2.49.11 (k1973k): C. Entführung einer Lufthansamaschine

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[C.] Entführung einer Lufthansamaschine

(11.55 Uhr)

PSt Moersch berichtet über Hergang der Entführung einer Lufthansamaschine auf dem römischen Flugplatz durch arabische Terroristen. 35

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Zur Verschärfung des Luftterrors durch palästinensische Terroristen vgl. 13. Sitzung am 4. April 1973 TOP F. - Vernehmungsniederschriften des Flugzeugpersonals vom 19. Dez. 1973, 23. und 29. Jan. 1974 in B 106/115364, weitere Unterlagen in B 106/111042. - Am 17. Dez. 1973 setzten fünf palästinensische Terroristen auf dem römischen Flughafen Fiumicino ein Flugzeug der amerikanischen Fluggesellschaft „PanAm" mit 67 Passagieren an Bord in Brand. 31 Menschen kamen dabei ums Leben. Anschließend entführten sie eine Boeing 737 der Deutschen Lufthansa nach Athen, Damaskus und Kuwait, wo die Geiselnahme schließlich durch Aufgabe der Terroristen endete. In der Maschine befanden sich neben dem Piloten und Kopiloten weitere Angestellte der Lufthansa und italienische Polizisten, die zuvor in Rom als Geiseln genommen worden waren. Ein italienischer Flughafenarbeiter wurde erschossen, die zwölf Geiseln konnten gerettet werden. Vgl. zum Terrorakt „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 18. Dez. 1973, S. 1 und 4, vom 19. Dez. 1973, S. 1 und 5, sowie vom 20. Dez. 1973, S. 1 und 4.

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