2.24.8 (k1970k): F. Überschwemmungskatastrophe Rumänien

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[F.] Überschwemmungskatastrophe Rumänien

Bundesminister Ertl berichtet, der rumänische Botschafter habe ihn aufgesucht und um eine umfangreiche Hilfe an Lebensmitteln für die durch die Überschwemmungskatastrophe betroffenen Gebiete gebeten. 24

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Siehe 28. Sitzung am 27. Mai 1970 TOP C. - Der rumänische Botschafter Constantin Oancea hatte insbesondere um die Lieferung von Brotgetreide und Saatgut gebeten und eine Selbstabholung mit eigenen Transportmitteln vorgeschlagen. Vgl. die Aufzeichnung des AA vom 4. Juni 1970 in AA B 63, Bd. 420, und den Vermerk des BML vom 5. Juni 1970 in B 136/6279, weitere Unterlagen in B 102/99970 und 135323, B 136/7828 sowie AA B 42, Bd. 262.

Wegen der notwendigen Koordinierung etwaiger neuer „Hilfsmaßnahmen" zwischen den beteiligten Ressorts schlägt Staatssekretär Bahr vor, die Angelegenheit in der Besprechung der Staatssekretäre am kommenden Montag zu erörtern und abzustimmen.

Das Kabinett billigt diesen Vorschlag. 25

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In seinem Gespräch mit Bahr am 5. Juni 1970 bat Oancea um substantielle Unterstützung bei der Wiederherstellung zerstörter Produktionsanlagen, Straßen und Brücken sowie die Bereitstellung eines langfristigen Kredits. Vgl. die Vermerke des AA vom 5. Juni 1970 in B 102/99970 und B 136/6279. - In den Staatssekretärsbesprechungen am 8. und 15. Juni 1970 wurde über die praktische Durchführung der eingeleiteten Sofortmaßnahmen beraten. Vgl. die Vermerke des Bundeskanzleramts vom 8. und 15. Juni 1970 in B 136/6279. - Das BMVg verzichtete auf eine Erstattung der Hilfsleistungen in Höhe von insgesamt etwa 832 000 DM. Vgl. das Schreiben des BMVg vom 6. Juli 1970 an den BMF in B 126/62965. - Fortgang 31. Sitzung am 19. Juni 1970 TOP 5.

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