklungsdienstes.

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Karl Fred Zander (1935-2012)

1950-1958 Ausbildung zum Kraftfahrzeugmechaniker und Tätigkeit im erlernten Beruf, 1958-1959 Studium an der Akademie der Arbeit, Frankfurt am Main, dort 1960-1961 Assistent, 1961-1963 Deutscher Gewerkschaftsbund, Landesbezirk Hessen, dort Leiter der Abteilung Wirtschaftspolitik, 1963-1969 im Vorstand der IG Metall, dort 1963-1966 Pressereferent, 1966-1969 persönlicher Referent des IG Metall-Vorsitzenden Otto Brenner, 1964-1978 Mitglied des Vorstands des SPD-Unterbezirks Frankfurt und des SPD-Bezirksvorstands Hessen-Süd, 1967-1972 stellvertretender Vorsitzender des Beirates der Krupp-Hüttenwerke, 1969-1990 MdB, 15. Dez. 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMBW, 1974-1982 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMJFG, 1982-1985 Präsident des Rad- und Kraftfahrerbundes Solidarität e. V.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Hans Matthöfer (1925-2009)

1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1948 Tätigkeit als Arbeiter, 1948-1953 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1953-1957 in der Abteilung Wirtschaft beim Vorstand der IG Metall, 1957-1961 bei der OEEC Paris und Washington, 1961-1972 Leiter der Abteilung Bildungswesen der IG Metall, 1950 Eintritt in die SPD, 1961-1987 MdB, 1972-1974 Parlamentarischer Staatssekretär beim BMZ, 1974-1978 Bundesminister für Forschung und Technologie, 1978-1982 Bundesminister der Finanzen, 1982 Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen, 1973-1984 Mitglied des Parteivorstandes der SPD, 1985-1987 Schatzmeister der SPD, anschließend bis 1997 Vorsitzender des Vorstands der Gewerkschaftsholding BGAG.

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