2.48.13 (k1973k): E. Deutsche Beteiligung am Transport der VN-Friedenstruppe Nahost

Zum Text. Zur Fußnote (erste von 1). Zu den Funktionen. Zum Navigationsmenü. Zum Navigationsbaum

 

Bandbilder:

Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

Extras:

 

Text

Tagesordnungspunkt als RTF Download

[E.] Deutsche Beteiligung am Transport der VN-Friedenstruppe Nahost

(12.31 Uhr)

Das Kabinett nimmt von der Tischvorlage des Auswärtigen Amtes vom 11. Dezember 1973 - 230 - 381.52 - zustimmend Kenntnis. 24

24

Siehe 39. Sitzung am 7. Nov. 1973 TOP E. - Vorlage des AA vom 11. Dez. 1973 in B 213/3186. - Das Sekretariat der Vereinten Nationen hatte die Bundesregierung gebeten, sich am Transport nationaler Kontingente für die UN-Friedenstruppe zu beteiligen. Bislang hatten Großbritannien, die USA, die Sowjetunion, Kanada und Polen je bis zu 100 Flüge übernommen. Weitere nationale Kontingente, bestehend aus jeweils 500 Mann und Material aus Ghana, dem Senegal, Kenia und Nepal, sowie ein Restkontingent von 220 Mann und Material aus Österreich sollten noch nach Kairo transportiert werden. Am 26. Okt. 1973 hatte das AA auf die Anfrage der UNO mit Zustimmung des Bundeskanzlers und im Einvernehmen mit dem BMVg zunächst die grundsätzliche Bereitschaft der Bundesregierung signalisiert. In seiner Vorlage schlug der AA vor, der Bitte nachzukommen, weil die Bundesrepublik damit einen sichtbaren zusätzlichen Beitrag zur Lösung des Nahost-Konflikts im Rahmen der UNO leisten könne. Konkret sollte der Transport von zwei Kontingenten mit leichter Ausrüstung angeboten werden und dabei ein Transport aus Österreich möglichst Vorrang haben. Für den Transport von etwa 1000 Mann rechnete der BMVg mit Kosten in Höhe von 1,8 Millionen DM, die im Bundeshaushalt 1974 im Einzelplan 05 des BMVg nachgeschoben werden sollten.

Extras (Fußzeile):