3.1.3 (k1973k): Die Staatssekretäre

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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Text

Die Staatssekretäre

Bundeskanzleramt

Horst Grabert (1927-2011)

Dipl.-Ing., 1946-1952 Studium des Bauingenieurwesens, 1953-1955 Vorbereitungsdienst als Regierungsbaureferendar in der Senatsverwaltung für Bau- und Wohnungswesen Berlin, 1955-1956 Technischer Referent beim Bezirksamt Berlin-Wilmersdorf, 1956-1967 in der Senatsverwaltung Berlins, dort 1956-1967 beim Senator für Bau- und Wohnungswesen, 1963-1967 Senatsdirektor, 1967-1969 Chef der Senatskanzlei Berlin, 1969-1972 Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigter des Landes Berlin beim Bund, 1971-1972 MdA (SPD) Berlin, 1972-1974 als Staatssekretär beim Chef des Bundeskanzleramtes, 1974-1987 AA, dort 1974-1979 Botschafter in Wien, 1979-1984 in Belgrad, 1984-1987 in Dublin.

Seit 5. Juni 1973:

Günter Gaus (1929-2004)

Nach Studium der Germanistik und Geschichte Tätigkeit als Journalist, 1952-1956 Politischer Redakteur der „Badischen Zeitung" Freiburg im Breisgau, 1956-1958 Politischer Redakteur bei der „Deutschen Zeitung und Wirtschafts-Zeitung" 1958-1961 Ressortleiter und Bonn-Korrespondent bei „Der Spiegel", 1961-1965 Redakteur und Kommentator bei der „Süddeutschen Zeitung", 1965-1969 Programmdirektor und stellvertretender Intendant des Südwestfunk, 1969-1973 Chefredakteur des „Spiegel", 1973-1974 Staatssekretär im Bundeskanzleramt, 1974-1981 Leiter der Ständigen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland bei der DDR, 1981 Senator für Wissenschaft und Forschung des Landes Berlin, anschließend Tätigkeit als Publizist.

Auswärtiges Amt

Dr. Paul Frank (1918-2011)

Nach Wehr- und Kriegsdienst und Studium der Rechts- und Staatswissenschaften, 1947-1950 Sekretär des Internationalen Instituts für Sozialwissenschaft und Politik an der Universität Fribourg (Schweiz), 1949 dessen Generalsekretär, 1950-1974 AA mit Stationen 1950-1957 an der Botschaft Paris, 1957-1960 in der Zentrale, Bonn, dort in der Abteilung 2 (West I) Leiter der Referate 204 (Frankreich, Belgien, Niederlande, Luxemburg, Italien) und 205 (Maghreb), 1960-1963 an der UN-Vertretung in New York, 1963-1974 in der Zentrale, Bonn, dort 1963-1965 im Planungsstab, 1965-1968 in der Abteilung I (Politische Abteilung) Leiter der Unterabteilung I A, 1968-1970 Leiter der Abteilung I, 1970-1974 Staatssekretär, 1974-1979 Chef des Bundespräsidialamtes, 1981-1982 Koordinator für die Deutsch-Französische Zusammenarbeit.

Bundesministerium des Innern

Dr. Günter Hartkopf (1923-1989)

1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1952 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1953 Finanzamt Düsseldorf und Oberfinanzdirektion Düsseldorf, 1954-1957 Finanzamt Mönchengladbach, 1957-1962 Finanzministerium des Landes Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, 1962-1963 BMF, dort Persönlicher Referent des Ministers, 1963-1969 beim Senator für Bundesangelegenheiten und Bevollmächtigten des Landes Berlin beim Bund, 1969-1983 Staatssekretär im BMI.

Bundesministerium der Justiz

Dr. Günther Erkel (1924-1993)

Nach dem Studium der Rechtswissenschaften und juristischem Vorbereitungsdienst 1953-1957 Richter im Bezirk des OLG Frankfurt/Main, 1957-1967 Referent beim hessischen Minister der Justiz, 1967-1970 Präsident des Landgerichts Gießen, 1970-1982 BMJ, dort 1970-1971 Leiter der Abteilung I (Bürgerliches Recht), 1971-1982 Staatssekretär.

