2.35.8 (k1970k): E. Preiserhöhungen für Personenkraftwagen

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Palais SchaumburgBandrücken der EditionÜberreichung des ersten Bandes an Bundeskanzler Helmut SchmidtDas Bundesarchiv, KoblenzKabinettssitzung 1956

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[E.] Preiserhöhungen für Personenkraftwagen

Der Parlamentarische Staatssekretär Dr. Reischl teilt mit, daß das Volkswagenwerk dank seiner Intervention den Preis für den VW 1200 nicht und für die übrigen Modelle nur unwesentlich erhöhen werde. 21

21

Zu früheren Preiserhöhungen bei der Volkswagen AG vgl. 23. Sitzung am 11. April 1962 TOP H (Kabinettsprotokolle 1962, S. 223). - Gemäß dem Gesetz über die Überführung der Anteilsrechte an der Volkswagenwerk GmbH in private Hand vom 21. Juli 1960 (BGBl. I 585), das dem Bund als Anteilseigner zwei Sitze im Aufsichtsrat des Unternehmens einräumte, wurde dieser durch den Parlamentarischen Staatssekretär Reischl (BMF) und Staatssekretär Schöllhorn (BMWi) vertreten. Reischl hatte im Aufsichtsrat rechtzeitige Informationen über beabsichtigte Preisfestsetzungen verlangt und die Auffassung vertreten, dass Preiserhöhungen nur bei Verbesserungen an den jeweiligen Fahrzeugtypen gerechtfertigt seien. Vgl. die Niederschrift über die Aufsichtsratssitzung am 1. Juli 1970 in B 102/171246, weitere Unterlagen in B 102/77968. - Die Preise bei Volkswagen wurden zum August 1970 um 1,4 bis 2,7% angehoben. Für den VW 1200, das Grundmodell des „Käfer", betrug der Preis weiterhin 4695 DM. Vgl. „Frankfurter Allgemeine Zeitung" vom 1. Aug. 1970, S. 19. - Zu den Preiserhöhungen deutscher Automobilhersteller im Jahre 1970 vgl. „Der Spiegel" Nr. 7 vom 8. Febr. 1971, S. 34-36.

Das Kabinett nimmt Kenntnis.

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