2.28.14 (k1973k): G. Gespräche mit den USA über die künftige Entwicklung der atlantischen Zusammenarbeit

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[G.] Gespräche mit den USA über die künftige Entwicklung der atlantischen Zusammenarbeit

(12.00 Uhr)

BM Scheel unterrichtet das Kabinett über die von Präsident Nixon angeregte Wiederaufnahme der bilateralen Kontakte zur Frage einer neuen atlantischen Erklärung und teilt mit, daß er deswegen noch heute in Oslo mit dem Bundeskanzler zusammentreffen und anschließend nach Washington weiterfliegen wird. 29

29

Siehe 13. Sitzung am 4. April 1973 TOP E (USA-Reise des Bundeskanzlers). - Angesprochen ist die programmatische Erklärung des US-amerikanischen Sicherheitsberaters Henry Kissinger zur Neuausrichtung der Europa-Politik der USA vom 23. April 1973 vor der Presse in New York, in der er den europäischen Partnern, Kanada und Japan vorgeschlagen hatte, sich bis zur Europareise Nixons Ende 1973 an einer neuen „Atlantik-Charta", d. h. an der Ausarbeitung von Prinzipien für die zukünftigen atlantischen Beziehungen zu beteiligen. In bilateralen Gesprächen hatte Kissinger bereits mit den Außenministern Großbritanniens und Frankreichs über die Neujustierung der atlantischen Beziehungen gesprochen. Vgl. den deutschen Wortlaut der Erklärung in Europa-Archiv 1973, D 220-225, das Schreiben der deutschen Botschaft in Washington an das AA vom 26. April 1973 und Brandts Schreiben an Scheel vom 4. Juli 1973 in AAPD 1973, S. 585-591 bzw. 1125-1126, Unterlagen in AA, B 2, Bd. 14057, vgl. auch AdG 1973, S. 17834-17836, und „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 12. Juli 1973, S. 1 und 4. - Fortgang 25. Sitzung am 18. Juli 1973 TOP A.

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