Bundesministerium der Finanzen

Karl Otto Pöhl (1929-2014)

1955-1960 Leiter der Abteilung Publizistik im IFO-Institut für Wirtschaftsforschung, 1961-1967 Tätigkeit als Wirtschaftsjournalist in Bonn, 1967-1970 Bundesverband Deutscher Banken, dort Mitglied der Geschäftsführung, 1970 BMWi, dort Leiter der Abteilung II (Strukturpolitik für kleine und mittlere Unternehmen, Handwerk und Absatzwirtschaft, Produktivitätssteigerung, berufliche Bildung), 1971 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung IV (Wirtschafts-, Finanz- und Sozialpolitik), 1972-1977 Staatssekretär im BMF, 1977-1979 Vizepräsident und 1980-1991 Präsident der Deutschen Bundesbank, 1980-1991 Mitglied des Verwaltungsrates der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), 1996-2006 Präsident des Instituts für Kapitalmarktforschung - Center for Financial Studies (CFS).

Dr. Manfred Schüler (geb. 1932)

1948-1954 Stadtverwaltung Düsseldorf als Angestellter, Stadtinspektoranwärter und Stadtinspektor, 1954-1958 Studium der Wirtschaftswissenschaften, 1959 wissenschaftlicher Assistent am Forschungsinstitut der Universität Köln sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Deutschen Städtetag, 1959-1963 Referent und Abteilungsleiter beim Forschungsinstitut der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn, 1963-1967 Vorstandsassistent in der Hauptverwaltung der Hoesch AG, Dortmund, 1967-1968 wissenschaftlicher Assistent im Arbeitskreis „Öffentliche Finanzwirtschaft" der SPD-Fraktion im Deutschen Bundestag, 1968-1969 Stadtkämmerer der Stadt Gelsenkirchen, 1969-1974 BMF, dort 1969-1972 Leiter der Abteilung I (Grundsatzfragen der Finanzpolitik; Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden; Finanzreform), 1973-1974 Staatssekretär im BMF, 1974-1980 Chef des Bundeskanzleramtes, ab 1981 Mitglied des Vorstandes der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), ab 1999 Vorsitzender des Verwaltungsrates der Bundesanstalt für vereinigungsbedingte Sonderaufgaben (BvS), 2000-2003 Vorsitzender des Aufsichtsrates der Treuhand Liegenschaftsgesellschaft (TLG).

Bundesministerium für Wirtschaft

Dr. Detlev Karsten Rohwedder (1932-1991)

1953-1962 Studium der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, dazwischen 1959-1960 als Stipendiat der Ford Foundation Studienaufenthalt an der Universität von Kalifornien in Berkeley, 1963-1969 bei der Kontinentale Treuhandgesellschaft, Düsseldorf, dort 1963 Leiter der Rechts- und Steuerabteilung, ab 1965 Mitinhaber der Gesellschaft, 1969-1978 Staatssekretär im BMWi bzw. 1971-1972 BMWF bzw. ab 1972 BMWi (Entlassung auf eigenes Verlangen), 1979-1980 zunächst stellvertretender Vorsitzender und 1980-1990 Vorsitzender des Vorstandes der Hoesch-Werke AG, Dortmund, und zugleich Vorstandsmitglied von Estel NV Hoesch-Hoogovens, 1980-1982 außerdem stellvertretender Vorsitzender des Vorstandes der Estel Hoesch Werke AG, 1990-1991 Vorsitzender des Vorstandes der Treuhandanstalt, 1. April 1991 Opfer eines Attentats.

Seit 18. Jan. 1973:

Dr. Christian Otto Schlecht (1925-2003)

1953-1991 BMWi, dort 1953-1959 in der Abteilung Z (Zentralabteilung) Hilfsreferent im Referat Z A 3 (Fragen des Arbeitsrechts und der Sozialpolitik), 1960-1962 Persönlicher Referent des Staatssekretärs Westrick, 1962-1967 in der Abteilung I (Wirtschaftspolitik) Leiter des Referats I A 1 (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik), zusätzlich in der Abteilung E (Europäische zwischenstaatliche wirtschaftliche Zusammenarbeit) Leiter des Referats E 1 (Grundsatzfragen der europäischen Wirtschafts-, Währungs- und Konjunkturpolitik, Koordinierung der europäischen Finanz-, Agrar-, Verkehrs- und Sozialpolitik), 1967 zunächst Leiter der Unterabteilung I A (Grundsatzfragen der Wirtschaftspolitik und der internationalen wirtschaftlichen Zusammenarbeit), dann 1967-1973 Leiter der Abteilung I (Wirtschaftspolitik), 1973-1991 Staatssekretär im BMWi, dann Vorsitzender der Ludwig-Erhard-Stiftung e. V.

Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten

Seit 18. Jan. 1973:

Hans Jürgen Rohr (geb. 1925)

1943-1945 Kriegsdienst, 1947-1955 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1955-1956 Tätigkeit in der Privatwirtschaft, 1956-1960 in der Bundeszollverwaltung im Bereich der Oberfinanzdirektion Münster und beim Zollgrenzkommissariat Gronau, 1960-1968 BMF, dort in der Abteilung V (Schuldenwesen, allgemeine und internationale Finanzierungsfragen, Finanzbeziehungen zu den Ländern, Wirtschaftsförderung), UAbt. V B (Finanzbeziehungen zu den Ländern und Gemeinden, Wirtschaftsförderung, ab 1966: Finanzielle Angelegenheiten der Europäischen Gemeinschaften, der Entwicklungshilfe, der sonstigen internationalen Beziehungen und der Außenwirtschaft), 1960-1965 Hilfsreferent im Referat V B 4 (Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet; JEIA-Abwicklung, ab 1961: Preisausgleichs-, Bevorratungs- und Verbilligungsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet; finanzielle Angelegenheiten der gemeinsamen Agrarwirtschaft in der EWG, ab 1966: Agrarfinanzierung in der EWG, Agrarmarktordnungen und Hilfsmaßnahmen auf dem Ernährungsgebiet), 1965-1968 Leiter dieses Referats, 1968-1984 BML, dort 1968-1972 in der Abteilung III (Marktpolitik) Leiter der UAbt. III A (EWG-Angelegenheiten, marktpolitische Angelegenheiten), 1973-1984 Staatssekretär im BML.

Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

Heinz Eicher (1924-2011)

1942-1944 Kriegsdienst, 1944-1945 Studium der Medizin, 1945-1952 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1952-1954 Landesversicherungsanstalt Rheinland-Pfalz, 1954-1957 Bundesversicherungsanstalt für Angestellte, Berlin, in dieser Zeit 1955-1957 abgeordnet zum BMA, dort Hilfsreferent im Generalsekretariat für die Sozialreform, 1957-1958 BASF, dort Assistent des Vorstandes, 1959-1967 BMA, dort 1959-1967 in der Abteilung IV (Sozialversicherung, Sozialreform) zugleich Generalsekretariat für die Sozialreform, 1959-1965 Hilfsreferent im Referat IV b (Grundsatzfragen der Rentenversicherungen, Rentenversicherung der Arbeiter, Fremdrentenrecht, ab 1961: Grundsatzfragen der Rentenversicherungen, Knappschaftsversicherung), 1965-1967 Leiter des Referats IV b 2 (Rentenversicherung der Angestellten), 1967-1972 Vizepräsident des Bundesversicherungsamtes Berlin, 1972-1977 Staatssekretär im BMA, später Tätigkeit als Rechtsanwalt.

Bundesministerium der Verteidigung

Dr. Siegfried Mann (1926-2011)

1943-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1947 Lehrer in einem Internat, 1947-1948 Angestellter beim Polizeipräsidium Stuttgart, 1948-1956 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1956-1957 Regierungsassessor beim Landratsamt Reutlingen, 1957-1965 BMVtg, dort 1957-1965 zunächst Hilfsreferent, 1965-1966 Kommando der Territorialen Verteidigung Bad Godesberg, dort Leitender Rechtsberater, 1966-1976 erneut BMVtg bzw. BMVg, dort 1966-1967 in der Abteilung VR (Verwaltung und Recht), Unterabteilung I (Besondere Verwaltungsaufgaben, Militärseelsorge) Leiter des Referats I 3 (Grundsatzfragen der Notstandsgesetzgebung und des Zusammenwirkens der militärischen und der zivilen Verteidigung), 1967-1971 dem Minister direkt unterstellt, Leiter der Gruppe Organisation (Org) bzw. ab 1969: Organisationsstab, 1971-1972 Leiter der Abteilung H (Haushalt), 1972-1976 Staatssekretär, 1977-1989 Hauptgeschäftsführer und Mitglied des Präsidiums des Bundesverbandes der Deutschen Industrie e. V.

Helmut Fingerhut (1921-2016)

1938-1940 Ausbildung zum Kaufmannsgehilfen, 1940 Stadtverwaltung Frankfurt am Main, dort Ausbildung zum Stadtverwaltungsinspektor, 1940-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1945-1970 erneut Stadtverwaltung Frankfurt am Main, dort zuletzt als Obermagistratsdirektor Leiter des Personalamts, 1970-1978 BMVtg bzw. BMVg, dort 1970-1972 Leiter der Abteilung Unterbringung, Liegenschafts- und Bauwesen (U), 1972-1978 Staatssekretär, 1980-1982 Staatssekretär im BMA.

