2.34.18 (k1970k): H. Kandidatur der Bundesrepublik als Gastgeber für die Weltausstellung 1982

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[H.] Kandidatur der Bundesrepublik als Gastgeber für die Weltausstellung 1982

Bundesminister Leber regt an zu prüfen, ob die Bundesrepublik Deutschland nicht versuchen sollte, für die Weltausstellung 1982 eine deutsche Stadt als Gastgeber zu benennen. 29

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Siehe 114. Sitzung am 21. Febr. 1968 TOP 2 (Kabinettsprotokolle 1968, S. 118). - Auf Einladung des japanischen Verkehrsministers war Leber vom 25. bis 29. Mai 1970 nach Tokio gereist und hatte am 26. Mai 1970 die Weltausstellung in Osaka besucht. Vgl. die Vermerke des BMV vom 23. März 1970 in B 108/54610 und vom 22. April 1970 in B 108/54611, das Schreiben des BMV an den stellvertretenden Generalkommissar der Bundesrepublik Ministerialdirigent a. D. Dr. Kurt Daniel vom 14. Mai 1970 in B 102/115045 sowie „Der Spiegel" Nr. 24 vom 8. Juni 1970, S. 26 f. Zum Pavillon der Bundesrepublik in Osaka Unterlagen in B 157/5840 bis 5847, dazu Sigel: Exponiert, S. 245-273.

Auf Vorschlag von Bundesminister Schiller beschließt das Kabinett, die Frage nach den Sommerferien zu diskutieren. 30

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Schiller konstatierte einen inhaltlichen Wandel der Weltausstellungen, weg von der Präsentation neuester, technischer Errungenschaften hin zur kulturellen Selbstdarstellung der Nationen, und lehnte eine Bewerbung nicht zuletzt wegen der zu erwartenden hohen Kosten ab, die er entsprechend den Bestimmungen des Abkommens über Internationale Ausstellungen vom 22. Nov. 1928 (RGBl. II 727), zuletzt geändert durch das Protokoll vom 17. Nov. 1965 (BGBl. II 509), auf etwa 10 Milliarden DM schätzte. Vgl. den Vermerk des BMWi vom 3. Mai 1971 in B 136/7622. - Die Weltausstellung 1982 fand in Knoxville, Kanada, statt.

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