2.34.1 (k1973k): C. Olympia-Attentat

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[C. Olympia-Attentat]

Vor Eintritt in die Tagesordnung erinnert der Bundeskanzler an den Terroranschlag während der Olympischen Spiele in München am 5. September 1972 und unterstreicht den festen Willen der Bundesregierung, alle Bemühungen zur Bekämpfung des Terrors in der Welt nachhaltig zu unterstützen. 1

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Siehe Sondersitzung am 5. Sept. 1972 TOP 1 (Kabinettsprotokolle 1972, S. 277 f.). - Bei dem Überfall arabischer Terroristen auf das Olympische Dorf in München am 5. Sept. 1972 waren zwei Mitglieder der israelischen Mannschaft erschossen und weitere neun als Geiseln genommen worden. Die Terroristen hatten von der israelischen Regierung die Freilassung von 200 arabischen politischen Gefangenen gefordert und mit der Tötung der Geiseln gedroht. Bei dem Versuch, die Geiseln zu befreien, waren am 6. Sept. 1972 alle Geiseln, fünf Attentäter und ein Polizeibeamter ums Leben gekommen. Unterlagen in B 106/107118, 146540, 146541 und 146543, B 136/14277, AA, B 36, Bd. 506, und AA, B 130, Bd. 9863A, zum Ablauf und zu den Maßnahmen der Sicherheitsorgane vgl. die Dokumentation des BMI vom 19./20. Sept. 1972 in B 106/107118 und B 136/51166, am 19. Sept. 1972 veröffentlicht unter dem Titel „Der Überfall auf die israelische Olympiamannschaft", S. 37-49 (BD 7/437).

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