Bundesministerium für Verkehr

Karl Wittrock (1917-2000)

1937-1946 Wehr-, Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1953 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, anschließend Tätigkeit im öffentlichen Dienst, 1954-1964 und 1974-1978 Tätigkeit als Rechtsanwalt, 1963-1967 Regierungspräsident des Regierungsbezirkes Wiesbaden, 1946 Eintritt in die SPD, 1953 Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Wiesbaden, 1956-1962 Mitglied des Wiesbadener Magistrats, 1953-1963 MdB, 1967-1974 Staatssekretär im BMV, 1978-1985 Präsident des Bundesrechnungshofes.

Bundesministerium für Forschung und Technologie, Bundesministerium für das Post- und Fernmeldewesen

Hans-Hilger Haunschild (1928-2012)

1946-1953 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1953-1954 Gerichtsassessor beim Landgericht Berlin und 1954-1955 beim Senator für Justiz, Berlin, 1955-1957 BMZ, dort Hilfsreferent im Referat Kabinettsausschuss, 1957-1962 BMAt, dort zunächst Hilfsreferent, 1959-1962 Leiter des Referats I B 2 (Europäische Atomgemeinschaft), 1962-1967 zur Dienstleistung bei EURATOM beurlaubt, 1967-1972 BMwF bzw. BMBW, dort 1967-1969 Leiter der UAbt. I B (Internationale Zusammenarbeit; gemeinsame und Koordinierungsangelegenheiten), 1970-1971 Leiter der Abteilung I (Verwaltung und internationale Zusammenarbeit), 1971-1972 Staatssekretär, 1972-1987 Staatssekretär im BMFT.

Kurt Gscheidle (1924-2003)

Seit 1939 Ausbildung zum Feinmechaniker bei der Reichspost, 1942-1948 Kriegsdienst und Gefangenschaft, anschließend im Postdienst als Fernmeldetechniker und zeitgleich Eintritt in die Postgewerkschaft, 1950-1951 Stipendium des DGB zum Studium an der Sozialakademie in Dortmund, anschließend Ausbildung zum REFA-Ingenieur, 1953-1957 Leiter des Sekretariats für Technik und Wirtschaft der Deutschen Postgewerkschaft, Bonn, 1956 Eintritt in die SPD, 1957-1969 stellvertretender Vorsitzender der Deutschen Postgewerkschaft, Frankfurt am Main, 1961-1969 und 1976-1980 MdB, 1962-1969 Mitglied des Fraktionsvorstandes, 1969-1974 Staatssekretär im BMP, 1974-1980 Bundesminister für Verkehr und für das Post- und Fernmeldewesen, 1980-1982 Bundesminister für das Post- und Fernmeldewesen.

Seit 17. Febr./1. März 1973:

Dietrich Elias (geb. 1929)

1948-1952 Studium der Elektrotechnik, 1953-1956 Postreferendar bei der Oberpostdirektion Bremen, 1956-1958 beim Fernmeldebauamt Frankfurt am Main, 1958-1965 bei der Oberpostdirektion Frankfurt am Main, 1965-1968 Amtsvorsteher des Fernmeldeamtes 4 Düsseldorf, 1968 bei der Oberpostdirektion Düsseldorf, 1968-1983 BMP, dort in der Abteilung II, ab 1971: 2 (Fernmeldewesen) 1968-1971 Leiter des Referats II P (Telegrafen- und Datentechnik), 1971-1973 Leiter der UAbt. 21 (Organisation, Personal, Wirtschaftsführung), 1973-1983 Staatssekretär beim BMP.

Bundesministerium für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau

Bis 15. Jan. 1973:

Dr. Louis Storck (1928-2012)

1944-1946 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1949-1956 Studium der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1956-1963 bei der Oberfinanzdirektion Hannover, 1963-1964 Stadtdirektor der Stadt Gronau/Westfalen, 1965-1968 Oberstadtdirektor der Stadt Hameln, 1968-1973 BMWo bzw. BMSt bzw. BMBau, dort 1968-1969 Leiter der Abteilung II (Städtebau und Bautechnik), 1969-1973 Staatssekretär, 1973-1978 Mitglied des Vorstandes der Deutschen Bau- und Bodenbank AG, ab 1978 Mitglied der Geschäftsführung der BHW Bausparkasse, Hameln, ab 1981 Sprecher der Geschäftsführung, ab 1990-1993 Vorsitzender der Geschäftsführung der BHW Holding GmbH und Vorsitzender des Vorstandes der BHW Bausparkasse AG.

