2.21.9 (k1970k): J. Brief des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[J.] Brief des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR

Der Bundeskanzler unterrichtet das Kabinett über den Inhalt des am 5. Mai 1970 eingegangenen Briefes des Vorsitzenden des Ministerrates der DDR und teilt mit, die Antwort sei mit dem Bundesminister für innerdeutsche Beziehungen schon abgesprochen. 10 Das Kabinett nimmt Kenntnis.

10

Siehe 21. Sitzung am 25. März 1970 TOP B. - Stophs Schreiben an Brandt vom 5. Mai 1970 in B 136/53027 und Dokumente XVIII/2, S. 829-831, und Brandts Antwortschreiben vom 6. Mai 1970 in B 136/53027 und DzD VI 1, S. 509 f., weitere Unterlagen in DC 20/4687, 5801, 17574, 17575 und 17577 sowie B 136/6688 und 53049, vgl. Bulletin Nr. 63 vom 9. Mai 1970, S. 597. - Brandt hatte Stoph am 19. März 1970 in Erfurt zugesagt, Voraussetzungen für gleichberechtigte Verhandlungen ohne Diskriminierung in der Bundesrepublik zu schaffen. In diesem Zuge war das Gesetz über befristete Freistellung von der deutschen Gerichtsbarkeit vom 29. Juli 1966 (BGBl. I 453), das u. a. Politiker der DDR während ihres Aufenthalts in der Bundesrepublik bei politischer Opportunität vor Strafverfolgung bewahrte und von der DDR-Regierung als Bekundung des Alleinvertretungsanspruchs der Bundesrepublik beanstandet worden war, per Gesetz vom 16. Mai 1970 (BGBl. I 493) aufgehoben worden (vgl. 20. Sitzung am 19. März 1970 TOP E). - Fortgang 27. Sitzung am 21. Mai 1970 TOP H.

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