Seit 16. Jan. 1973:

Dr. Hubert Abreß (1923-2009)

1941-1945 Kriegsdienst und Gefangenschaft, 1946-1951 Studium der Volkswirtschaftslehre, der Rechtswissenschaften und juristischer Vorbereitungsdienst, 1951-1962 im Geschäftsbereich des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, 1962-1973 im Dienst der Landeshauptstadt München, dort zuletzt als berufsmäßiger Stadtrat 1970-1973 Leiter des Referats für Stadtforschung und Stadtentwicklung, 1973-1978 Staatssekretär im BMBau.

Bundesministerium für innerdeutsche Beziehungen

Dr. Heinz Morgenstern (1917-1980)

Nach Kriegsdienst und Gefangenschaft Studium der Rechtswissenschaften, der Volkswirtschaftslehre und juristischem Vorbereitungsdienst 1954-1965 Tätigkeit als Rechtsanwalt und (ab 1958) als Notar, 1945 Eintritt in die SPD, 1959-1961 und 1970-1971 MdL Niedersachsen, 1961-1966 MdB, 1965-1970 Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Bundesangelegenheiten, für Vertriebene und Flüchtlinge, 1971-1977 Staatssekretär im BMB.

Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit

Seit 4. Mai 1973:

Prof. Dr. Hans-Georg Wolters (1934-2017)

1953-1960 Studium der Medizin an der Humboldt-Universität und der Freien Universität Berlin, 1960 Assistent an der I. Medizinischen Universitätsklinik Berlin, 1960-1961 Internist am General Hospital Paterson, New Jersey, USA, 1962-1963 Assistent der Chirurgischen Abteilung des Krankenhauses Rahden, Nordrhein-Westfalen, 1963-1965 wissenschaftlicher Assistent an der I. Medizinischen Universitätsklinik Hamburg-Eppendorf, zeitweise zusätzlich wissenschaftlicher Mitarbeiter im Pharmakologischen Institut der Universität Hamburg, 1965-1968 wissenschaftlicher Assistent an der II. Medizinischen Universitätsklinik im Städtischen Krankenhaus Berlin-Westend, 1968 Facharzt für Innere Krankheiten, 1969-1971 wissenschaftlicher Assistent bzw. Oberarzt an der Medizinischen Klinik und Poliklinik im Klinikum Steglitz der Freien Universität Berlin, 1965 Eintritt in die SPD, 1971-1973 Senator für Gesundheit und Umweltschutz des Landes Berlin, 1973-1980 Staatssekretär im BMJFG, 1981-1988 Tätigkeit in der pharmazeutischen Industrie.

Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft

Seit 2. Febr. 1973:

Prof. Dr. Reimut Jochimsen (1933-1999)

1953-1957 Studium der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, 1957-1964 wissenschaftlicher Assistent an der Universität Freiburg im Breisgau, 1964-1990 o. Professor an der Universität Kiel und Direktor des Seminars für Wirtschaftspolitik und (des 1970 eingerichteten) Instituts für Regionalforschung, 1970-1973 Bundeskanzleramt, dort Leiter der Abteilung V (Planung), 1973-1978 Staatssekretär im BMBW, 1978-1980 Minister für Wissenschaft und Forschung in Nordrhein-Westfalen (NRW), 1980-1985 Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Verkehr NRW, 1985-1990 Minister für Wirtschaft, Mittelstand und Technologie NRW, 1980-1990 MdL NRW (SPD), 1990-1999 Präsident der Landeszentralbank in Nordrhein-Westfalen, zugleich Mitglied des Zentralbankrates der Deutschen Bundesbank.

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit

Dr. Karl-Heinz Sohn (1928-2017)

1948-1951 Ausbildung zum Schriftsetzer, 1951-1953 Studium an der Akademie für Gemeinwirtschaft, Hamburg, 1953-1956 Studium der Sozialwissenschaften, 1956-1966 Referent und Leiter der Abteilung Bildung, zuletzt 1960-1966 Leiter der Abteilung Mitbestimmung beim DGB-Bundesvorstand, 1966-1969 Leiter der Stabsabteilung Volkswirtschaft und der Abteilung der Firma Friedrich Krupp Hüttenwerke AG, 1969-1974 Staatssekretär im BMZ, 1974-1983 Vorsitzender der Geschäftsleitung der Deutschen Gesellschaft für wirtschaftliche Zusammenarbeit, anschließend Tätigkeit in der Privatwirtschaft.

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